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Die Gegenwart · 1867-12-06 · 49 (6.12.1867) · p. Seite 391

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Journal
Die Gegenwart
Volume
1 (1867)
Issue
49 (6.12.1867)
Date
1867-12-06
Page
Seite 391 (sequence 7)
Language
German
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Q&ima «ochaschG stw 9M#»r l«|dt|a»ta. s wahrhaftige Beschreibung de« zu allerunterthänigster BeehwaLda Utog hüchstgewüuschlrir «et»r» de« «WchOwchlchochtPM MMzB printztig und fteudenÄll gehäweUra^^ündd'ii.Lnfzngfll^M dm Adel in Ptag^1M5tzieSeis«chk-^-,>M fäckn^^M^H war»^otÜöi^^^!I^!^ÄÄ2gm eqWGn׳«»ndE»m bdisneme Plätze «qstw^dtt-'chdtHmr, °«ns»chtz^' stallden^ctzkl »ass«n her L«dei>D<it!s ttel»rUmft^«<kit, M* %*&¥* י#* Sammt«, Seid. «nPSNbdchrff bchr1q«-^mv mitten ln der I». dengofie war '»in« 88־' iSÜ«r tzvhe> Eh«vpf»rt« erbt«. L»f der mack den »ouMoMen Edrto-׳r«llck»»betihm die.Laube mit dem Oekzwdige, hea Patriakchibl Jakob utd die ^chm»iUach«k/ unter denen man tze» Soisep HNd ׳die Saiserin verstand, sah. — «olf StliA dev SchkE Maler veranstalteten. und leiteten den Aufzug; zsterft kaulen 4 ^tzlftiMktzksssjth Hand einen Stabin der anderen »inen Brief hielten, und die unter BidNtgeschrei die -dtreAH» GMrt de« Erzherzog« vertün. detendiesen folgten diobei.Judenfestlichketten sonst ununiMch.? lichen Schalksnarren und inwnb Possenreißer. Der erwähMe jüdische Ouartiermeister Markts Marie ritt vor dem Judenpri. mator Sachsel; dieser selbst trug eiuen<fchwarzsammA««chbük Und Schauben tnitPKbe^stdffkrt.'ein jüdisch»« Barettrl. überden Rock eint große goldett^Skffe tnff'einet» güldenen Schaupfennig, in der Hand fort goldne-Schil» Duvid«. Nmer ihm wat Selig Josel Libchowitz, der'üher.>M Jahre «ltr GemeindeSiteste, gleich, fall« mst gleichen saywcktntsN-Kleidern belleidet; beide ritten auf mit kostbaren Schabracken Ä»d Pferdenzeug bedeckt'en 'Pfet^ek'. Bei dem Primat waren noch zwei jüdische Haydnlen und' hinter ihm ein Mischer"PaM 'Diesen"sökgte' n'cch dtt JubkksgeMkitMfälteste Abraham Jsac Schnürdreherjdieser hlrit iu ''der Hand einrn Schild auf welchem, mit Sold ein ״L" stand: dann kamen dW''jlidischt« GatzÄiisAorU Herschrl, Todrr« -nnd Salomo» Eekele«. Daun kamen die Prager Judenschüler, dann die jüdi« schen EaUto're« und ^chtilsinger,' welche den 81. mid 78. Psilttn Davids fange». Dakaüf 'solgte״da- Schild David«, auf welchem btt^foTgriiblt Segen geschrieben war, den da« erste Mal Jsvael Kantor, da« zweite mal Sine Klaber, und da« dritte mal Mäher PtÄ Geschworene» Schreiber auf da« Wohlergehen de« allergnä׳ digsten'Kaffer« u»b dev'Kaiserin, de« Erbherzog« Leohold, und de« ganzen höchstgepriesenen Erzhause« mit lauter Stimme in der Judenstadt sprhchy, swf^ -f^cheg gllseittge« Ameao» schallte, ^vs> wobei die Geschütze am Ufer der Moldau gelösct wurden. Der Gegen -lautete also! ״'^Pott der Allmächtige, der Hinnnel Erve und alle Kreaturen erschauen h^tt und' unsere Voreltern Abraham Jsac und Jaedv, Moses-llnd-Aron, die Könige David und Salomon und auch alle anderen König« gesegnet hat — der soll auch benedeien unseren allrrgnädigfte« römischen Kaiser, König und Erbherrn Carvlmn VI. wie auch. ihre römische Kaiserin und Kk nigia Ellsabeth, samust dero glücklich geborenen kaiserlichen,Pzmzeu und, Erzherzogen Leopeldum Josephnm Joanne!» und da« günze hochlöbliche Erzhau« Oesterreich. Gott, der soll erhöhen Mehl», und «,größer» ihre«, löblichen König,-eiche« u״d!hrer Länder; er soll bsfMtzen, -hefchinneU vor allem Unh'ejl midVox alle Verfolgung ,ind Mott sys( ihre Friede'in ihre Unt0rchklckchAst -0 -- Erzwingen, üul^ hje' peinhe sollen vor' ihrem süssem fallen״ «ich in ,Herausgeber« der ״' allen Orten iinb 'vorn^hmeriken SirÄt^ sollen sie glüMch sA^ 'jftfchdkkefff bein^ Ml, Gott soll ihnen verleihen ein hochvernünftige«'H^rz zmn AbminE" '‘1; triren der liebm Gerechtigkeit mit Gnade, ׳*Bannhri^igsftt --- " ’־-׳* ■'n~~ki -O»g«l« öti# ׳!