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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1928-04-10 · 4 (10.4.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
4 (1928)
Issue
4 (10.4.1928)
Date
1928-04-10
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Nummer 4 ßleineinoeblatt des Deutsch- Israelitischen Gemeir di D- Dstandes nicht zustimmen. Solche Erklärungen sprächen den, der sie abgebe. Die Verfassung der. Gemeinde w gleichberechtigte Kultusverbände, und so chie jeder Verbände anschlietzen könne, dem jer nach seiner A zugehöre, hätten die Eltern die Möglichkeit und t heit, ihre Kinder an dem Religionsunterricht teilnef lassen und von ihm fernzuhalten. Die bisherige Bern gung des Religionsunterrichts! an den höheren' Schn « ei vielen Schülern die Unkeüntnis von jüdischen D n einem Matze verschuldet., idatz sie stlbst an den höchst« tagen des Jahres an deist Uyterricht teilnehmen. Eil rung in dieser Beziehung sei nur ven der Einführung ligionsunterrichts zu erwarten. . > Damit schlietzt die Erörterung. Der A h t ra g DrI. auf Ablehnung des Vorstandsantrgzes wird gegen dye men der Herren S ch l o tz und DL Spitzer a b g und darauf der Antrag des Vorstandes mit dem - Dr. Lanzkron—Michaelis in der Formulierung de; Dr. Fränkel in namentlicher- A b st i m m u n g Stimmen der Herren Blatt, Dr. Di rlacher. Ezechel, fei, Heinemann. Heymann, Jsaacsem Dr. Kalmus, krön, Alerander Levy, Paul Leon, Lisier, Michaeiis, Offenburg, Weihberg gegen die S immcn der Herren Md Dr. Spitzer angcnommfi|. In die Kommission Werden ent andt di« Herren V mus. Dr. Lanzkron, Munden. Ter Konimission w Recht der Zuwahl erteilt. Hierauf berichtete Herr Alexander Leon endgiltigen Abichluh des Vertrages zwischen d meinde und der Reuen Dammtor-Syn dem das Kollegium in seiner letzten geheim:» Sitzung sählich bereits zugestimmt hatte. Auf Grund dieses ges sind die bisher der Reuen Dammtor-Synagoge gen Grundstücke in das E gentum d r Gemeinde übergtz und zwar zu einem Preise, welcker der Reuen D< Synagoge die völlige Mdrckung hrer Verbindlichkeit dem Umbau ihres Gotteshauses ermöglicht, so In Verwaltung in Zukunft ihre ganKraft der Forlf des Kultus in ihrem Gotteshause zuwenden kann WeiterbenutzMg ihr, lediglich gegen die Verpflichtch baulichen Unterhaltung und Instandhaltung, indes ohr welche Barleistung an dne Eemesyde, der Vertrag Hingegen ist die Reue Dainmtor-Synagoge verpflicht Teilnahme an ihren kulturellen Einrichtungen. insb an ihren Gottesdiensten, allen E:ineindeangehörigen gig zu machen. , I In geheimer Sitzuiiä genehmstzte das Kollegium noch den Erwerbs des Grundstückes! Johnsallee 54 Gemeinde. Auf diesem Grundstück befindet sich zur Krüh-Färbersche Konservatorium, für dessen Zwecke dem Grundstück stehende dreistöö isie Haus erst Jahren umgebaut wurdet . In diesem Hause sollen einzelnen noch näher zu reffenden Bestimmungen die thek und > Lesehalle der Eemeindc, ein Jüdisches! sowie verschiedene Cinricht ingen des Jugendamtes, wie horte, Handfertigkxitskurü und ein Kindergarten, untei. werden. Ferner sollen die jüdischen Jugendvereinle Unterschied ihrer religiö en öder politischen Einstel > dem Hause ihre Versa nmlungen tunlichst auch. ' ein Bedürfnis dqfür vorliegt, religiöse Äereinigungei 'Gottesdienste abhalten können^ ein grotzer.Vortragssii Raum für 120 Personen enthält. biötet die Mö hierfür. Der Erwerb dieses lHaUses, das. Mitte I Gemeinde zugeschrieben rtzird, bedeutet für diese die hoffentlich recht erfolg- und g«gen nne nur ich dem tzffassung e Frei-, men zu achlässin habe ngen in n Fest- Beücdcs Re-. .. Svihcr Stimlehnt Anträge Herrn nit den . Frän- Lanz- . stünden, chlotz läge für eine wesentliche reiche Verbreiterung urd Vertiefung ihrer Tätiget sozialem und kulturellem da 00 Gebiete.! Das Delegierten-! kollegiulin des Lynagv s!)erbandes nahm in seiner Sitzung vbm 28. v. jDI. zuerst Kenntnis von der Bewilligung einer Subvention von .'00 ,k an den Esra, welche das Kollegium beantragt hatte, sowie von einem Anti age der Misrachi-Jugendgruppc, iielcher der Vorstand 200 d£ fi r Lern kurse, hingegen keine Mittel für Einrichtung ihres Heims bewilligen tpill. Dann beflhte das Kollegium sich mit der Mitteilung dxs Vorstandes, daß er durch zwei feiner M tgl.ieder und sechs weitere Mitglieder des Verbandes die Beiträge für das Jahr. 1928 festsetzen lassen Wille. In der Sitzung vom II. v. M. hatte das Kollegium in Gegenwart des Vorsitzenden i und eines weiteren Mitzlicdes de; Vorstandes einen! Antrag des Vorstandes, die Iah cesbeiträge für 1928 dtzrch eine Kommission gemätz den icucn Sat ungen, über deren Geltung r. Kalrd das aber den e r G eg o g e. grund- Verteagehörigangcn. mmtoren