Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 8 (10.8.1927)
- Date
- 1927-08-10
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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I Nummer R geschaffen hat, führt, Kwuzah tut. Kurze Neugeborene in das Gemeindrblatt der Deutsch-J^raelitischezr Gemeinde logisch durchdacht, zu dem, was die Zeit nah , der Geburt kommt das KindcrhaiiS, und die junge Mutter, die im Krankenhaus entbiinw» wurde, kehrt' in ihre kleine Häuslichkeit zurück. Noch <> Wochen laug geht sic aufs Fell, in die Gärtnerei-oder in, Küche und Waschhaus, sonder» rerbringt die Tage >in Ruhe bei ihrem Kleinen, das sie selber nntcr Anleitung der geschulten Schwestern, denen das KlNdcrlhius untersteht, pflegen darf. Später, wenn sie wieder zur Arbeit geht, kann sic ihre Züit zwischen dieser und der.Ernährung ihres Kindes teilen. Als ich in En Eharod war, zeigte» .mir drei junge Mütter voll Freude ihre Kleinen, die mit vielen anderen, icho» etwc s ältere», in Wiege» lagen, durch Moskitonetze fürsorglich vor Fnsekten geschützt. Tic jungen- Mütter können glücklih und zusritdcn aus einer Terrasse rnhen, die Last der Pflege ist ihnen abgcnommen; um die nächste ZuNinst brauet e» sie nicht z» sorge». Sie denken nicht an ihr persönliches, Schicksal, sie haben das. ihre und das. ihrer Kinder mit Erez, Ffirael vcrknüpit. Sind die Säuglinge zu Kleiitkindern herangewachse», so siedeln sie in einen andern, Teil des .Hauses um: das -Bild wird mir unvergeßlich sei», wie id' etwa ’JO kleine Palästinenser, Arbeiterkinder, zepslcgt, wie unsere Kinder in Eppendorf und Harvefteh ide, gebräunt von Sonne und Luft, unter dev Obhut lieber Schwestern wohlbehütet ans unsernl mütterlichen Boden spielen iah. Auch die grö jcrcn Kinder bleiben in bdit Kindcrhäusern, nur sind sie natürlich nicht daraus beschränkt, das; ihre Eltern sie am Sabbat und in ihrer Freizeit besuche», sondern jfic schließen sich jetzt schon den Eltern an. Für die Kinder ist eine Schule eingerichtet, die einer Lehrerin untersteht. Sie werde» frühzeitig i»i Garten beschäftigt und die größeren fahren an den Nachmittagen mit aufs Feld. Tas ist das, was der Besuchervon E» Eharod äußer lich zu sehen bekommt^ Bei längerer Beobachtung und aus den Reden der Eltern erschließt sich de», Außenstellen den die Tatsache, daß ein inniges ^Verhältnis zwischen Eltern und Kindern - besteht. : Alle Reibungen, die der Alltag und seine Sorge» bringe», sollen im Miteinander von Eltern und Kindein fort. Wenn die Elter» die Kinder sehen, sind sie freudig darauf^ eingestellt und nicht durch die viele kleinliche Mühe zcmnürbl, die das Ausziehen der Kinder für die Mutter Hut sich bringt) Tas Ge meinwescn als Ganjcs stellt! sich in bewundernswerter Weise aus die Kinder ein. Ths Leben in einer Kwuzah ist äußerst einfach, ja entbchmingsieich zu nennen. Tie Produkte der Wirtschaft müsse» verkauft werden nnd wandern nicht etwa in die eigene Küche. Aber für die Ernährung der Kindierwird beschäm, was irgend nötig ist. Tic Mütter entziehen sich alles, bst mein als gut ist, uni es für die Kinder bereit,znstellen. So denkt jedes Mitglied der großen Genieinscliaft, auch die. llnverhciratc tcn. Die Kinder sind ihnen heilig. Ich erwähnte schon, daß eine. Gemeinschaftsküche besteht, die für alle Mahlzeiten sorgt. Auch in ihr kommt der Gcmeinschaftssin t zur Geltung, und hier ist cs per Mann, welcher der Frau helfend zur Seile tritt. Tie jungen Mädchen, di« meistens aus dem Osten stammen, haben keine allzu gioße Neigung für die Arbeit in dsr Küche. Außerdem iß sie gar nicht leicht. Bei der tro pischcn Hitze am heizen Herd stehen, die schweren'Töpfe heben, das Wasser herbeischlrppcn und vor allem das Holz spalten — Eukilyptusholz ist sehr zäh —, all diese Arbeiten teilen die jungen Männer turnusmäßig mit