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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1928-08-10 · 8 (10.8.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
4 (1928)
Issue
8 (10.8.1928)
Date
1928-08-10
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Amnmer 8 -! der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg blatt 4. Jahrgang Das Genleindeblatt e jeden Monats und wi : der Deutsch -Israelit Hamburg kosten cheint am 1s). esneS > allen Mitgliedern chen Gemeinde zu os zugestellt. Hamburg, lv. August lS28. rch Tr M. Lehn Femspr.: Vcrlqg a n n; ammeli und Geschäftsstelle: PBC-Hos. ABC-Sttaße 57. ummer L 4 Taininlor 0737. Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Syndikus Tr. s>i. M. N a t h ajt, für den Inseratenteil: E. Loos, beide in Hamburg Anzeigenpreis ÜU I p. tigesp. Nonp.-Zeile. Ablösung von Rauschi-sKaschoinah-Glückwü^schen I Z|»r M lö sit in nehmen wir Spc mung der Spendli Gejnüinde bestehet best. Soweit die ihßen gezahlten wird der - Vorsta Tic Ablösun! .shasse der Gemesi an das Poft sch c an! eines der K Bank oder der vcstehude. . Die Namen Glückivünschc bei Rausch haschonoh dem in der Septc n bekanmt gegeben ' Hilfsbedürftiger Möglichkeit zu er Vorstand der von Rapsch haschonoh Glükwünschcn chen entgegen, welche je nzick Besti wohltätigen Zwecken bczw. >en in!>er )cn Wohlfahrtsanstalten zugc ührt w-r Spender über die Verwendun > der vm ilösungsbüträge nicht selbst pestimmsn, der Genjeindc entscheiden. spenden ssnd zr? zahlen in bi r hei der de. wocheijtäglich von 9—l Ihr. oder Iontv,der Gemeinde, .Hamburg 499. oddr iten der Gemeinde bei 6er Deutschen Dresdner! Bank. Tepositenkafse Har derjenigen, svelche ihre Rausch uns ablösen, werden von rms erscheinenden Mitteilung bernummxt des Gemeind werden. 3jn Anbetracht der bstten wir, bpr vorstehenden Aniscgung nach tsprcchen. j Deutsch > Israelitische» Gemeinde. haschonoh in den zu n. außer b l a t t e s 3iot vieler Peu-ruck -es Kamburger Machsors. Von I. Schwarzschild. I „Tu aber, Gott Israels, sckiaue herab vop deiner heiligen Stätte, »eine Äugest seien geöffnet für das Flehen deines Volkes Israel. (Erhöre es in all sei icm Rstsen, trhöre sie, ehe sie beten, während sie flphen, vom Himmel, deinem Wohnsitz. Das ist bei Wunsch der Herausgeber Im ungefähren Sinne.dieser von aufrichtiger Fröm migkeit zeugenden Worte schließen die ausfühilichen Vor benierkungcn und: Gutachten zur Ausgabe 1801 des Ham burjs-Altonaer Machsors. Dem lesenswerten 'lussatze des Herrn M a r t i n C o h e n in der AugustnuMmer 1926 dieses Blaues entnehmet, wir. das den Herausgebern des Mach sors besonders dir Einheit! chkeit der Gebetso tdnung am Herzen lag. Seit nunmehr :und 1Ö0 Iahten i t kein Neu druck vorgenommtn worden Bedenken wir. dc ß die weni" jgen in den Synagogen und in Privathand besindlichen Exemplare naturgemäß schi n sehr schadhaft, bestenfalls überall geflickt und geklebt sind, und auch die übrigen maßgebenden (z. Ä. d e B aer sche n'pSi0 vergriffen sink!, so ergibt.sich! Über kurz oder lang die gebieterische Not Wendigkeit einer neuen Auflage ini Interesse der Förtfüh rung geheiligter Tradition.-j Wir sind uns wohl bewußt, daß. dem Unternehmen große, iiiatcrielle Schwierigkeiten eiltgegenstehen,' allein Dafür ließe sich vielleicht ein Weg ebnen. Es müßt? zu diesem Zwecke von berufener Seite ein Eremplar von Druckfehlern und grammatikalisckien Schnitzern gereinigt und nach Möglich' feit hingegen fehlende Tonzeichen oder zumindestens Zu terpunklionen in reichlichem Maße hiueingebrachl werden. Eine solche'Durchsicht wäre unerläßlich, da die jedem, der schon einmal ein gutes Rödelheimer Gebetbuch aufmerk sam las, sofort ausfallende» Fehler des .Hamburger Mach sors zahlreich wie Sand am M^cr sind. Anläßlich der Tal sache, daß Wolf Heiden heim 7'D'jsür sichen in seinen Werken gesuudeucn Fchler-l einen Dukaten uuslovte. bedauerte noch kürzlich ein sehr kompetenter alter Hambur ger, daß dies der Herausgeber des Hamburger Machsors ni?.>t ebenfalls getan'.',-- - Diese Druckfehler befremden uns. die ipi-r inzPischz'ii in den Genuß der Heidenheimscheu Arbeiten — man darf mit Fug und Recht behaupten, daß sie ein stnermcßlichcs Geschenk für ganz Israel darstet- .(eiii— zwar sehr, aber man kann, bei der oben erwähüren. frommen Gelehrsamkeitder Herausgeber und rabbinischen Förderer nur anuehmen, daß die-Schuld hierfür dem Setzer oder der nnvollkommenen Technik der Druckerei beizumffsen ist. Ich darf hier einen Beweis anführen: Bei'der Er läuternug der Einschaltungen für die 4- ~ iabbate heißt eS sowohl beim zweiten als auch beim Sabbat vor ..Wenn aii diesem Sabbat *J"in ist, so wird kein DX gesagt." Offenbar gehört diese Be mcrkung nur zum zweiten Sabbat, da ja 71^ nie am Sabbat sein kann. — Nach solcher Durchsicht müßte man alsdann, eventuell unter Fortlassung der Erklärung gen am Rande des Textes jedoch unter Beibehaltung der am Schlüsse beigcfügten Minhagim, die ja hauptsächlich erhalten bleiben sollen, in solcher Weise zur Drucklegung schreiten, daß ein Werk von der ungefähren Stärke der Baer'schen entstünde. Durchs eine entsprechende Be kanntmachung in den gclesenstcn'jüdischcn Blättern müßten Interessenten. Privatpersonen und: Gemeinden zur Mel düng aufgcsordert werden, um sestzustcllcn, ob die Selbst . kosten herauszubringen sind. M. E. würde ein solches Machsor nicht nur für die Gemeindcit, die das alte Ham - bürget Werk verwerten, sondern 'in sämtlichen Gemeinden mit polnischem RituS einem Mangel abhelfen. Die Ge meindc würde sich ein großes Verdienst erwerben, wenn sie sich dieser für die Erhaltung speziell, hamburgischer Min hagim wichtigen Angelegenheit annähme und somit ini Sinne der ursprünglichen Herausgeber das Werk förderte: üb -ptD VSirrt '71'- : zb"; ~v"ir «tt -y-* i

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