Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 1 (10.5.1925)
- Date
- 1925-05-10
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seile L. ft ■ iei gangenheit, die ssi Friedhöfe aut itro^l) der Gemeinden. kc^o sowie in ihren vihie nttr wenige» erst - gängige gemacht. )o stcllung her Enkldiclsl wie' auf den Woluc lustg in ..V't>mL'ii indischen ArtmilK'u, lebende Filde ein hat, gibt es noch aarbleichers mich tnr die Geschichte rüsen naeb Mänstei Arteilen aufnehnchn kommenden tUeichleiHl ans d<in iluf 'ißät < mbnrgiichein Gebiete, ne den Archiven lten Kehillo Altona-Han bürg Wandsbek find, in bisher. i Registern enthalten ehoben und der Le feiitlichkeit zu elrden. Auf. dem Ge nelc der Tar n n g s g e i ch rchl e unserer n der Geschichte der und der Genealogie ler Hamburger Er Kenntnis stehen ler iüc alte diejenigen unser er (stpineinde' n der en. Gz'sch Es wir hofiens daß die d°ef zu Stndie^i auf ksteiTm «Gemeind de» Grabsteinen der verschiedenen! an der fast ein jede imrniltelba^e» petiön eblatt der Teutich-Jsraesitischen Eiemeinde. Nummer l (Gemeindesv jüdischen "2icD r in Hamburg iches Fnre.est'e tuki Tie Werke unendlich.viel 311 ennwalds, die bisher tstrs Wesentlichste er .Hamburger Fndeh getan haben,, r, welche dhr von ilizwn begonnenen und sortiättren, damit die nach uns ler den geschichtlichen Boden kennen, r gestanden haben, und durch die cble ihrer - Gemeinde» sich ^selbst ver Mt bisber an einer» * SainnieliVath' gefehlt, 'welche iim der Vergangenheit . ad ihrer Familien Fnteresie. nehmen-. Schaffung des tfserneindeblattes erneut Gebiete anregl undvast es häufig in der Lage sein wird, das Ergebnis solcher Studien der Leffentlichkeit zu unterbreiten. [’ Tas sind die Ziele, dieu wir uns bei dem neuen Werke, das die Gemeinde ist. Angriff nimmt, gesteckt haben. Wie sein äußerer Umfang anfweist, ist das Blatt noch keine vollendete Tat, sondern'erst ein Anfang, eine Aufgabe, ein Ziel, eine Hoffnung. , Es wird Lache aller Geineindeangehörigenfein, daß diese Hoffnung in Er süllung geht. Zur Mitarbeit an unserem Gcrneindeblatt sind all« Geineindcangehörigkn berufe», gleichwie sie be rufen sind zur Mitarbeit an der Wohlfahrt der Gesamt heit; denn auch das'Gemeindeblatt soll in seiner Art der Wohlfahrt der Gesamtheit dienen. Und darum rufen wir ' alle, die an dem Schicksal unserer Genseindc Anteil nehmen, aus, ihre Kräfte in den Dienst des Gemeinde blattes zu stellen, Keiner soll sich zst gering achte», daß Tr der Gesamtheit nichts zu fggsNl habe.; Selbst' wen» irgend".jemand glaubt, sin kritischen Aussühtungen zu Vorgängen innerhalb Ühr Gemeinde und ihr!er Lrgaiie Stettngg nehmen zu söll^n, sollen seine AnSsührzingen grundsätzlich nicht ausgeschlossen sein, wenn aus ihnen Nur das eine hcrvv^geht> was einen jeden Mitarbeiter am Geiycindeblatt erfüllen fvll: die Liebe zur Gesamtheit und der!lebendigt, Wunsch, ihr zu dienerst Ludwiz Mathiason seji. Seine Muttes, eine - geborene Eleve ans Frank- -t a. M.. eine feinsinnige Frau, war die!Tocht.er eines . '.Hut 7. i’Uu:' - I st fltissau 7»«»7e»:cher>chi;.fd kurz vor Vollendung 'eines -7>». Lebensjahres der Vorstecher iln'crer Genreinde L » d iv i a A'if a t h i a ' o n. Ei war ein Hamburger Fuste: hin v au ji!am Allen 'S reinweg geboren, be 'inchke er bst- 'iiüi'sbe Schule rfon Tr. .Kv rei und später die ^Realschule des Fvhe' bil!nnig in Hainhn-.' tätig, der H.nubuEu ..in 'ührender Sst-liuf.g als iVvrstand.smite Er^nih le -iich initl Hamburg t »nd ihref ilLeseiisar uieuins, genoß feine geschäftliche Ans iliib .gehörte zeitlebens,- im Bantfach Kstn'ilian»schast an, die letzten Fahre °Iied der Wert pa^ierborieg gcstnohlmitch^r Sta indischen tstemeistsch^t schichte!der Hambüige Stolzes der ihn, Hhi: icher Ahnen', die. seit als lresig,F»den ai-e Ter vchi ilnu >elbs:l d gefügig Tv.imil iv "ftp!