Die Gegenwart
- Journal
- Die Gegenwart
- Volume
- 2 (1868)
- Issue
- 2 (10.1.1868)
- Date
- 1868-01-10
- Page
- Seite 7 (sequence 1)
- Language
- German
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L te.rS'ifW Äsche Jesaja. — »mÄschlea. — — Jaseratr. , <: .׳S׳ lij tzü-i t itn 11 ־׳׳״.׳ «4<>־ Hר1111 זיו■M «wil&'t not ־v;n.;׳: u •Stu-5 :• ■in :51.11 ׳ ,noj r.:.:h6 sehr -HerfflW<a»s<N«MchrMm.chr» .MWä»thha,,Wi, Juney», StHPhan GoleSco an fämmtliche Präfekten: ״Herr Präfekt k SS ist jedem Rumänen bekannt, daß bif große Zahl der in den Fürstenthümern befindlichen Juden, von denen viele ohne ehrHH»tWch»k!Nr WubfWsz, ein Unglück für ttzH L-nd Mh haß die, Regierung «rpfiichtet ifL ave jene Mittel M er-pttsm. qvelche geeignet, diesem UebS z»st»«trn..daS, wen» eß geduldet, zu ejuer Gefahr sich gestalten kbnnte. E« ist gleich«׳ fM. mcht ein Feind .de»! gegenmärtigen Bestände« der Dstige^ ukcht ch, der,. Rumänien Uedeiwaürnder, und mit Unruhe auf de« Meg, «f ׳dem-di« Rumänen behus» Erlanguag.einer groß« Zu. klmst1!>5him,1MMudie1t der nicht di«׳,Jnd«,ft1»gr ab» Süffel Derung die bÄÄdigelchsteN׳ Bezeichmmgru, wier Glaubrn-vaHot^׳ gnngj, Barbarei, Richtachtung-e»; Menschheit. b«igMtzt.4nu u!. , Drnk der würdigen Hattmig-nweiche'-dir rumäntsch»! Nation'. vw ViUl.± ,..... . , 111 liaiu׳,! W» hfe. ««immA 6«. Hdh-it den ihnniofetudlichm, «Ochchttti ^anaar.^ B^GelMchest «Lq« vorgestw» ^Ot-eg«f»«t--M -die Wahrheit! an da« ragostichtHetveteaMs ist' uuua einer »um ^Jubenthmse Lbernürrteneis^?ui«»' •liuhinü Mudew^i r״J ■5זיוידי.^ן;ו■. i ■׳{יו io ‘!‘tr: ,"'8. Januar, .,.®ne; Lufchr1Ü^^efftnd."^ig'E riattj^^hättniffe dÄc hlefigen Wksch« Hemeihde., zäjftgangeu und wird, fn ^PmnNs^ ahgedrvckt.wFrdem' levÄsse י'־■'“־"1־־ - ־-׳יי׳^■-׳■-״׳־. 1 '• ״׳׳־׳- ' ° ‘ — ^Sine^ gewisse «uftegüna^S^ l^^^er Aep^^e. Pie th-tfäH hetvörEen. paß. wekch«-t"im MMrigen -alncher' att ,ch, änjWchen' ist,' uütrr Uri'ho^oj^ tz««ülm»hr^,-SH^ ZüWsfs H«Äch^!-^chlyffm7üntz7em^^Nw^ .M»t itakpriten. f ' stattgehamen Trauung einer zum Jubenthmse Lber>ürrten1 Praut,. hiest I)r. Jelliurk an dieselbe eine Anrede,, der wir nach der ״Korr. Sp." Folgendes entnehmen: ״Fern sei es von mir. auch nur durch eia Wort den Glauben herabguwürdigen, welchen. Sie früher bekannt haben. Heilig soll Ihne» vielmehr die Er, inneruag an jene schöne Zeit der Kindheit uqd der aysblü-enden. Jugend bleiben , in welcher die Tochterreligion dt« JudrnthumS daS kindliche Herz dem Baser im Himmel erschloß und den ju» gendlichen Geist durch den Hauch der Nächstenliebe erwärmt« und erleuchtete! Ja, ich würde eS vor meinem Gewissen nicht yerantwvrtm können, wollte ich, dem Beispiele anderer Priester fol> geod, mit kalter, unbarmherziger Hand die erstm Gtufep, die Eie dem Himmel näherten, niederreißen, und