Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 12 (3.12.1926)
- Date
- 1926-12-03
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Stummer 12 GemeinWMrtt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hambur, 2. Jahrgang Das Gemeindeblatt erscheint o»i IO.-ci»es jeden Monats und wich allen 'lliitalicbcnt der. Dcutsä' - Israelitischen »Gemeinde tu ' Hamburg kostenlos ^gestellt. Hamburg, It. Drzrniber lruct, Verlag und Geicl'irflsnelle "11>. L e st m a n it, 'Jl'JHf ,VH't; 'Ji'IU).' Dreane .',7. Iernirre her: Elbe- 7!H>st 7NI lj Pullan- . 'Berantivcrrlict' für den redaktionellen Den D viiditus D r. "1k. "11k. "Ika t l? t n, iur de» .Vjij ■ HvatcnU'il: E. Loos, beide in Hambur.'. ttl»;cigc»prei> iill . p. «igcjp. Äioiip.-^cilr Gedanken zum (^lianukka-^efte. bKabl«-. Tr. Lubasch, Hamburg bo» '1*0 ir Cbfi'rniut »ud Begeisterung knude: Estanutta, vom Ideale, den, unsere Bätet iveilste». Datier tlingi und singt es in uni 'Iliiuen iveisti und r artiger -sauber gebt iri diesem Feste de ."rtlärl andi unser Leben, von diesem FistLans,' de: von nelieni in seinen Bann ,;.vingl Denn > Pulsschlag des Gebell-: „Quell lebendigen trlassers", der irisch und re n im a.ieli und ewig jungen Iudeiitliine sprudelt. Estanntta ist abstrakt, ist lein, Fest der' Beil rion, sondern vviiiU 1 Lebendigteil sind leben ivir, lvie Rrjligion gleist, das; Religion das Gonestiaus Leben durchdriugl schichte entscheiden!) Po» den Zliiilniiestaie» der Matlabaee kindet ,ve,l! wese» Dabei ist iilit rer »ich. und isc >1e»»^eichen .seines Pöiieiis. Hier "eben ei"n rsliibe oee ga»:e > Ge taikräilig i» das »ichl nur iiie die 3tubi er i stier l. io »dein uni das; durch sie .der Gang beeiiisliistl wurde lUI-7 INI i;’i Lebest i 'li*( Ml iiuieriji ^iu eigeil miv iminije um: itililiti Cv . ist der ieluveq," aber dort! iveuiastens giinäberao eeinllb.ai ieiai Do ist es auch mii.Gen > n st i selten >I b e a i n; -»■' llnonijn ntebi in beschaulicher ^velienieiiie. sonder» sind greisbat 'und erinllbar, sind lin'in lebendig und wral linst. 'Man sag! ja vieliarli. d,r Jude sei 'ein aui das Pi.iliiielie eingestelii, und. veel indri damit einen - m»:’! liästliche» "Ikebeniinn Las nr der! Jude iltiiarglu!' in diesee jenseits votiv»;» iniitii. "lber anstlmitiing 'inbei itire eminente in», der ii' i , durch den ^dealisauk- »auivi in jenen Lagen ging nicht mit '.'>>.'1>'d>. r Ländbebeiin. l'b.liste stiru.des BoN'- nnt die^tieiigion. |S:i kht ■ nur "e>. .'> i g! -io der .^r i-.ii s. » a." i i!) Iiideninm nieinals le: ege einst ge iiine _ Israels Provsteten rvaren es -doch, d> danke» des ewige r Friedens, der BLell sche der Paine,' den niii»> unserem Jene gegeben Paine des Di eg es bder >i rieges, sondern er ni.lkas habajis", iseilie des Lemoeis und d lrlvisch fiti Israels "Ilri und Gesiniinng. die böchsten Güter der 'Ikaiion in, Geiabi, n> Tvt'inb, in srecheni Ut'lu'niniU" de.i Gon der lästern und sei» ^.Heiligtum , eni.veilien, der Jude ,;nm Dchwene, , nud das Ideal r Marlis über unser jIndenlnmst erwies sich als die sogenannte» Reiilnäien des Lebens. Do ist null« nicht, nur das Fei»- jener an eine rnlnnvolle Pergaugeiüieil eeinurstn/ioiider» es ist d a i- F e st des I d e a 1 i s ist n s, jkueS Idea ismns, oer das IVln’ii erobert und be,zwingt. „Fürchte dich »ichl, uiegn. .stnechi Ialo der Propste! (Ies. kt, '2>, r-uein, Israel