Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 7 (10.11.1925)
- Date
- 1925-11-10
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Nummer 7 Gemiindfblgtt :-i ,ytr VHfr=. der Verwaltung von Wckhelminenhöhe, Ne Änstalt der j>üdischen Schuljugend gau^ Deutschlands für >u'l^cit dcs Fal/res in welcher sie von cher erhvlnngsl edürftigei^ nicht jjr Anspruch gcnvinmrn wird, als SchiÜheim sngnnjj zu stellen, überaus zu begrüß-l,!. ja, tr in eine schöpferische Tat. .Habe» auch die bisl,.-r zur Bern iiklickniig dieser Anregung geflihrten Verhandln», en? giößtcneils infolge der wirtschaftlichen Verhältnisse . i I>iöt)c „vcl ,yi keinem greifbaren Ergebnis geführt, o ist dennoch zn' hoffen, das; der einmal ausgesprochene Gestänke. zu eilueiu spätere» iZeitpuukte iu die Tat umgesttzl me deie nird. In «»er anderen Beziehung hgt -die ''.st-rwa n,ng von Wilhelmjiieiihöhe gleichfalls, und h-erb'ereilc mit (rriiifq, bic Initiative ergriffen^ >Tii‘ Leier der letzte, Biuiiimjr des mciirdeblattcs werden ,L. Deukschrstt über die Notivendigstil der ich der aussührlick eu der Deutsch-Israelitischen Gemeinde. Wied rgabt jüdischen Kinderheims u Hamburg erinnern,!über- ReprälentantenkollegiN i in seiner letzte, delte. In dieser Sitzung bereits machte-der Verwaltung von Will 'lmiiieiihöhe davr n Mitte die Anstalt feit einiger Mvnastn dieFgrd, r»»g schrift in beicheideneir Umfange ichouj.venvis indem sic dem Erholu igsheiin eine. Mi» angegliedert hat. In dicstr - welche die Bc'pcher noch in ihrem vollen Getriebe benchtigeujlkoniiten zur Lrhvlung nur noch eine kleine Iahl Kinde weilten — finden Sälmlinge und .Kleinkinder, bis Begründ ing «ines velchc das itziiNg versiandcr das; N'r i l licht Boiiijtzendc lnng. blinde-alte: des Hc ejahre Auniahnrc' lchen Gründen iininfr einen Lieblinge andern tntte, an welcheriie endeten - sechsten Leben Mütter, die — - ans lw die Sorge für, ihre müssen, haben jetzt eins' Sorgen gewissenhafter Auch diese Abteilung ist Anstalt reichen für eine rung vollkommen ans. Das Kindr'rerholnn isheim untersteht stallender Genzeiirde De? eigentliche Betrieb welche von einet geprüs!en Säuglingsschwester ior ren Kindergärtnerinnen Von meiner Paläskinareise. an- Bon Dr Ein' Anfenthalt vo reicht natürlich nicht sie geilügen aper, einen heit des Landes nird de - gewinnen. Ich möchte reisenden verfallen, die i verständige Vorkommen Probleme der Besiedestr einiges, was wir auf link den Leiern unseres Gei dast die weitesten Krejst am Aufbau unserer alte Wir fuhren von Tr nicht, mit einem der gr das ^Nitteljneer durch^p Palästinaverkehr besond damvfer. Allster 2 chr Schiff nur Juden, so und dieselben Interesse ander' lebten. Daß di Fleischnahtpng gab es Gebr. David &. Silberbie «d treuer Ebhnt überlasss» füjtii »och ausbansähig ■ die etwa notwendig werdend 'mit einer ehrenamtlichen B nwältntig wird von einer Liberi i und Helferinnen nnterstü st wird Geber enkhat, NIlg IMS während draußen zum rollni d jüdische zeitwelilig überla sen di'eie o ine en. der tvlanme Enve 'alle An geleitet, die inehre- Brnno Tannenwald. > drei Wochen in E r e S, um unser Land genau dauernden Eindruck von Wichtigkeit der,jüdjschen licht in den Febstr Zieler ach einer kurzen Rene fick »nd Urteile über die s ig des Landes abgeben, st erer Reist gesehen niid e. leindeblattcs erzählen, dc unserer Gemeindk großeu Heimat nehmen, est aus direkt nach Jaffa, lösten Lnrnsdampfet, die ii eren, sondern mit einech rs in Dienst gestellten An stlichen Passagieren wäre > last wir, da'wir alle dal hatten, wie eine Fami Verpflegung koscher > jmr Konserven, die von rg in Hamburg geliefert I S r a e l zu lernen,- lfer Schön- Arbcil zu Palästinaals Sachchwierigsten ' ndern nur psebt hasten, ich lsteist. w > Inte esse und z var 'll. Tc gen für den Hwandcreranf dem selbe