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Die Gegenwart · 1868-09-24 · 23 (24.9.1868) · p. Seite 252

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Journal
Die Gegenwart
Volume
I (1868)
Issue
23 (24.9.1868)
Date
1868-09-24
Page
Seite 252 (sequence 10)
Language
German
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262 obwohl bk jetzt noch nicht alle Sitze Dtrgriffni sink, übersteigt der Erlös die Baukosten doch schon um Älv.tXtO Dollars! Manche jüdische (^.meinhe in Europa, so schreibt ein Cores« pondent der Deser-Zritung könnte sich Muster nehmen, wenn sie auch das (Held batte unk— wenn sie wollte. Der Tempel ist in maurischen Style gehalten, 1*4 Fuß lang und 104 Fuß breit, und hat zwei in Knppeln auslaufende hohe Thürme, jeder zu 170 Fuß. Jn seinem Äußeren macht dieser aus verschiedenen Sandslcinarten gebaute Tempel einen imposanten Eindruck; das Innere besticht durch eine äußerst glückliche ^arbengruppirung. Die Decke ist himmelblau mit goldenen Sternen nbcrsäet, und wird durch cicgantc farbige Bogen gestützt; bunte Glasscnster lassen das Vicht gedämpft einsallen und bewirken die magischen Tint-n, in den cn das lNebüude getaucht ist. Die Einweihung fand Freitag den 11. September statt und wurde dabei eine außerordentliche Pracht entwickelt, 1 Lunft und Literatur. Aus 1t o n st a n t t il o p c I berichtet der „Vcvand Herald:" Julius Sulzer erhielt während seines hiesigen Aufenthaltes die Einladung, vor dem Bicekönig von Egypten und seinem Hofe zu spielen, und erzielte für seine glänzend ausgrnommenen re.stungcn als Pianist ebenso große Erfolge wie früher beim Sultan. Man rühmt einstimmig seinem Klavicrspiel edlen Ton, brillante Technik und feurige Borlragswcisc nach. Die lürklschc Hofsillc macht es dem Künstler zur Pflicht, so lange seine Ponrägc auszudchnen, vis sich der Monarch vom Throne erhebt. So mußte Sulzer über 1 Stunden unumerbrvchen spielen. Sulzer hat sich von hier verccts wieder nach Bukarest begeben, wo ihn für seine ebenso einiliculen Veislungen als Kapellmeister der dortigen italienischen Spei schon nach einem vcrhältnißmäßig kurzen Wirten, die bekanutc AuszelchlNrng der Erncnnnug zum Hollapellmeisicr des regierenden Fürsten Kart zu Theil wurde. Wer die Oiehassigleiten und Verfolgungen kennt, die dort gegen jüdische Unlcrlhancn gerichtet sind, wird in Julius Sulzers Ernennung den sprechendsten Beweis feiner außrrgcwohn.ichen Bcgaoung und ftincs rast und ruhelosen Eifers finden. — Ein liervorraguite'. Jntcrrcssc bot m der orientatiftischcn Scetivu der in Wurzburg tagenden Phildlogenvcrsamlungder Bonrag des Prof. Sppcrt aus Paris über die genaue Bcsiinittiung der biblischen Ehronologic in vollständiger Ucbkrrir.slin.nini'g mii den Büchcln dir'Könige, nach den in den assyrischen ^ponyinenlisteil erwähnten und auf berechnete Sonncusinslernisse gestützten Synchronismen. vLLkFtbKKwx. Dir geehrten Da,neu der israelitischen Gemeinde in Michle haden mir in Anerkennung der nach meinen schwachen Kräften zu Tage geförderten Leistungen, mit denen ich den Gottesdienst in cantoraler Beziehung an den verflossenen Fest, und Feiettagen geleitet habe, ein Geschenk bestehend in einem werthvollen, Loose gemachtu. meiner Frau einen kostbaren Shawl überreichen lassen. 'Ich sehe mich nun veranlaßt dieß öffentlich zur Kenntniss zu bringen und meinen wärmsten Dank abzustatte». «Leopold Steiner l'ehrer und Eantor in Michle bei Prag« B. Straschitz k. k. privileg. Kleider fabrik^Prag Graben (Nro. 850) neben gräflich Nostltz'scben Palais. Grösste Auswahl von allen Gattungen HERRENKLEIDER besonders ' Herbst-Überzieher, Jaquetts, Sacco nach neuester englischer und französicher Fa<jon; Brinkleider. Gilets und allen zur Herren-Garderobe gehörigen Artikeln. 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Bürgerin Prag erwiesenen Wohlihalen. stattet seinen innigsten Dank ad rrtßQkl zum Schulgebrauchc cingerichtet, und mit vollständigem hebräischem D örierduche verschen von Jona« Wiilheiincr ReligionSlchrcr in Eifenstadt. Statt jeder weiteren Anempfehlung erlaube ich mir bloß einige begutachtende Worte Sr. E. dcö Hrn. I>r. Israel Hildesheimer Rab. in Cisenstadt, hier anznftthren; der letzte Theil vom Gutachten des Hrn. Rabbiners H. lautet: „Der als Hebraist sehr renommirtc Herr HauptschuUehrer Jona« WiUhcimer, hat eS unternommen diesem Bedürfnisse abzuhrlfe», indem er diese« Kunstwerk sür de» Schulgebrauch bearbeitet, eine deutsche lleberseynng beifügte, die Synonimen mittelst -Ziffern bezeichnele, und ein vollständige» hebr. Wörterbuch hinzufügte. Auf diese Weise wird man durch dieses Buch sehr schnei z»k KetMtltitz des ganzen hebräischen Wortschatzes gelangen, weßhalb dasselbe sowohl ffür Polls- und Mittelschulen, sowie auch zum Privatgebrauchr für RabbinatS-Landidaten »nd Alle, welche da« Studium der hebräischen Sprache beschäftigt, angelegentlichst empfohlen werden." Da« Buch ist v. Unterzeichneten al« auch durch H. Gottlied SchmelkeS Buchhandlung in Prag zu beziehen. Preis pr. Exemplar: 50 kr. oder 10 Sgr^'mit freier Postversendung 60 kr. od. 12 Sgr. Bei Abnahme von 25 Exemplaren fünf Freiexemplare. Bestellungen,' denen die entsprechenden Beträge in Baarem oder Postmarken beiliegen, werden sofort rssektuirt. Die Herrn Buchhändler, welche geneigt sind, mein Buch zu drbitiren wollen sich bald franko an mich wenden. Aonss MRbeimer. RcligionSlehrer in Eisenstadt.

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