laus Hatz die ührung dessen lg zur irgend sichert, et, die siondere zugändann rch die Zeit das Pas auf r zwei rach im Biblio- Museum. Schülcrrgebracht ohne ung in »soweit n ihre al, der glichkeit ili det Grund- .segcnst auf en- Rcligionskurse des J ugendamts der Gemeir de. Die Bewohner des li auf den R e l i g i o n s u rem Auftrag jeden Dona staltfindet. Die Kurslei Meldungen j ^edcnDo » gibt über Stundenplan, Im neuen Schuljahr! de ikcil nt er eritz n c chlh beg Jugcndail setzen ztl lasten, als unzülas Seite.7 Alsterufers werden hiermit erricht hingewiesen, der in Nag im Lyzeum Lerchen Frau W e i tz m a n n, nimmt r s t a g ^on 0 Uhr an entgegen geld uj^o. Auskunft, nnt der Unterricht am 19. Aptzi t der Gemeinde. Vorstand und Delegiert« b> känntlich sich nicht einig sind, ig abgelchnt und den Vorstand ermächtigt, die Beiträge „m ch .„ Aus der Mitteilung des Voi standes ergibt sich nun, dag er Worte anders als das^ Käll«gium die Meinung des Kollegiums nach qrneut unsefeld An-' und il. festini Zweifel sein kann, eingehender Erörterung mit drei Stimmen, „d atz °m c bfc i geschlagenen H e r r c n des Verbands z ü i F träge h i n z u g c z o g : n eigenem Ermessen" festzusetzen. diese. auslcgt, obwohl er über der ganzen Sachlage nicht Dojs Kollegium bcjchlietzt daher nach einer fMehrheil von sechs gegen dit vom Vor st and vorn o ch ein anderes Mitglied eftjetzung der J-ahresbeiwer den sollen und dah cs > ei n e r stattdie Zusage desVorstündes hierzu bis zu nächsten Sitzung, die nach drei Wochen finden werde, crufartc t." In die auf der Tagfsorvnutzg stehende Beratung des- Haushaltsplans für 1 928^! wird nicht eingctrcren, da der Vorstand durch keinen Kommissar vertreten ist. Vielmehr bcjchlietzt das Kollegium, das bereits für das, erste Vierteljahr 1928 »/,» des Haushalts rlans bewilligt hat, dem Vorstände ein weiteres Zwölftel zur Forlsiihrung der Geschäfte und Auszah-'" lung der Gehälter zu bewilligen und ihm. gleichzeitig sein Erstaunen über die Mitzachtung des Kollegiums durch den Vorstand schriftlich milzut^ilcn. Der Unwille der -Delegierten kommt in der Elürtcr»ng wiederholt zum Ausdruck; auch die mit der Mehrheit ionf: nicht übereinstimmenden Herten betonen, datz die Bewilligung des Zwölftels kein Vertrauens- - voium für den Vdrstan) bedeuten solle. Auf einen-Antrag des Vorstand; werden für einen Kursus von wöchentlich zwei Gründen, bei eine besondere Lehrkraft geben soll, 1000 .il auf 1 Jahr bewilligt; hierbei wird in Anlehnung' an Ausführungen der Herren Hecks che r.'Dr. Lanzkron und Dr. Le iy der Wunsch ausgesprochen, der Vorstand möge eine umlassendcrc Orgckniiation des Religions-, schul- und Fortbildungsvcsens ins Auge fassen, Eine längere Erörleruy,! veranlatzt eine eingehende Mitteilung des Vcrbandsvocstaüdes über seinen Schriftwechsel mit dein Vorstände der Geircinze übeii die Einführung des Religionsunterrichts an den höheren Schulen. Der Vcrbsindsvorstand sieht auf dciü Standpunkt, die Gemeinde müsse de» Unterricht entweder nur.konservativen Lehrkräften übertragen oder den K^u lus>verbänden überlassen. Er teilt mir. datz die Gemeinde dies-r Auffassusig. nicht folgen wosle, der Unterricht werde aber fakultativ sein, so datz Gewisienszwang für Kinder orlhodorer Eklem ausgeschlosien sei. Herr Pels bedauert den Standpurkl l er Gemeinde; er. wünscht weitere Verhandlungen, noch lieber sieht er den Verzicht der Gemeinde und Uebcrlragung des ilnte:richts an die Verbände unter Erhöhung ihres Stcucranteilq. Hcri Dr. Schlesinger hält .die Frage für schwierig,mber lösbar, wenn er auch-noch keine positiven Vorschläge mä hen kann. Herr Heckscher betont die besondere Fürsorge der Gemeindebehörden und vor allem ihrer orthodoxen Mitglieder für die Inte besten der orthodoxen Schichten der Gemeinde und k edauert. daj> der Derbanpsvorstand dem Vorstand« der Gcnieinle auf sein Ersuchen keine orthodoxen Lehrkräfte vorgeschlagen habe. Herr Dr. Lanzkron wiederholt seine Erklärung in der Sitzung des Repräsentantcn-Kollegiums, es fei besser, Kinder liberaler Eltern erhielten Religionsunterricht von liberalen Lehrern als gar keinen oder gar christlichen Religionsun!erricht. Herr Weitzberg erklärt, bei richtigem Verständnis dessen, was im Jntercsie des Verbandes und der Orthodoxie liege, könne usid müsie man zur Gemeinde' das vollste Vertrauen hdben. Er wurf, datz er die Erziehungder habe, und freut sich, datz der soebesi Vorstandes ein» Wenchlng zum örtcrung wird um Mitternacht ax vertagt. zacht dem-Verband den Vorzugend bisher vernachlässigt angenoiNmene Antrag des esiersn bedeute. — Die Erdgebrochen und die Sitzung

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