Ziel ie miteinr, '— als »er Firma waren — war selbstverständlich, ebenst' natu dreimal geikieinsani auf Heck g Passagiere waren Ehaisidim, die legten, einmal Raichis und ijinma Leister hatten wir kein Sesrr Th iapbathjder Wochenabschnitt aus 'tragen werden mußte. Unter-l .die einzigen, die als Tonristeit sich fuhren, alle andere» wollten ans edel»: zum, groststm Teil ich hatb Einige Frauen mit Kindern welche schon 'eine . Eristenz im Me uiier hatten noch ihre Fa nilie Seßerreich znrückgelassen, nrd w stakse drübei gründen. ie Scciastrt, die nenn Tlge ds> da sts uns allen, die wir ans den kvn inen wasten, ab>n alle dcssclbi nnltgen halten, iricht an Geiprächi-f bootnng in Jaffa, die lmmer «!• schildert wird, ging bei guten W vor sich; der sich anschließend m Qif zinisch lind gesnndheitltch eiilfach lieber nicht gedacht werden. "Bon Jaffa, ging es per Auto dp „hochgebanten" Stadt Ie'rnialem, kurz vor Sabbathcjingang ankamer wir 'nicht mehr viel sehen, da es aber.sofort znin Mendgottee dienst Eindruck,'den wir dort empfingen, Beist'. Nach'einem Wege d irch dH winklige Gästchen, näherten wir allen Seiten strömen Jüdin.in sabbathlichen Kaftanen herbei. Wand einer, schmalen,, kurz?» Gchss für sich, stehen zne.rst die Franc Inden, darauf die Ehassidtn. Di bdten lant iind z» gleickx'r Ieit nn! Gruppe wieder verschiedene Minj Trotzdem hat man nicht ^»'Ginst .Unordnung; vor diesen Steinen, unserer große» Bergangensteit sir Berlängen, laut Unit in das. Gebet nichts vom andern, mit geschlosse empfindet hier das große Iujdenleil> Am nächsten Morgen b^slichtee der Ehiuwah Iehndah 'Hachassid Jerusalems, einem rnndeii prächtig, man einen .herrlichen 'B'nndstlick Hügeln hat. Tie „Weiberlchul" Mäpnerranm, man kann, 'nur hernntersthcn. Hhiter der Stinag^ Ie'chiwah „Ez Ehajim". 'Bon den historischen SWnsm äußerst interessant der unterirdischi nach Jericho geführt haben ivst. im Felsen irnter dnn -Tempelplc 'Steine, die zur Tempelmaner g broche»! zu sein. Man sicht im ^pijrei^ der Keile, die man in üjrlich auch, daß jeden Tag .ljbetet wurde; die .mcistep, täglich zweimal Tcfillin. Rabbenn Tams-Tesillin. ora an Bord, svdgß am einem C h u in i [ ch vorge-; Passagieren waren wir der Absicht der Bück kehr r dauernd in Erez Israel sie ihre ganze Habe bei ceisten zu ihren Männeru, Lande gefunden, andere in Polen, Rußland oder ifllten sich erst eine Heimde r mi: n° eit großen! Blöcke abzusprengen. In groß! nter Äöhle, ' von deren TX'cke ein!„ Diese Stelle soll sich gerade l!u Tempels befinde». Ten. Terppe Llnlprmoschee steht, haben wir""''' nick t Seite 31 inerte, verging sehr schnell, verschiedenen Ländern ge- Iicl lind dstselben Hofstoff mangelte. Tie Ansbesondcrs schrecklich ge,- tter. ohne Schwierigkeiten arantänc mit alten,,medi-- ächerlichen Schikanen soll rch das Gebirge Juda zur >vo wir am Freitagabend Bon der Stabt konnten chon dunkelte: wir gingen an die Klagemaii.er. Ter var der stärkste der.ganzen s arabische Viertel, durch ijins der Klagcmauer: von Streimeln und farbigen, ie Mauer bildet die. hohe 'c. i Nebeneinander, aber i,. dann dir scphardiichen e beiden letzten Gnippe». innerhalb jeder einzelnen ljnim mit einem Borb.eter. rnck einer unangenehmen'' die' der einzige Ueberrest d,, überkymmt jeden das' ciidzustimmcn. Einer weiß isen Augen steht, man und wir den Gottesdienst in der größten Spnägoge ,cn Ban^ von dessen Dach iber die Stadt mit ihren liegt sehr hoch über dem durchkleine Fensterchcn ge befindet sich eine große ürdigkeiten der Stadt ist Gang des Iidkia, der bis ^lns diesem Gang, det sich tze hinzieht, scheinen die ^braucht worden, sind, ge- Felsgestein überall. die sten Felsen trieb, »m die dem Gang ist eine weite er jBlock herunterhängt, dkm Allerheiligsten des platz selbst, auf dem die betreten. ^(Fortsetzung folgt.)