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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1926-05-10 · 5 (10.5.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
2 (1926)
Issue
5 (10.5.1926)
Date
1926-05-10
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Nummer t- - der jeden Monats der Deutsch-f •1 Deutsch - Jsraeliti emeinde '. Das Gcineindtblatt erscheint ain 10. eines und wird allen Mitgliedern sraelitiscl'en Gemeinde zu Hainbur , kostenlos zugestellt. . Hamburg, IN. Mai INEN. Druck, Berlag und Gescl'äftsstek e: M. •’ es;m min. AB(5-Hos, X’CWCS-2 raste.*>7. den H’rcd'cr: Elbe 7910, 7!»1|, .Bulk in isiis:;. Beranti Sviidil.'^ t- » ieratent Slnjcifliv - Das lebendige Work. Po» Rabhincr Dr, Gans, Belllui. „Wenn das Buch notwendig ist, .ch'darfes keines Bor Worte»" -- so beginnt der Bersasser der obengenanuteii Schrift, der Hanvtpastor an'-2t. Aikosni in Hainblirg - ist, sein nur wechge Seiten umsasieiides GUeiiworl. Und es ist notivendig, so fiißcn i^ir Imil;ur. denn cjs will. besonde-zs denen, die, wie * er Verfasser selbst, ans Gründ ilirer bibel kritischen und rcligionsivi scuschaftsicheii-Stch ieu niclil mehr, -ans traditionellem Slandpnnktc stellen und die viellciclikt durch die leider. modern gewordenen Angrisse gegen den Oicift der Bibel an ihrei gewaltigen Bedeutung irre ge worden sind, zeigen,' wie sie, auch wenn sie religiongeschichtlich »nd kritisch betrachtet wird, niif beute noch li bendiges Wort bleibt. „Die'Menscheu Die Bibel lese», Fch wollte ihichn gern das lebendigc'Wort stören." „Tie Bibel ist tun untrüglicher fpiegel des ganzen Merschcnwcsens: es gibt..nichts, ivaS ein Bild fände," - das ist der iS der B er fasse r ni sein am» der Seelsorgers, aber auch aus'tief gründigein reljgidnsgeschiclitlicheu Studiu» > steransgewacl» feiles Buch geht und der darum auch u»s als Fiiden! von empfänglich macien sollte. Das; mit istiichgtsten »i d soivobl schnen" innlien nird iviolle» helfeu, das; sie dabei. nicht irgendwo in ihr se Standpunkt, von dem a»I- Arbeit des Pfarrers und vornherein für das Werk wi^.natnrlich nicht immer fritischen Anschauungen wie seines christliche gegenüber ui S die eigenen zu weichen . stervorgchobe austerordcntltch' reizvolle denkender G au schaut uni von ihrem I ebendigen Worte lmgrinen »r. 5"eii» seiner Bibel anir die füns Büher MoseS rorcheteu, unk» da ilim nicht snvostl an Om dem ertlärniig behandelt Becku die ersten P rständlich, das; er die Terke i ichl vollstäüdig Indern sich bei einst en mit Uesterschrifteii,bei kurzen F» »altsangaben begnrgt, lbährenh er nicht immer lerein -Linne H e i n L Libclertlüruu;. l. Baud n Ansiassniigen' zu bechahren liastni, brairchl siiclit (Ä» Ult 1111» mottl und ist eine wie ein modern lehrler-uud ciristlicher Seelsorger nnsereBibel uns vorliegchideii Ersten wis'enschastlitlren Grkkärnng des Dertes als vielmehr an der« praktischen .religiösen >B 'ctiesnng. des leiste Wortes gelegen ist, ist o* ve wicdergibt, f anderen mit die ihm für grosten und seine -stverte wichtig lanzen nhch und seine tradjtmtßi’ij darai^ Auswahl nilht immer! stach. ch und znweilci über Stücke hin sonders wertvoll crscheineü, d läge zu sein« n Betracht der tE-inherübersetz mg, voranstellt »sagt und stitntioncn und Förderin laeu zu schauei e ä in a n u : HTB J.115 und einer erscsteiner den Stücke, im L. Boyscn, H> indurg. 