Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 4 (1928)
- Issue
- 6 (10.6.1928)
- Date
- 1928-06-10
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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Nummer 6 Gemeindeblatt der Deutsch - Israelitischen G« meinde. Seite 5 dapop waren In <d»r> Nabre» 11 «r,Hanoi I Näraeliti«<be lÖiDtftfdjMlf Carolinenstrab» Auberdein in der CUr.iücbttrIchnIt Carolinenktrabe (an iiuäitia t) er cblilrr innen NlraelitilL» Mädiben». Realschule «iebernrabe Ria Tr. L - IILule , ewenbera jüdischen Mädchenschulen - «»sammen Davon waren \n nichtlndi«chen Echnlen 6—14 14 15 15— 16 16— 17 174-18 800 122 127 134 140 3&3 . t Alter bis zum waren: Überhaupt .161 23 16 12 l ' Auswärtige: In Ganzen: (72) 284 (55) (8) (l) (^) (72) 129 17 24 17 187 (18) 205 167 20 24 7 4 ii-2‘2 (o) ■■ 228V -I 157 343 1 ob 62 oder (»4 63 im , Berus»- 36 98 lebt» 4 136 U« II). 621 702 Boy den in Hamburg wohnenden jüdischen Schülern i in vollendeten l 4. Lebensjahre Knaben davon in jüdischen Sgwlen ... ■. .j. . . 3.56— 42"« davon in nichtjüdischer «Schulen .4... 491 Bon letzteren haben jüdiü'en Ilntenjicht'I 1435! =24*% davon in Religionssch >b Es haben jüdischen Un ti Es haben keinen jüt is -> April 1928. -) 3 von den 143. im Heinrich Hertz-R möglicherweise doppelt ler im Alter von 1 l 859 edi.;.... , 92 rächt überhaupt 499= 59lo ch.Unterriclft 351= 41"«; 850=100"«. die buch jüdischen Ecschichts unterricht akgymnasium habe», sind in di »er Zahl gezählt. 'Auch enthält sic ctwc 7 Schü' 15 Jahren. Mädiben 8pO 4^7 — 57"« 3l»3 <91=23"« 31 536= 67"« 264 4 33% 800=100"« Tie Angaben der Schüler und Schülerinnen nichtjüdi-; scher Schulen, die jüdischen Unterricht genießen, verdanke ich 40 Lehrern und Lehrerinnen, die ihn erteil«!». Es'mag sein, daß außer de^t von ihnen angegebenen 143 Knaben und 79 Mädchen Noch einige Kinder nichtjüdischer Schulen von anderer Seite jüdischen.Unterricht erhalten. Demgegenüber sei auf die Fußnoten zu diesen Zahlen verwicsen,^aus denen hervorgeht, daß sie etwas zu hoch sind. Allen Personen, Institute;» und Behörden, die mir die Unterlagen zu diesem Ausstellungen geliefert.haben,1 spreche ich hiermit rbeinen!verbindlichsten Tank aus, löst not least/ deih Statistischen Handesaml. , ( . .1 J) 5 Schülerinnen, die. diesen Unterricht milnelmien. sind nicht mitgczählt, weil sie schon unter den Schülerinnen in jü büchen Schulen gezählt sind. Anderseits enthält die Zabl 79 1 etwa 7 Schülerinnen im Alter, von 14 . 15 Jahren. Personalien ynd Kleine Mitteilungen. am 2. so. M. l>>- Fjar) ijchcn Gemeinde Berlin, Dr Die Bciseizung Rabbiners der Füd vc storbcncn A I r a h a m Lewe t or «6 nkhal, des ynagoge. r ihercn Rabbiners der Neuen 1 nd am folgenden Tage auf dei a m m - Friedhof der Gemeinde in Wilißensee stall: aujzer andere» Hamburger Herren nahmen aw ihr sein hiesiger Amtsnachfolger, Hctr Radb. Dr. Holzer, ubd der Borsinende der ReuenDammlsr-Snnagoge, >Herr Jacob Volk jr.. teil. — Herr Rabbiner Dr. Holzer ergriff in der Trauerfeier das Wort und führte in feiner Ansprache aus:. Die Trauer um den Verewigten in seinem früheren Wirkungskreise sei allgemein und tief empfunden. Denn seine An habe ihm die Herzen der Manschen geöffnet und gewonnen. Sein Name sei in vieler Munde, er selbst unvergessen. Ertvo 12 Fahre habe er in seiner Gemeinde gewirki. habe 'Thorawon und Thorageist verbreitet und Eoitcsfurchr erhalten und gestärkt. Es seien kz'inc leichten Fahre gewesen: es war jene Zeit, da die-Reihen der Frommen sich stark lichteten, da Epon und Sportsucht in viele jüdijche Häuser cinzog. Da habe er gehalten und gewahrt, habe des Ewigen,, unseres Gottes Offenbarung klar und fest gezeichnet.. Habe-die Erhabenheit seines Amtes,, die überzeugende Kraft, seiner Rede, die väterlich-liebevolle Art seiner Belehrung ihm Namen und Ehre gebracht, so habe die Schlichtheit und Einfachheit seines Wesens, feine natürliche Güte ihn geradezu populär gemacht. Weit über dien Kreis des ihm übertragenen Anites ging icin seelsorgcrischep Wirken und Wachen, Ungezählten ward er ein Helfer, vielen ein Freund, Die Saat, die er gesät, hat schönt Früchte gezeitigt. Einem gan-- zcn Stamm junger, werdender Menschen wurde er der richdunggebcnde Führer, ist er der ocrahrte Lehrer und treue Berater: geblieben. Seine Frömmigkeit (wurde ihre Frömmigkeit, seine Ilcbcrzcugungstreue teilte sich »hycn mit, sein ausgleichendcs begütigendes Wesen leitete aucp sic. — So sehe sein Nachfolger sein Bild, das ihm zu,m nacheifcrnden ^Beispiel geworden sei. Daß der Dahingcschiedene keinen leichten Weg gewählt, daß er gekämpft für 'Gott, mutig und treu, das rühme in der Stunde des Abschieds sein Nachfolger als das Grosze, und Schöne im Leben des Berewigten. Seine hingebungsvolle Traue, seine edle Menschlichkeit, sie sollen eingegrabcn sein in die Tafeln unseres Herzens^zu ehrendem Gedenken und nacheiferrdcr Tat! * Zu Ehren des Heimgegangenen veranstaltete am 17. v. Ai. die Neue Da m m t 0 r - S y n a g 0 g c eine Traucrfeicr. Außer dem hier ansässigen Sohnt des Verewigten, Herrn Ludwig Locwenthal, nahm eine überaus große Zahl amtlicher Persönlichkeiten an der Feier teil, ein Beweis der Bei- ' " , .. '