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Die Gegenwart · 1868-08-13 · 18 (13.8.1868) · p. Seite 199

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Gegenwart
Volume
I (1868)
Issue
18 (13.8.1868)
Date
1868-08-13
Page
Seite 199 (sequence 9)
Language
German
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— 199 Beilage zur „Gegenwart" Nr. 18. tung des obenerwähnten Sekretärs, welcher genau au-einan. derfetzte, um was esich handle; die Metzer Gemeinde schickte, nach diesem zweiten Besuche in größter Eile, einen Eourier. an die Frankfurter Gemeinde, welche glücklich gerettet wurde. Gott weiß, wa« ohne diesen zweiten Besuch geschehen wäre." Der Verfasser widmete in seinem Manuskripte eine zweite Abtheilung, um die Bedrückungen der Juden wäh« rend der häufigen Einfälle des Feindes in der Provinz Elsaß zu berichten. Er erzählt ganz kurz in der ersten Abtheilung, um Wiederholungen zu vermeiden, daß während des Krieges zwischen dem Kaiser Ferdinand dem II. und dem Winterkönig Friedrich, der Letztere unter der Anführung des Generals ManSfelS seinen Eiuzug in Hagenau hielt. Die Juden hatten damals sehr viel zu leiden. Wir bemerken bloß, daß die von dem Verfasser dieses Manuskriptes angezeigten Daten vollkommen mit jenen der Historiografen der Geschichte Elsaß übereinstimmen. Wir lesen in der That in dem histo« rischen Dicktionaire von Ober und Niederrhein hcrauSgegeden von Bagnol Seite 868 unter der Rubrik Hagenau, daß die größten Unglücksfälle dieser Stadt während des 30 jährigen Krieges sich ereigneten von 1300 Bürgern die sie vor dem Kriege zählte, blieben nur im Jahre 1654 250. Nachdem der Graf von Mansfeld die Einwohner durch seine Bedrückungen auf's Aeußcrste gebracht hatte, wurde er vom Erzherzog Leopold im Jahre 1622 nachdem im Manuskripte angegebenen Datum aus Hagenau vertrieben. Der Berfaffer hat mehrere Klagen im Versmaße ohne poetischen Werth niedergeschricben, er bediente sich dabei eigens gebildeter Wörter manchesmal sogar chaldäischer damit sie sich am Ende reimen, verdienen aber nicht übersetzt zu werden. Hierauf folgt eine Nomenklatur der ausgezeichnetesten Rabbiner von Metz, Deutschland, Böhmen Mähren u. s. w. In den Jahren 2'v'tr» und :"CW; darunter sind besonders;» erwäh nen: der Präger Oberrabbiner Rabbi Ephraim Lundenschütz, der Verfasser von onvu und np» 'bs und der berühmte Oberrabbiner Jeschaja Halewy Hvrowitz in Frankfurt im Jahre VW angekommen und nach Jerusalem nwW abgereist. WaS Elsaß betrifft, so wird nur Rabbi Aberle erwähnt. tFortsetzung folgt.) Folgende mildthätige Spenden für einen armen iüdischrn ehrenhaften 76jährigen ffni» in Warwa; an sind neuerdings an dir Redaktion dieses Blattes eingelon' >>. „nd berei-o dem Bestimmungsort zugeführt worden. S ungenannt fein wollende k I n. 3 fl. 1 „ wollender l st. summa 7 fl. Den Herren Svendern mild von dein armen 'Greife der -wärmste Dank ausgesprochen. - - Briefkasten der Redaktion. Dem vrrchriichen Borstande in H.c. Iniolange Sie nicht die Unwahrheit >ener Üoirespondciiz durch Fakta widerlege», können wir »nS zur Ausnahme Ihrer Enviedernng nicht entschliesten, da sie bloß negirt aber nicht da» Gegenlheil beweist. - Hrn. M. in P. Ihre Arbeit ein anderes Mal. — Hrn. P. i» Buk. Ganz richtig. * Briefkasten der Adininistration. H. vr. Z. in Linz. Für Jnseric enttallen 3 st. ir», und 70 kr. für Abonnement. Wollen Eiein dem'elbe» fortfahren? Inserate: (Eingesendet.) Unter der Ueberschrift „Ein Akt der Roheit" beschuldig te ich in Nro. 14 dieser Blätter den hiesigen Obercantor Hrn. Moritz PcrelcS, daß er an dem 2. Tage des Schcbuothfe steS während der Verrichtung des ScclcnhcilgcbeteS einem seiner Chorknaben einen fttnffingerigcn Beweis seiner Unzufriedenheit gegeben hat. Nachdem diese meine Veröffentlichung jeder Begründung und Wahrheit entbehrt, entschuldige ich mich init diesem W i e d e r r u f c zur Genugthuung deS Herrn ObcrcantorS Morih PcreleS. Wilhelm Glogau. i Eine Erzieherin, (Israelitin) in gesetzterem Alter, welche den Unterricht im Literärischen, Französischen und Handarbeiten leiten kann und Kenntniß von Musik besitzt,'- wird sofort ausgenommen in einer hiesigen Borstadt. Auskunft crtheilt die Administration diese- Blatte«. Vom Rabbiner Dr. KODAK in Bamberg ist erschienen: JESCHDRUN, Zeitschrift für die Wissenschaft des IudentHums- VI. Jahrgang, Vreis 2 '1'haler. — Xu heziehen durch die Antiquariats-Buchhnndlung tteligsberg in Baireath wo auch Jahrgang IV und V zu haben ist Prakt. Lehrgang der hehr. Sprache für Schulen und zum Selbstunterrichte. Ilelt I. I’reis 12 Sgr. — 42 kr. Zu beziehen durch di- Otto Reindl*,,kf Huchhandlung in Bamberg. Omsk Nistaroth. (rrrz: ’i:;) Handschriftlirhe Editionen aus der jüdisches Lileralir, Unter Mitwirkung mehrerer Qelehrten herauagegoben. Heft i-'l. Preis ia

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