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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1928-06-10 · 6 (10.6.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
4 (1928)
Issue
6 (10.6.1928)
Date
1928-06-10
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer 6 Es lebten in Mischehen: Gemeindeblatt der --t- Deutsch - Israelitischen Gemeinde. Seite 3. m ä n n l i ch e n 1905; 19C0 18! »5 1890 2.45 2,3« 2,18 ' 2.02 65,t >7 iKna <>9.55 72,32 10,96 8,28 7,84 8,45 wei hlich e n 1905 Ühiit 7 1895 1890 5,01 5,08 4,87 5.59 1K.7H 49,! 6 48,62 49.8 l 6,23 4,97 4,17 5,65 lebenden i; sraelitischen . SSon je 100 verheiratete ch 19.-5 im|r Angehörigen der evang.-. > luth. Landeskirche ... 3,83 2.7 l Katholiken.6",79 ■ 61.,,1 Israeliten .. 13,66 Bon je 100 vcrheirateltkn I!' 5 1910 Angehörigen der evang.- .!i luth. Landeskirche ... 9,21 5,1(7 Katholiken. 52,(11 49,<j7 Israeliten .1 9,53 7,33 Tie Zahl der irt Mischehen Männer und Frauen hqt weiterhin zugcnommen, doch ist zu bemerken, das; die israelitischen Frauen im Gegensatz zu den evangejisch-lutherischen in schwächerem M a ß e a n M i s che h d n beteiligt sind als die Männer..— In bezug auf die ^ö r t l i ch p Verteil« mg der , einzelnen Bekcnntnisgruppen innorhalb des Staatsgebietes in der Stadt Hamburg ergeben! sich bekanntlich. von jeher starke Unterschiede. Ihns interessic-rt an dieser Stelle die starke Häutung der Jsweliten inj Stadtgebiet, deren Gründe Wähicnd die Turchschnittszisfer beträgt, sind, wie in der amt- Stadtgebiet 'H. der Bevölkerung als-Juden Hriyittelt. Tie Turchschnittszisfer für die Stadt wird in Rolhcnbanm (15.2 v. H.) und Harvestehude (15,0 st. H.)! erheblich überschritten. In Rotherba um ist. wie schon vei den Zählungen von 1910 und 1905, wiederum ein anteilsmästigcr Rückgang der jüdischen Bevölkerung sestu,hellen. Tageg.'n zeigt Harvestehude gegenüber 1910 eine.!w nn auch uut in schwachem Maße, steigende, Zahl der Js nclitcn. Auch Eppendorf uizd Hohenfelde weisen eine Steige,ung ihjer Antcilszahlen auf. Allste dt-Nord die jüdische Bevölkerung!,9 v. H. (1S) 10) und ‘5,3 v. H. ja auf der Hand liegen, für den Staat l,7 v. H lichcn Bcrösfentlichung ansgcsljhrt wird, nn 1.8 v. H.. im Landgebiet dagegen nur O.l p. dcrerseits hat in Net mit 2,3 tv. .H. gegen (1905) abermals eine i scharfen. relativen Rückgang erfahren. <>n allen übrig ziffern bpr Jsraeliicn Durch schnitt. Auf de, vom H. als Jsraclitc bcllarisckjen Material rakteristische absolute in Rothcrbaum 47511 dors 3044. in EimStpitjel in Winterhude 655. i 540, in Neustadt-Süd darf 24, Stadt Gccsth 28 männliche Personen, i gesamte Landgcbiet übe männliche Personen und lig in Moorslcth-Sta! t. essant ist noch die 2 er Glaubensgenossen bei gewähljeN Religio sich nämjich Hebräer raim 1, Mosaische 1 Portugiesische Juden tadtgebicten liegen die Anteilsrn der Gtsamtbcvölkerung unter dem chisfcn im Hase» sind nur 0,02 rmittest. Tcm umfangreichen tantjichmcn wir einige besonders cha ahjlen: E^ wurde» Israeliten gezählt - n Hardestchude 4681. in Epven- 1314, ist Neustadt-Nord 812, i Parmbcick 544, in St. Pauli dtvrd in Hohenfelde 507. in St. Ge org-Nord 408, in Uhlenhorst 404, in .Hamm 327. Tie Insel Finkenwärder racliten vertreten, die mit 5. Billbrook mit Hafen"., Tie Zahlen schast der Gecstlandc 2 'hauVburgjsche.r Teil) ist mit 5 B 0^’ :ddcl njit 6, der K leige Grasbrook mit der gleichen Zahl „Schisse im n Lanhgebiet lautest: Landherrcndcr Mctrschlande 11. Stadt Berge ichs 1. Siadt Enxhaven 49 (darunter i. vo :id 10 Kinder.) Somit umfaßt das Haupt 110 Juden, darunter 67 21 Kinder, Israeliten fehlen völtcintpärder Waltcrshof und im Landgebict von Berget ors und Rntzebüttel. — Nicht uninter chiedenurtigkeit der .von unseren des: Ausfüllung der Zählboge» selbst b c z c i>ch n u n g e n. Es nannt n Jsracljtcn 1207, Juden 731, Ka- 7 938, Portugiesische Israeliten 2. 