370 £. v -tt, geb..9 »>t. nüpft. .Täs; er bei dieser rem (sst'scl macke veriastrt echgeht, die uns Fnden ibe die von ihm als Grund - wählte Ueiersetziing uns stufig auch .»edculsaine.F'n Thora nicht iinkncr in an darf n^-ch nicht büide^n, tbbeildige Wort: lrine licne Alle leitamdiit. Beklag von die mannig kommenden 2. Jahrgang ainburg aktionellcnsTeil: than, fürbeÄ , eibc in Hanchuch. Aonp.-Lcilc. ach'ei, Schönsteiteu und an»Iiergriftcne»i Herze» .Zieheiiswaln steilen anzuerke^ncn, die' wir-'in diesem gros angelegten Bibelwers iiude Gleich. bei Den, ersten. Berichte ch Scstoviuiig, die,-wie der Beriasser sagt FrvmmigteÄ, wir dürfe» wostl stigen, Menschen viel A'ot gemmlit stak, zeigt nci» 'so -recht die vor ncchnie und ibin chs B Achlnng vch Schvnsteil d -r Bibel über die er vroreslanliichen jedrni. denkeirden. doch eindringlicste Art, .mit der er für die von astrsteit erkannte Ailichanling eintrillsnnd aileder wissenicba»tlic!>en FiorschiUM .-»trotz der bibliicsten .Grzästlnng und lrötz aller Feinsteil blinden Wa Iv toinnil diese stimme ans irralren ^.ageu lösend und be rreieiid zu seiner griva Aiigeni Und der An'scliai einem weise so scsto'n -steistl: Gott .-säst, das; dentl stierbet niclid an im Auschlnsi'aus dön - m'od,. gut war, durch bräische Wort für Tod a ich.diesen a>». iinbedingr notwendijs festen will! Und iv> in den Plait der Grzählnng schreitet, das Bild, Gott schuf t unseren Tag und bleibestle» der'AäturgeseiUichIeil gegenübersteheü.. Und enen und ruir ihnen ligen' Hand Und ivar ivie lebendig spricht dsjc »roste nng des biblisclieii ii i Plön geordnek sei, > jenbs alle ap i ('Hut i einieu leise uns »äs ilhlvar! Wer von ei.ne"M idnl icstivonl, li, das; alles seine -stsbr Äuklang an das an.o hst'ise stvng eingeschlo uns. Lebensmut uird Z.'e-ben'süele rauben wollen. istree Beobiichtinig jeden Ausgleich mit der Fnsviralions kehre glaubt abweiseii zu iliüssen. Aber ^wenn auch-die Aar tii;-er>lärniu der biblischen Gizästlung eine längst vergängenc.' sei, die Tatiaclie, dast'sie eine'einheitliche-.Anschannng von der Welk-n id istrem Werden nnö^eben überstaiivl^zebe» will, bleibt nach dem Beriasser mit Recht gros; nnd vor bild'licst für uns und »oll ancst -uns anregen, bei -' Ginzel' erkennlnissen »iclii stellenzu bleiben, wirdern sie zu einer Börstellnng vom W!elienbau -znsamnienziisngen. ft der um eine» ander i tüedanlen ini'Anscstlns; an die genannte'^ zähiung °a>^ »deuten: Danach richtet-sich der Bericht von den ChKtfmniiiii der Gestirne, die/ irNd alles-, was lebt uiw webt, von <!s>olk gebildet ivnrden, ^nächst gegen die zeit geiuuiische Aiiiclianuug,. »acli der lne.-tUestirne das Gesrtiicl des Mensctnin bestimmen, lvendel »ich aber, auch gleichzeitig' an die Biele!» .iknserer ,'stil, die in einer neuen F-nrcht deni zu; das ' alles kam aus -t.,aus den.Wii;l seiner' "vtimisinns auästsers, das;'alles n,ach er,- ivie-rs in der Bibel - >en die.. nn »nii gar, so iästrl! der Brrfaiier »orl, ur Grschasiung des--Menschen übergeht! Tie ganze Schobsung »ins; glc»icstsam steir-Atem anhallen,! als -Gott, zll dieie.r, seiner ilciuie», grostten und schwersten!Tat Siin eigenes Liesen, seinc, eigene Art wcrdenustm i ach dem er'den Men csten schasst. -Wahrliictr: gegenüber allen lsingli^dr'rnngen.d.is Menschen in den reinen' Aainrablani stellt dies>Wort wie en Fels in der Geschichte: en Menschen l'n gejnei i Bilde. Gs-.känn auch ' e» und allen Tagen lel endigeS Gotleswort sein wenn. unsererSstnniachk mnd nnsere Schwäche *

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