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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1927-11-10 · 11 (10.11.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
3 (1927)
Issue
11 (10.11.1927)
Date
1927-11-10
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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1 Nummer ll Ein interessant rs Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde. Kapitel Hamburaischer jüdischer Statistik. Von! «. E. May.! Tic . neue, durch , di^ Reichsversassiing gewährte Art der Erhebung der Genie ndesteücr durch die Finanzämter ermöglicht — erstmali , für das Zahr 192« ---- einen Ein hältnisse, die die Seite r> jüdischen blick in bisher unbekannte Ve:: Kreise Hamburgs — und wohl auch darüber hinaus interessieren. Indern ich solchen Einblick durch diq zolgende Uebcrsicht »nd die daran geknüpften Ausführungen er öffne, benutze ich die l>tt!egenheit. Licht auch' üver solche Verhältnisse zu verbreiten, die in diesem' Zusammenhang ein besonderes Interesse gewinnen.! j «teuerem, gänge für d.>,brlS2S o. Mitglied, des n^ven». üehend btzeichnete» Verbände- EingcganZrii u n. . iRttalie» dcrn bejw. Lteuer» Zahlern Ter dgtr. Verband har Mrtfllcdrr übr- Haupt Die betvffteit''cit ^ttottc-Häuser" haben «itzptär.e für Männer ,Zrauen :<:( ioo l')7 100 525 ‘ . 200 < 780- ISS*) l:r i so» 430 1 7,K) | 619 340 l UW l8 '| 991 HO > 1,M) 50 1,1!) MM) . :Z2>! .700’) 322 318;>lö ,*oo Mi» 2 MM) 3 2<M). 1 MIO 407,MM) 4 V l 782 U0, >'j 4 9561 S,M«) -1 9 «79 10 225 Reue Tammtor-Synagog, Synagogenverband Irmpelverband,. Von Mitgliedern gottesdieüstli zusammen.. cher Verbände 83enocfeiuafec;*) Vach Bornplatz.') .tzohlhöj»n(ein>chl.« lA Barmben. . Etwa 100 Cyorplätze > 10 önmilliche Webelfi Lynago ze verPortugie .5, MIO Boy Steuerzahlern, dir keines gottesdienstlichen Bereinigung aftgehörcn Im ganzen. Gemeindemitglicdcr Israeliten im Hamburgef Staat am, 16. Juni 1925 (Woh rbroölkerung»., Bei den Synagog«». (bezw. ihren Verbänden) entfällt ein Steuerzahler auf j, 4^Mitglieder, beim Tcmpclverband schon auf je 2 Mitglieder. Abbr ganz überwiegend ge' höre» die Steuerzahl r! keinem gottesdienstlichen Ver bande an. Von noch nicht--iooo Gemeindesteüerzahlern gehören über 1000, also über HO Prozent, keiner der gottcSdicnsd lichen Vereinigungen hn. unddiese „Outsiders" bringe» «0 Prozent der GesaMtgcnieinoe'teuer.«nif. Von den HOOO Geineindemitgliedern zahlen noch keine 5o0<>, also nur rund!«0>Prozent, Gemeindesteuer.' Tie restlichen 40 Prozent ^ci ieindeit itglieder habe» also ent ' :s Eint, Minen. oder* die ai)<^il^ 0 ^ranenvlätzc der kleine» Heinrich lBarlhstraßc ,80 skchajisiee <140 Männer und "änner »nd 49 Frauen), and 50 Frauen), Altcn- Sicchenheim ,15 Männer Deutich-Jsraelitiichen Ge Klaus ,150 Männer ,70 Männer »nd 40 Männer und 50 Frauen). Eebetitellen gleich Nach cmfgeführtj weil ihre Beinz überwiegend wohl auch »nagogcNverband gehören, azogenverbandes diese 1430 eilen auf ei» Mitglied des riese 1430 Sitzplätze a l l e n 1 fallen auf ein Mitglied während auf ein Mitzanz eine Stells entfällt. Mitglieder ohne 2l Sitzplätze übe dem Uiiiba» (-1027.) -- I25. äniicrstellenderNebensniiagoge, ans Einpvrenin Synag. u.T-emp. 'teilen-) und zwei private, stsch. Gemeinde, Markusstraste. Haupt. . Hohelu ,58 Rljä änner weder kein steuerpflichmge ') Davon 130 Männe' und Rcbeniynagoge. -) Die 10 (hebelitelic^t sind: Männer und 45 Frauen). 