> Ahnhesrn zürnet, jx i der ehsten deniche» wandelte H',0!» ve:t. ä neumatkl, der de.ma' seist Beiname. stä stm^ der jitdenseindlicks-y r Fndenh.'ir bel-mchtete Alto na, duandehh i Urenkel des Ftzig Rendsburg, vihii INI eL?rit>-^oh» . M p l F rui'-d eT>t e Teil l 11 ch e e-j joar virck Als gründlicher, .igniner der <ise künnnert uyi Tank nitdi Aar'rkeiinn«g. Zn idiltseü Eigennichi eigen warj als Nickstonime lsviti. niänig, iämklrch lnsthen standen. Aahrbnnch'rte» hier hibare.stan'Ievre in ifrch einige Nachsorschn igen zn'ammenmbanni gehl itn >. niliede auf g'iuu'N F tz ' g jv v »Berg ir i Fiiden. in Hamlmre vüand ri» und ivckhnre ..der Berg'! genannt wurde, wovon eng verwachsen. wie .mil ihrer ^lü'seji. Se .snrt .st anfmanneh, der ein Tnlmnd>zelehrter war. st. den Rabbiner vertrat, währendseine Eh es rast erfolgreich das Eeeichäm rührte. ' . .' ' F» L itd w i g M a t h i a i o » verbandet^ sich die inänniicheii^ allgemein nienschlichen täten uesn,'r Vorfahren zu harmonischer E'uhei ilnchtt tWM praktisch veranlagt, kein Man» des Wortes oder ifar °der Phrase: er iebte hlcht die-laute Leffentlichkeit: Ehrgeiz ilnd Ruhmredigkeit.lagen '"einem besckscidenen Wesen, ferst-, lheors'liichen-Ti»knssionen niid dem Parteiivesen war rr abhold. Er war zielbewußt und überzeiigustg'stren, unbekani nnd jüdischen'Qnali, Er war r sich nnt einem t»i»«i t« e l «. «i|ii iiiu1 j in ( u ju . uiy|i i schäften trat "als jüdische Prägung seines Eharakler-: l-cihrbarer lR'rechthzkeirssinuUnd;ciii ■ Menschen! iet it Namen, einer war. Tiefer an, den. Groß-, stilli'ni WohlNtn Nahen und F-rnen galt. Hältnng nzid seine dornflsinen Ilingliiigsforinen li . .H.ulnbnrger. Patriziertoder war es ein E'ittschläg?» inst Er'cljeinnklg rieten, seil kluges Auge uni» 'ein wohlwollender,Blick ua-riiitcif den ge mntvvlst'ii Filde», l^r war tief religiös veranlagt, hin trfuer de^nner seines - l^kaitbens, er hielt das Gesetz I in allen n gingen ivegen lst'-.t 'einkni Söhmti irrö.innng in Hamburg die eiiien nach ach Rendsbistus. Von dort kehrte ein Berg, namens N a ch 1a a » n , genannt das Fahr 17;t<) nach Hambnrg zurück.'!> i a s - Foachlin, verehelicht mit anco, gestorhen 1 s 1 I, nahm in der Franzosen zeit den^Vamen -sst< a t hi a i o-n an: er war der Großvater des Lsthstcrbenen. Seiin Vater, eia kluger nnd A>- ^Mets^ff-austuannstei > Freund von Lbrrruabl' »er S t er u , otekstemktndfsekretärs Und Historikers^ H a a r - ei» »iie, dir ist Leiste ärnirsseue ßeu den splfardiichrr gütiges, Fahre Vorsteher der Sstimgvge ^tohl- Lelstiisstageii, aber dir Form war ihm ujclst Shlbstzweck. Tilkdiam gegen Ai dersdenkeiide,- ging ihm 'die Einheit der jüdischen (iiegieinschast übdr Alles. Wie Tr mit aller Mitteln an der Begrnndiniig und, Antrechlerhaltniig der Huinbnrger Einheibsgeineindle arbeitete, io war lein Blick stets ans da-S jüdische Volksganze gerichtet, jahrelang diente er hem religiösen l>teinejn>chastsinteresse als Mitglied nnd später al'i V oriitze n in', r d e s - T X'j legiötlen - K o l l gi n m ä ö et?. Sr>» a g o g e'n - V e r b a ij b c , später lesstete er irnchtbare Arbeit als R e p r ä i e n taut der ttz e m e i n d e. bis t>r 101 s in drn V v t st and gewählt wurde. Ueber den Ureis der engeren Genu'iiid/ hinäns fühlte'er sich mit dein "Schicksal des jüdischen Kolkes eng verbunden. Als Anfang