einen Glauben her. absetzen oder gar verdammen, der Ihrer Mutter und Ihren Ge. schwistem heilig ist urd aus dem sie Kraft und Muth für die jfchichfe de« Erdenlebens schöpfen." , — Vorgestern wurde dem ausgeschiedenen Borstandspräses der israelitischen AultuSgemeinde, Herrn Joseph v. Werthei. mer, der sich durch 35jährigehumanitäre» Wirken besondere Verdienste in- und außerhalb dieser Gemeinde erworben hat, von ihren Vorständen, an deren Spitze Herr Ritter v. Goldschmied stand, sowie von den Leitern der vielen in dieser Genossenschaft bestehenden WohlthätkgkeitSvereine eine Adresse überreicht, in der ihm hie lebhafteste Anerkennung seiner Leistungen ausgesprochen warde. Die Adresse gedachte auch der schönen und ersprieß. lichen Thätigkrit der Gattin de» Gefeierten, deren Name vielfach genannt wird, wo milder Sinn und echte Weiblichkeit anregend und Beispiel gebend hervortreten. Bukarest, im Dezember. Die ״Neuzeit" berichtet von einem vertraulichen, bis jetzt noch nicht veröfsenllichtem, jedoch eiuzugestehen, daß nicht die Rumänen^ 4da« tolerantest» Vtkk der Srd« selbst zur Zeit al« Glaubmlversolguugn» iu aaderm lSän-' dern qn der Tagesordnung waren, sondern Diejenigen sie ver« diene», welche eine rein locale, eine im Interesse der rumänischen Nation verfügte hygievische Maßregel auSbeuten. Wenn Diejenigen, die fie auSbeuteten, nur Fremde gewesen, Ware die Sache sehr einfache Unglücklicher Weife waren unter diesen Uehelwollenden auch eiuzeloe, die m,S Achtung für meine Stammgenossen ich mich euthqltr, Rumänen za benennen. 3)i<' Regierung und die Rumänen sind jedoch dem Schlage auSgevichen, und die. Frage hat eine andere Wendung genommen. Nicht durch Schweigen und nicht dmch unwürdige Mittel haben di« Regie, rung und die Rumänen dir öffentliche Meinung Europa'- zu ihren Gunsten umgestimmt, sondern durch ihr«, den Traditionen ent. sprechende Haltung. Wollen wir daher, Herr Präfekt, Zusammenwirken, um Ru« mänien von der ihm drohenden Gefahr zu besteieU, wirken wir jedoch mit Geschick und Klugheit, daß wir nicht neue Gefahren herausbeschwören. nachdem e» nn« gelungen, in den ersehnten Ha« fen einzulaufrn. Geben wir nicht Veranlassung, un« der Jntvle. ranz zu beschuldigen, welche, wie ich bereits erwähnt, die Rumäneu nicht nur nicht kennen, sondern sie auch nicht kmnen wollen. Sie, Herr Präfekt, wiffeu, daß zu Unrechter Zeit vorgebrachte patriotische Strebungen in ihren Wirkungen dem Derrathe gleich kommen. Nicht nur ich und meine Eollegen, sondern alle Freunde Rumäniens haben mit Brtrübniß die von den Distriktbehörden verfügten Maßregeln wahrgenommen, Maßregeln, die nicht geeig» net, die Gemüther zu beruhigen, z. B.: die Maßregel, daß Ehri« sten nicht mehr bei Juden in Dienst treten dürfen, und andere 2