Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 12 (10.12.1927)
- Date
- 1927-12-10
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/4891256-5444702-5444844--0252-4891458- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nummer 12 der Deutsch . vi ' I / .1 Gemeindeblatt tsch - Israeli tischen Gemeinde zu Hl HambU ec Das Gemeindeblatt iedenMonats undw... der Deutsch-Israeli! is Hamburg fofte: i cheint am 1Ö. eines rd allen Viitaliedern chen Gemeinde zu los zugestellt. . urg, lv. Dezember IV27. Hamb ' T uck. Verlag und Geschäftsstelle: M. Leßmann. ALC-Hös, ABC-Straße 57. Fernsvreider: Elbe 791t t, 7911, Vulkan 6ti83. Verantwortlich für den rebaftiom, f/(et[: Synbitus Tr. N. M. Nathan. küpcheklJnseratenteil: E.sLöos. beide in^>atnbVrg Anzeigenpreis 6Ü-) p. Kgesp. Rlmp^Zule. ——--——-\) > r ■ tifjc Nüancierungen .jy machen, die mit Necht eine Reibe von Glaubensgenossen von ihren sonst anerkennen» werten Bestrebungen scrnhallen. , Tic neue Achchith konnte sich leider bisher nicht durchsetzen. vielleicht, weil eine ganze Reihe von Glau bensgenosscn sich "von ihr sernbä't.-»weil sie de» Streites und de» .Haders satt ist. Unsere Anssührungcn sollen an Hand von Zitaten, de» geschriebenen Gesetzes und der mündlichen Uebcrlieie rmig dartun. eine wie unendlich wichtige Auschrbc hder richtiger: daß unsere, wichtigste Ausgabe die Erhaltung de» Friedens ist, gegebenenfalls auch unter Preisgal'e von an und für, sich fest verankerten Prinzipien, Ter Allgütige, der. von., seinen 12 heiligen Rainen auch den des (Friede) trägt, gibt ner-gesamten 2§elt hierfür leuchtende Beispiele. , Tie Siiisdc, die da» in der Heiligen -Schrift 717^2^ ^1"! genannte Geschlecht' beging, war in ihren Endzielen weil großer als die Sünde des Zeitalters der Sintflut., I» diesem nerjüii digte. sich gewissermaßen Mensch gegen Mensch. Jeiie» wollte sich dagegen fast des göttlichen Throne» be mächtigen.' '£•” IL"1 IT”*’2' T'--‘2|""N~' Jedock, die göttliche Majestät in .ihrer unendlichen Güte md Milde betegte dich'e verwegene Tat mit einer kleiren Strafe, weil die Menschen eine» Herzens' und einc» ' Sinnes waren-j. Ten», so sagen unsere Brisen, wenn die Menschen einig sind und ein G e d a n k e ^sie ,be scelt, auch wenn er an sich zst verwerfen ist,'freut iicki der Vater im. Himmel doch darüber, daß unter seinen, mindern volle Einigkeit herrscht. Fm Talmud (t.'2 - 2) licifit es: Groß ist >er Friede, denn Gott selbst gibt in der Erzählung der Bibel eine Aeußerung unserer Stammutter. Sara, die rhen Gatten. Abraham hätte verletzen können, in einer weseutstck, geänderten Form wieder:^) ' : , Ta» erste Wort, mit welchem der ans dem Eltern Hause geflohene Jakob sich in dem -Lande seiner Zn flucht nach seinem. Lheim Laban erkundigt, lautfl: ist Laban ein Mann des Fri? Tiefe Frage kann kein Zufall sein: wenn s^m^.Mkr Heimatlose lieber erneut zum Wanderstab grHfl.^äls Zuflucht im Hanse eines Streitsüchtigen sucht.^fh^zergt das, daß nur der beiderseitige Wille znm Frieden^die Grundlage für das Gedeihen des Ganzen ist. Tie langt Leidtnszeit unseres Volkes in hätte vermieden werden könnest. wenn die. Brüdek^Jy.- . >) / Laht »ns einen in de» Himmel ragenden Turm baren und ML/dadurch einen Namen mache». I. Mos. I I, 4. -) Das ictiliehen die jüdischen Weisen aus dem Bibelverse l. Mos. I I, l): ll'INU 71NN HDC? pxn ’.Ti: Ti^ganze Crae. sprach eine Sprache und die gleiche» Worte. ->) C. I. Moi, 18, I2-N.! *) S. 1. Moi. 29, C> . . i ' SMe Sr. s5hrw. des H findet statt: Sonntag, d Amiseiilfi'ikirunq errn Rabbiners Tr, Bruno I e n 8. Januar 1 9 £ 8, 1 1 llfir. 1 t aliener v o rin. ^kichtmitglieder können Einlaßkarten zu der Feier, sowezt Platz vorhanden, bei der Geschästssp lle. Pool straße -12,13, schriftlich astsordern. Der Vorstand des Israelitischen Tempeloetbandes. »vtt (vcmcittdcsteucrriicks ändon. ltc der Gestieindcsteuer ist s ir die Gedie zür Einkommcnste rer veran ktober 1927. ssi'r die übrigen Gemeindel Ginziehnnq Die zweite nieindestcucrpflichti lagt ind, am 10. steuerpflichtigen a> Wir erinnern rr"stt st ä n d i g e Steuerpf.ichtige Zahl mg, und weisen darauf hin. daß die? in diesen Tagen {mit der Einziehung der r Gemnndesteuer beginnen. Tie Einziehung per..._ .... Betroffenen Kosten, die vermeidbar sind. Besonders wird bemejrkt. daß dis Einziehung sich auch gegen Lvhir- und Gehaltsempfänger richtet, die dse Gemeindesteuer nicht entrichtet haben.!! ' Ter B o rTt a n d d e r Ol e in e i » d e hät aus die Einziehung der Gtstneindcsteuer durch die zuständigen Behörden keinen, Einfluß und muß daher auch die B e ra n t w o r t u st g s ü r d i c d u r ch d i e E i r{ z i eh u n g entstehenden kosten ab lech neu. November 1927 fällig gewesen. an sofortige Finanzämter ückständigen rrsacht den Deutsch-Israelitischen. Gemeinde. icde Partei ng entdeckt Vorstand per Die Wertung des Friedens im Ir denkum. :Tic gesamte Judenheit der Tiaspora trenjit seit längerer Zeit eine fast unüberbrückbare Kluft. Alle Gruppen.: jede Vereinigung und glauben, den verloren gegangenen echten R und gesunden zu haben. Ganz besondersherrscht unseliger Streit Vatirlande und nisnmt zum Teil Forme» an. unwürdig sind. Beispielsweise wird der Zioi{i deidin extremen Lagern und zwar, aus nicht stichhaltigen Gründen aUss äußerste seine Gegner vergessen, daß ihnx zu danken ist Schichten unserer Glaubensgenossen dem Juden^r gewannen wurden. 'Sie können es nicht anzuerkenucn, daß bas mächtige, siegreiche Juden die sogenannte Balfour-Teklaration al gäbe brachte, die ups nicht mehr als hcrrei lasser will. Tie Aguda, deren Schöpfer in unserer lebte versucht, ein durchaus zu billigendes Gese zestreuen der gesamten lErde um sich Sie konnte aber leider es sich nicht versagen, ver bokän fevt o E» in unkerem die unserer smus' von cschiedencn. rpst. Aber daß ganze rm wieder g bringen,' gland den Morgen los gelten Vaterstadt Ziel, alle scharen, leine, nich- ,,u!>