• .. ־ול9י));uf•־ ׳ rria«8«1be Wohlfahrt mit Leih und Seel zu ewige« ,ZmdMf WKn mit ihre« Erven mid <1h«tUj^u, 'fawmt de!? kerben gch«-, «ättzen,-M uuh.«M», Pch' ftckMme- M-nch» habe« mögen. iatzgffLlMuNb sonder«, womit nrte Feindievmsolgt und diest« Kkjrjaeetch kmu-r׳ mehv^^>r §röM«svnch»bm M'UöWKch , Mach den Mautoren kauM^uWt^mii! Wöld^Stlker köstlich geMKa BaldachlNk drei JudetnMbbiner/ ichmltch' Michais We^le«, «selch«'di«-'Ihürmelle trüg,'4ebci^'!hch wathn 'Sakömon unk I«. rael Savtvr. und »eben ihneipMWiÄ schtbaizRirligr Männer in weißen SterbiUteln und Eterbehauben. — Dann kaMtu 2 groß« Männer dir Mose« «nd MMtMrWlte«;' heMlch" ging rin SthMostsos/luie auch Z0 üb« «O׳bi«"70»hrig^ alte Leute mit weiße« Bärten kn Eterbefseidrrn. 'Dan^Mn^her' wöhlbrrdhmte fwiÄ uem -S«P» HMsr» stuaioso memmvuk m schchwarzsammtenrn Doktor«kleidern.' Mich diesen kamW ßchbchKer und nach diesem alle jüdischen Barbierers ׳dm« E jüdffchen -Ueffchhaner, vo« Elchen MustcatNen, nach diese» über ׳ein Schild und ein großer aNdenthalb Slltn langer schön tzlästzenl?« Vchlüffrl getragen wurde. Die Meister waren iis "SirMkkAdern'und 'hatten «i»s «r»»»fi«'sdamastene 'mit Goid verbrämte ünd mit jüdischnz' Jn. schrifte« gezierte fünfzehn Elten-lange-yohne an« der Altneu-Schnk die ihnen Eari IV. im Jahre MP geschknkk hakte dieweil di« Juden - (vgl. Koha KuMMige»' rjatüia Hajeks")'^ den Ehristr» wider die Heiden solche« ritterliche« Beistand ^e:han, also wurde ihnen erlaubt eine rothe Fahne mit David« Schild und Salomon« Siegel zu führen. — Dann kam Mose« GinMirg Buchhalter und Amtsprotokolist der SeMtiNdtckäffa Wie die' ver» schiedenen Schulmeister!>»d Gchvlrr. Während de« A«ge« wurdh auch eine Illumination veranstaltet, so daß die gmize Jndeustadt nur eine Flamme zu sein schien, wozn pch^der hohe Adel uud eine große Menge Auseher eingefunden hattr^ Den 80. Mai aber hat Samuel Sachsel Juvenprima« zu Prag auf dem jüdischen Rath. hdM« tckke-Aeltestt»' und Beamtrii d0kuJudkiffchW''tMter Pauken - und Dwwprtenfchaü tractirt, und hat sernet den vor dein Jude«, rathhau« Nngesammelte« ^khristemvribern^ TagÜhnern, Geld z'tzy, Fenster hinau«g«vorfen. Damit aber' diese Lustbarkeiten ii!' Gdt» tesfurcht endigen mögen, s^häs Baruch Ansterlitz in Anweseiiheit de« Oberabbiuer« «zu» virb,'akcklk1iskdieet>»er-PrävicaUt'in - allen Judenschulen andeuten lassen: fedfr Mr l8 RS 80 Jahren den 21. Mai alle in den SryukeU -stkih"׳ erscheinen »m da ßrwW Gebete für ihre kaiserliche und kSUigkiche Majestäten, al« auch für de« neugeborenen Erzherzog beten, und den ganzen Tag übez faste» sollen zur Danksagung Gott dem Allmächtigen für de« Sieg und da« Glück dehochlöblichen Erzherzogthnm« Oesterreich auch zu baldiger WiSVeroorleihung derglotthet hvhir Geburt, bi« die .Aahl der Söhne Jakob« von der schönsten Rachel wird erfüllet wökden'fein. Amen.' , . . . .-v •״;V היז־ Vermischtr». *' 1״ Da« ungarische Amtsblatt veröffentlicht die Ernennung tstP'MdEiz^vt Ludassh (»lin«'Mör.'Gan«s,'ElgenthümerS und .Debatte" zum Eectionsrach '(füd'PreßaUgele« WnistelPAtsttAttW '״nt« , ^,Jafsh. Diffed Tage '׳Ist hier 'ein neue« Edict erlassen, welche« d'rn 'EhristH jüdische Dienstboten und den Juden christ. ■u:.. •יז-י ■ ■י- . ן-.-. י ■ ■ו• ■ - - י*»

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