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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1928-12-14 · 12 (14.12.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
4 (1928)
Issue
12 (14.12.1928)
Date
1928-12-14
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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«veile 2 Gemeindeblatt der Deutsch Das Krankenhaus -er Gemeinde «Seinesche Stiftung.) Von Professor Dr. S. Korach. j Mil Rücksicht auf den Plan einer Erweiterung des Zfrankenhaufes ourfte der nach>reyende, aus verufener «fever slvmmenoe ÄUsiatz des ^rn-ereiies der rvemernvemitgueder ncher sein. Er ist dem oou ver hiesigen lveiunoyensbeyoroe herausgegevenen Werte ..Hygiene und > o - ztate vygiene in Hamourg' entnommen, das astlätzlich der Tagung der Gesellschaft deutjcher Naturforscher und Aerzie rm Seplemoer d.^s.imPaulsartung - Verlag Ladenpreis 26 Marl) er,chienen ist. Aas Krantenhaus der^ Gemeinde ist als Stiftung zur Aufnahme von kranken aller Konfessionen benimmt. Die Anzahl der Krankenverten beträgt l4o. eing-teitl in 3 Klassen: 1. Xlqiie 10 Venen, 2. Klane io Bellen, 3. Ktaife 12l>Vetten. Gegrrmoel wurde das Krantenhaus 1tt41 von Salomon Heine. Ib9l wurde eine Pomtinit trrichlet, 1902 zwei Kran1en--Pavcllons. 1906 das mit dem Krankenhaus verbundene Schwesternheim, welch letzteres 1915, da der Bedarf an Schwestern sowohl für das Krankenhaus als für d.« Prwatpflege sich von Jahr zu Jahr steigerte und das Schwesternheim nur sitr 20 Schwestern Raum schafft«, vergrüben wurde. Das Terrain des Krankenhauses hat eine Grobe von 12 00C) Quadratmeter und liegt mitten in einem dichtbevölkerten: Teile von St. Pauli. Das Hauptgebäude sowie die Poliklinik liegen mit der Hauplfront parallel der Eckernförderstrab«, von der sie durch zehn Meter breiten Vorgarten getrennt sind. Än Keller des Hauptgebäudes befinden sich die Wirtschaftsräume, das Laboratorium, das Röntgenzimmer und der .jandersaal, sowie die Apotheke: im Mittelbau des Erdgeschosses das Bureau, die Aerztezimmer, sowie' die Wohnung der Oberiiz: in den Seitenteilen vier KrankensAe mit den dazugehörigen -'Tagesräumen, sowie zwei Einzelzimmer für Kostgänger 2. Klasse. Das Obergeschob enthält den Betsaal. ein. Operations- und ein Vorbereitungszimmer. Die Disposition der Zimmer in dem Seitenflügel des Obergeschosses ist die gleiche wie im Erdgeschob. Auberdem enthält der Mittelbau sechs Kostgängerzimmer. Sowohl im Erdgeschob, das für die Innere Abteilung bestimmt ist, als auch im Obergeschob. das die chirurgischen Kranken beherbergt, befindet sich je ein grohes Badezimmer, das u. a. auf der medizinischen Abteilung ein - Israelitischen «Semeinde. Stumm« 12 Hauswirtschaftliche Kurse des Jugendamtes der Gemeinde. Wir beabsichtigen zum 1. Januar ISA für berufstätige junge Mädchen bei genügender Bereitigung Abendkurse einzuvuhten. Den Teilnehmerinnen soll Gelegenheit geboten werden zur Erlernung der einfachen bürgerlichen sowie besseren Küche, der Herrichkung von karten Platten und Backwerk sowie des Tischdeckens uno Servierens. In einem zweiten Kursus sollen die Teilnehmerinnen Unterweisung im setostanoigen Ansertjrgen uno Ausoessern von Kretdung und Wasche erhalten. ' Die Teilnehmergebühr beträgt 5 M monatlich; die Dauer eines Kursus beträgt mindestens 3 Monate. Teilnahme an nur einem Kursus ist zulässig.! Schriftliche oder persönliche Anmeldungen werden baldigst erbeten. Jugendamt der Gemeinde. Licht- und Vierzellenbad. auf der chirurgischen u. a. «in permanentes Wajseroad enthält. Die lichte Höhe der: Räume bettägt im Erdgeschob 6,75 Meter, im Obergeschob 3,65 Meter. Mit Ausnahme der nach dem Garten zu gelegenen Tagesräume, die nach Norden gerichtet sind, liegen alle übrigen Krankenräume nach Süden. Durchschnittlich kommen auf den Pattenten 35 cbm Luftraum in den Krankensälen. Die Heizung ist «ine Niederdruckdampfheizung: von dieser Anlage werden sämtliche Baulichkeiten versorgt: die beiden Heizkessel sind in einem nach Norden gelegenen Anbau untergebracht. Hinter dem Hauptgebäude, demselben parallel verlaufend. befindet sich ein zweistöckiger Pavillon, der im Erdgeschob zwei grobe Krankensäle zu je zwölf Betten enthält, mit je einem Badezimmer und einem an jeden Saal sich anschliebenden Tagesraum, aus dem die Patienten in ihren Betten direkt mitten in den Garten geschoben werden können. Auberdem befindet sich im Erdgeschob ein Kinderzimmer mtt zehn Betten. — In dem Obergeschob befinden sich sieben Einzelzimmer für Kostgänger, ein gemeinschaftlicher Tagesraum, ein grober Operationssaal mit Narkosezimmer. Sterilisationsraum und Kleiderablage. Der Operationssaal hat Oberlicht, sowie grohe Seitenfenster nach Westen und Norden. Die künstliche Beleuchtung wird verschiedenen Stromkreisen entnommen, um beim Durchschlagen der Sicherring über Reseroebeleuchtung zu ver- £ c K £ K * F O Q 'z> / r Io Jo t

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