12. Portjigicsisch Mosaisch 2 und =h= Das Wohlfahrts- und Jugendamt der Jüdischen Gemeinde Berlin richtet in ihrem Gemeindeblatt folgenden beherzigenswerten Aufruf an die Gemeinde Mitglieder: ' ' Mit dem Herannähcn des Sommers regt sich die Reiie- und Wanderlust. Wer cs cri^öglichcn kann, sucht dem ' heißen Boden der Großstadt zu entfliehen, sich im Wald, im Gebirge, an der Sec zu erfrischen, seine Kräfte für Arbeit und Beruf zu erneuern. Die meisten aber müssen zurück- ' bleiben. An die Heimgcbliebencn soll jeder denken, der im Sommer hinauszicht.. kein Mitglied unserer Gemeinde sollte eine Erholungsreise oder einen Kuraufenthalt an- . treten, ohne der Wohlfahrtseinrichtungcn der Gemeinde mit einer Spende gedacht zu haben, damit die unzähligen Nöte gemildert werden können, zu deren erfolgreicher Bckämv-. fung die aus Stciiermiucln verfügbaren Summen allein nicht ausrcichen. ■ ' ' y Die Zahl der Eemcindeeinrichlungcn, die der Wohlfahrtspflege dienen, sind so mannigfach, daß jeder auch . seinen besonderen Neigungen entsprechend — Unterstützung für Jugend,-Aller, Arme, Kranke, Sieche— helfen kann. Auch der Jüdische Frauenbund richtet an alle, Ine Erholung und neue Lebenskraft auf Reifen finden, die Bitte um Entrichtung einer R c i > e st e u e r. für. Erholungsfürsorgczwcckc. Es würde dankbar begrüßt ipcrdcn, wenn auch unsere Gemeindcmitglieder anläßlich ihret Erholungsreise, der Bedürftigen. insbesondere! der bedürftigen Kranken gedenken wüdcn. Spenden sind zu zahlen an Deutsch-Israelitische Gemeinde. Dresdener Bank, Depositenkasse ^Harvestehude 'oder Postscheckkonto Hamburg 199. ----—-^-4—--- schließlich Semiti vom Statistischen Verzeichnis 750, v hält und daß seit che (!) 2. Hierzu sei bemerkt, daß das Reichsamt heransgcgcbene. Rcligionsrschicdcne Brkenntnisbezcichnnngen ent MS der hambnrgischen Bevölkerung im ganzen 303 verschiedene Bezeichnungen zur Angabe ihzer Rcligionszugchöriakeit verwandt worden sind! Illebrigens forderte die Zählung 1925 „nicht die Angabe des religi ösen B e kc n n t n ji s s e s, sondern sie begnügte sich mit der Feststellung der äußeren Zugehörigkeit zu cister Religionsbezw.-lWeltanschauangSgemeinschait. Es sollte jeder Schein des Eindringens in die-persönlichen Bcrhäll nisse des einzelnen vermieden, werden." - Auch eine allgemeine Unterscheidung der Bevölkerung nach der wurde diesmal erhoben, bei welcher im ganzen -53 verschiedene Muttersprachen sestgencllt w irden. Hebräisch gaben 12 Personen an (9 männliche, 3 weibliche). 1 (6 männljch'e. 5 weibliche), doch er Jiddisch. Jüdisch I klärten diese 23 Pcrsyiren, bep Rutschen kundig zu sein. A. M. Wieviel jüdischst Knaben und Mädchen iin Schulalter gibt eS in Hamburg und wieviele davon be- . snchrn jüdische Schule«? B<'n R. e[ May. Tic Frage ist tcswegen nicht ganz leicht zu bca te». »veij.dic Fragebogen der letzten Bolkszählung l6. Juni 1925), vas die Religionszugehörigkeit langt) nicht nach einzelnen Jahrgängen aufgcarbeitet den sind. Immert in enthält Heft 32 der „Statistik des hambnrgischen Staates" Zahlenangben, die.es ermöglichen. so nahekommend zu beantworten, daß •) Om Staat Jahres 13 Knaben bis. 20 Oahren 7 m aber die Juden in kaum in Betr'ächt die Bevölkerung' der stvor (vom an de wor sie der Wahrheit die Resultate unserer Untersuchung alle sorderungen genügen. Danach befanden si der Stadt Hamburg») Hamburg gab es im Aller voitX> i praktische h.von den Juden i Ali¬ bis 1-t and 8 Mädchen mehr im Atter bon 11 stnnliche und!4 weibliche- Juden mclir. .Da urdaven uiri». -für Hamburger Schulfragen mimen, halle ich für stnlere Frage nur Stadt L>amburg bearbeitet.

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