Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 6 (10.6.1926)
- Date
- 1926-06-10
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Nummer 6 Gemeinirebl att der! Deutsch-Israelitischen Gemeinde. Seist Zur Ausstellung in der Talmud Tora-Realschule Von Z< i ch en le t) rer-K. R o t h t ch i lv. , _ . tvuulchensswetst- Verbindung zwischen Elternschaft' Bildung der Persönlichkeit und-der Vertiefung des Stmut- ^),und Schule hat sich trotz guten Lstllens auf beiden Verständnisses mitzuwirkeu. Er chttwickelt die im Kinde Seiten noch nicht ergeben. Gar oft fe ilt das gegen vorhandenen Kräfte des Schauend und Gestalteus, bringt fettige Vertraue», vepursacht durch den fsihl aren 4)t'aiM die Jugend-in ein persöwich iuieres Verhältnis-zu den einer richtigen positiven Einstellung der! Eltetnschc fl zur Schöpfungen der bildenden .Must sund tveckl'iü ihnen stas Schule, die doch nur heißen könnte: die Pflege der Dchule.' . Gefühl jür F Da ist es natürlich sehr wesentlich, daß man sich etwas mit den vielfachen Umstellungen vertraut macht, welche die Schulen kiugegangen sind. Die Ausstellung von Zeichnungeit uird Arbiftten aus Veit Handfertigkcitskursen hat doch alle/Besucher, davon überzeugen können, daß hier die Schule neue Werte zu schaffen versucht. Es! hat sich ja schließlich mch fwvhl kaum! eine Disziplin stärker' getvairdelt als der sogenannte „Kunstuitterrichl^ (früher Zeichenunterricht) in der Schule- Diese pädagogische und didaktische Neul vrientierung ist nicht etrva eine ausschließliche Folge der Arbeit in der Schule. Sie ist vielmek r mit verursacht worden durch die c ußergewöhnlichc Klmstkraft unserer Tag,, die, so stark und beglückend wirken konnte, daß sie uns. und unserq ganze Umgebung in den stärksten Bann dieser Gegenwartskunst zog. So hat - der Zeichni- und- Kunstunterricht die qeometri chen jtörper der „Stuhlmanuschen Metkode" längst ver-, ' I n-nnx-"w» sch.«ns«nm «.« - m « gessen. Sein Ziel ist.ruch nicht mehr „den Echüstr zu be- Begriffe, eine „Schnlc des. K fähigen, die Natur und die Gegenstände sein n Umgebung stärkster Anlehnung an die engere! gesetzliche Struktur dcs nach Form und Fartn zu-beobachten undcha? Beobachtete, Seelenlebens eiyes Kindes fördert der Zeicht'n- und-.Kunsl 1 einfach uird klar wiedirzugeben." Die Rschtlinien für die unterricht Arj»eiten, die einen eigencn'Sril und eine esgcne ielmehr: Spxachc besitzen. Wir möchten all diese Ergebnisse mit dein Lehrpläne der höheren Gefühl jür Form und den Willen zur Form. i “ _ Im Willen.- zu üieseni Ziele Ij.n. sich der Zeickn'»- und Kunstunterritt,: ', ganz ans das! Kind eingestellt, um . io gerade das zu-erhalten und zu fördern, was, Lichtwlark an der deutschen Schule zu vermisse» .glaubte: die gestalten^" Kraft. Im Gegensatz zu den ganz kurz gekcilnzeichucten altere» Prinzipien des Zeichenunterrichts ist ftir den' heutigen lluterricht istliftel und Ziel:'Selbstän digkeil, 2e li' - heil im Auf bcstindere» stellenden lscnken. wie oben bfftäiigkeit, Freiheit, Frei drücke, wenn, wir dabei in, an die Form des Tarzu Eine Schule, die, sgestigk, die Bildung' einer Persönlichst it jum Ziele hat, wird „die ' gestaltende 'träft" nicht vernatliläisigen Schulen Preußens sagen vie Ter Zeichen- und Kn rrstunterricht hat ällgcn ein die Aufgahe, mit den ihm als Kunstfach eigenen Mitteln an der dürfen. Pädagogik „Didaktische Form: „Eist i die von der schcidend Pädagqgik aß Wesen der heutigen, bringt Gaudig 'in seine». » Präludien", in folgende e Pädagogik und Diioaklit. ' Fstee der Persönlichkeit ent lleitfmmt wird, muß -.eine- und Didaktik der' Energie und der Aktivität und der Selbständig' So ist die Schule heute sin j nid es" ,pi'schaffen. .Fit ll> Synagoge Sch« rensö Wort sagen rye oegpeu. Wir moafren au ourjc rrrgevinge mit dem „Schulkinderkunst" bezeschmsn, um -damit zugleich zu wollen, daß dem Worte „K>unst" im Nahmen dieser nitt »r. fl Synagoge Schrrenrchnltt Kl 6