89 Frauen), Steindamm Knaöenwaisenhaus <62 SJJ Haus <52 Ätänner und 41 Frauen) und 5 Frauen), - KrankeithauS der meinde <60 Männer uns 20 Fra und 10 Frauen). Oppenvcimersti Frauen). Ostjudensynagöge <150 Ich habe die Sitzplätze dieses denen des Synagogenvorbandes iucher der Gesinnung nach lund g der Mitgliedschaft nach) tum Rechnet man den Stellen das Syn Sitzplätze hinzu, so entfallen je 2 2 Synagogenverbandes. Rechnet man Synagogenstellen hinzu, dänn en der Synagogenverbände 2 Stellen^, glied des Tempelocrbandes nicht ") Stelleninhaber und 20 bis ') Ausschließlich etwh!,0 Ali Gemeinde, die ihre Steuer von erhebt. j ä) Bei der Zählung i om 10 <ganze) Wolmbevölkerunch £ amburgs bei der Zählung vom 16. Iuni 1925 31) um), i t teilen. t< [lieber der Portugi, fischen den Mitgliedern Oktober 1926 wa: die 1.5 Prozent größer als Da die jüdisch: Bedirekt jusaitiiueii!!,!>,»4S,; davon 1 m. ». lwl-<2 w.' i» der.Stadt Hamburg. » i Einkommen entfallende Gemeindesteuer würde unter 5 Ml. betragen, in welch,m Falle in.r Einkommen gemeinde steuerfrei ist. Nimmt man ah. daß entsprechend dem Altersaufbau der Hamburger Gefimtbevölkerung von 1925 2l Prozent -der männlichen und 19 Prozent der weiblichen jüdischen Bevölkerung unter dische Bevölkerung schon zu hoch angenommen ist! ..Männtr' von über etwa 20 Prozent 1,5 Jahre alt ist (was . für bic jü^ wegen ihre? änderen Altersanfbaurs dann leben in Hamburg > und rund 8300 jüdische 15 Jahren. Und nimmt rund 7600 jüdische „Frauen" im Alte man ferner aii. daß an den hohen jüdischen Feiertagen mehr Persorcn im Alter von über völkerung sich weniger vermehrt, als die Eesamtbevölke rung. kann erltere ' 1926 nur unwesentlich größer gewesen ' sein als 1925. Im Jahre 1925 betrug die jüdische männliche Bevölkerung 1,76 Prozent, die jüdische weibliche 1,70 Proz.. die jüdische Beoiöllerung überhaupt . 1,73 Prozent der -Gesamtbevölkerung. von der sie im Iahre 1900 noch 2,34 Prozent ausgemacht hatte. Und dieser Rückgang ist nicht nur die Folge geringeren Geburtenüberschusses oder geringeren Wanderungsübxrschuiies,- lohdern zum großen Teil die Wirkung des zunehmenden Prozentsatzes der Mischehen bei den Juden Hamburgs: von je j 100 verheirateten Juden «männlichen) lebten in Mischehe»! 1895: 7.8. 1925 aber 13,7: von je 100 verheirateten Jüdinnen 1895 : 4,9, 1925: >9.5. Bei Berücksichtigung dieser Aerhüllnine gewinnen einige Erscheinungen, die sich aus den Betrachtungen unserer Heber iicht ergeben, ein besonderes Interesse. Erwähnt sei noch, daß die jüdische Bevölkerung Hamburgs Uch seit der letzten Volks zählung vor dem Kriege in der Zeit 1910—1925 nur um,2,2 Prozent vermehrt hat, während. sie sich im Reich des heutigen Gebietsumfanges gleichzeitig um 5.5 Prozent vermehrt hat. Und dieser Abstand springt noch mehr in die Augen, wcnnman dagegen die Vermehrung dch Gesamtbevölkerung hält, die im Deutschen Reich des heutigen Gebietsumfanges gleich zeitig 8.0 Prozent betragen hat. gegen eine Vermehrung der Bevölkerung Hamburgs um' 13,2i Prozent! Der Rückgang, des Prozentsatzes der jüdischen Bevölkerung Hamburgs steht im Gegensatz zur' Behauptung ihres Bevölkerungsanteils j ün Reich, der 1925 wie 1910 0,9 Prozent betragen hat <g«-- nauer- 1910: 0,92 Prozent. 1925: 0,90 Prozents >»

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