den Mädchen; es ist ganz eigenartig, . zu sehen, wie die jungen Leute mit Schürzen ihre» Dienst im Speise- 4-ln sajal verrichte», Stöße von 3 decken' und bei Tisch bedienen, großer ' Geschicklichkeit. I Es ist 11 ad) diesen "Beispise liche Stellung der ^ran in der nhterliegt. Flire Stimme gilt zu sagen hat. ' , Tie Anfnalimesähigkeil der bisizrenzt: selbst wenn, neue entst nötige Zahl der Elialnzoth aussi von 1 Ul?t bis l!!2(t sind allein in' Palästina eingewandert; es Bi ä d ch e n k w n z o t h zu grüi unter de» gleiche-»' Bedingnngei in Pacht sowie Anleihen für schassungen. Es sind vier Mädc Pvaloth entstanden. Tnrch Kräfte uiid Zurücksetzung eige, Mädchen gelungen, Iinre Farmei dh. sie decken ans dem Ber Milch, Geflügel, Eiern, Gemiir Schuldquvten.» Eint der Kwuz Kwuzah für Gärti erei und Interessant ist e.uie Einrich tauen wjrtschasklichin Notlage t die Arbeilstöoherätipe» für s die de» Mädchen zur felbständch: in verjchicdmen Bernsenver Schneiderei- und tLäichercigen live Restaurants an mehreren Ehawnroth Habei; f ch gebildet, kordarbeil zu. übernehmen, anße gegründet wordetz, die eine ne f ch a s t s s i e d l u n z darstellen, niilienarrigen töem inschast sol Bearbeitung der eigenen Wir Banmschnlen befinden werden dis Eigenwirtschasti nicht genug glieder auf Arbeiu gebe», dere Kasse ,»fließt. «c haben die lästinas in der iechzc» sdiwerei .Hand genommen, stch ziisamiiie schgftskamps nicht verloren zu Fn diesem Zi sanimenhan, bekannte Mädchenß rm in Nal laudwirtschasttiche su>ädc!-c»schn> sonder» für den ganze» vordere s Tie jüdische F an in Pali Tie größte Organisülion ist die len klon daß die recht Kwuzah keiner Tiskiission im Rat, sofern sic" etwa bestehenden Kwnzoth ist chen, tön iten sie-ni^l die lehmen,!>enn in Der- -seit -P«»> alleinstehende Franca entstand daher tu?r Plan iljicii. Tie Frauen erhielten wie die Genossen Boden die - not wendigsten An >cl cnwirtschailen - Meschtei größte Anspannnng ilne er Ansprüche ist es! den iclbsterhüllend zu inchtan, aitf ihrer Erzengniiie an - ihre Ausgaben und! ihr" ^lh in Fdriualcm itl| ein nienznqht. : 11-115? der momen % vl IC II) Ge i vjr ioth (Bereinie nng jüdisch jährliches Budget ) wn lim» liegen ans dem G>biete der Kihd: ibr Z,iel ist, ineiinsanier Arbeit erziehe». Tie palä gebilde, sie entsteh! ist noch im Entstcl koiiimen. Sie zeigt ringen, z. B. solche eingestellten Frauen' hält sich, glicht immer ihrer Religiösen!A grschieht. Tiefe Frauen will-id damit sie ungeachtet des Tre Franenansgaben Mitwirken, der Gegensatz sein, der. zwischc drnth und den A^deilerinnen bejj vötUgcn Gljeichberechtigni g die Flaue ür den väl liiieusisdie! mittels en und ist scharfe religiöser b v> S^ite i cllcrn tragen, - den :ir machen es aber, mi nng, die er Franön entstanden ist lädchen, fioti- Ehäwnioth n ivirtsck astlichen Ersten: elfen. Z. B.- wurden i^ss>;»schaftr'ii und kooipera rten ins Leben gerjasrn um landwirtfchastlnhis Al m find Mädcliengir ppcn ic Form der Gern rin Ter linterliait der sä nach A>köglichteit onrcli l chafl, iiiemiise, GeiLiigei Nurzn Z,eilen, wenn abivirsl, sollen -die Mit Erlös dann iviedei arbeilent-en ' Fronen Z.eik ihi der Pa cbicksal iiidie ageschlosfesn, lim im Wirt ehe». h die allgenein alal eri^ihnt, die ei izig nick't n!ilr für Palästina, i Ciii'ii^.j stina ist! -auch oigani iert. H i st a jr » t h n a s c > i m r Franeii). Sie hat ein Märkg! Fhre Ausgaben ürsorge fiir Mutter und aller Schichten zu ge ästinensi ihen Fischnw zu esellschask ist kein Fdeal der Wirklichkeit, jg - sie noch nicht zur Ruch in iscl i me ge gensätze,! die miteinändcr ' rt. Ein!Teil der rckigiös Ausbauwcrk fern, anuiig entspricht,. : distadruth Heranziehcn, iden - gemeinsam an :i!)w »er zst übcrbrückcn wird;i den Frauen der Hista 'estcht. ^-icse, im Gefühl vcrkljeincn besojidece