ii iiichi und vermag»; »immergfes glaubte an kiinsl und seine Ewigfeil, es glaubte a» die Juki Ewigteil der Idee, an den >teim des eivigen : Itoll in uns gepslan,;l. In unserer ^eit vom Ideitlismns f;ii. störsn Fest des Idealismus ,;n seierrj, ist besonders rsrischend. Das Ideal und ich ne Forde.rnngei rin wenig in Mistkredit geratet. Rn» ist es cirstlig, das; man mit diesen l singen recht vor tnnst. Es stal kan», einen die jenseits aller Müglichkei, rsülkung spotten, sowie ei>! endnng verlangt - und das Htollen doch alle nß cs irgendwie, vielleicht^ schwer, pdcr i limi, Idealr' » liegen, die Ideal oen, Gr ifmi.! lind ist nirlri der jii „Llra ".'I rr hm;.», iv^igie er" deis Bäier;ir dann grii-i rivies jeine stärter als ii»-.- ‘0 I) ii Ereignis,r, die uns -sprach! tiliu-tiiiil). seine In »ii »nd die 'ebens. den itiib ein abend und sind steine veiselsolnie jirstlig sei» j a»s,;nstelle», 1 doch jeder 1 eine vtiiktische "Iln Ideale , vgar sehr * i‘ i 1" sber tru.'H'i» ' 1111,11,1, bar. JiM'lt leb; nn'd »i,ln d.r diese vratiisrlie Lebens Ergänrnng nnd "k^erue s .Estannlkasestes, denn nidri um malriielie Gn iondee» »», das;>ereli t br, ii-';>"'» a> ang. a- »; aber beun;r i s L-. l e.- da-nbe.^ t.e i' in, n M ni besiken- In,. - ,. r. .1^ e b." ->e.i >-I-!rst nib. >ü'n ..verden sie ee>vb nbrizien Iastresind sie' .'er;e''eiieltin,--, Eigenirna.',, einem o nianderl es rirl, , >.» ,!>», er,enirsten nl den ".'lngrn der a-j>ae,-en Dielsimg einnennieu. Ja, ..ian eit'e:, b-.sse tM'ensiben, ,..tst neu - j»u iich;».sr,eden -,u sei»', i ist stitstiult, denn ist' ist iin.v.tbr ge» Dinge» nnd veesiindigi ii.lt r! ii.'ii, "IkieinaNd wirli ans uns besser: ‘H fr von liorlllottenden P Laien das gerade Oirgenieil' von Dann schon lieber oise» betennen nnd dergleichen,,Dinge» nichl-.- man iich mil-dstr nastrli.riien c £■• e a i - •; . Ul i': t ‘.a v'l;.1 C f I t : Iva!' ode ü »uh;: Das ist bestimm! ici» i--nr e>lrabeaei, Dl^ndpnnf! n,id i r'- -eg .oä» e h> des sben bjL :;>! : ,e> ,'rst'-e-e,:^ ,e ui '-e.! »j -! gtn; a-adrrr i’iih ii', n >ogar stian alle Pe-ai> ,.ie '.'in des Jo-avr.itii. Man ,V-i’"t um ne.!, am it'.rLie der i'öitlu isnstimpnistiselter n!s r e> reaV'n-irieii, it»d kse>-e'> seinen BLoeien eeroetien das; man 'ttiii Idealer, n ' insi liabe» a-stl. das: ii' des Lei'ens l.egnng-! imvonien aneli uui)i ibirderl: ai liest ntid das bei .oeiiem lieiner, fi'hi lr lins, dag d a S I d e-a I l nirlll ^»r Erbauung iiie wenige iondee», da st es n » i-e > L e b e n ist das Leben inr, Dni'eiwr ibetiis nur der D.kiimniee sein o-erkläri, .vird- »n ier g tosten iich Leb,'» nberstanpi iiir 'einen "16egi»eist't eristieren, dis imb an denen sich nnire Drin ersnilen, lerni inan nur. ans de e, >""t.iii .t enignens est, ilebel Estannl,a abe. i ii e '>/ b r a 1 e ist nnd- Lage >m .Ialire dieni. r füll i" it iah. Gew ist ,’tt i,»Ies, ivas st'ie in». Äbee des Ii ealisiui^s nniee Da vriren. L'.'as, lia, denn Dinn, »'ui» tiiiljt jene it'it Ideale »enae». emvoteanii? Lie .;» '.'leben des Lages, im Brause, in der Familie, in nnibeein läglicheu Dchassen. Da bränchl tna» leine schone» Reden, reine ErbaNiing nnd Rirtiriing, aml, teine >rlagei> über die Dchlerbiigteii der L'Lell, sonder» stier gilt es vtsaktischr; "Ilrbeil, ohne een' L?ort darüber zn verliere», ,Tas Gebot, das ich dir steille gebiete, ist. »ichl zu