Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- II (1836)
- Issue
- 51 (16.12.1836)
- Date
- 1836-12-16
- Page
- Spalte 407-408 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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suchte. ^<Mü«chtn, 27. No».) Herr Hosbanqmer »o« »lWsch hat de« hiesigen Magistrate 25V fi. für die Armm übersendet, auf seine» Gute Planet für Anne und Schulkinder auf feine Kosten eine Supp««-, anstatt errichtet, «nd gebt a«eh dem dortigen Arzte freie Kdst uied Wohnung. (Bamberg, 13. Dez.) Am 21. v. M. wurde in hiesiger Synagoge mit dxn Gebeten um Abwendung der Eholera begonnen. »Bete bevor die Noch dich trifft,«' lehren unsere Weisen, Nicht minder ist eS unser/Pflicht, für Andere, dt«! bereits von der Noch bedroht oder befallen sind , zu beten. (Talm. Dra'choch 12,' Thanich 19.) Die Gebete (in hebräischer Sprache) werden binnen einigen Tagen dahier im Drückt erscheinen und bei dem Herausgeber diese- Dlättes für' 3 kr. zu haben seyn. /^)cr Erlös nach. Abzug der Druckkosten, ist für Arnie bestimmt. Arme hier und in der Umgegend erhalten Gremplare unentgeldlkch. ' " '__ (Posen.) Der'Freiherr^ von Kottwitz hat ein Kapital von '500V Thlr. 'zur EoriistNng eiüer Watsenanstalt für arme hnlstose JfraelitenkkNder hcrge, geben. Diese Schenkung hat die höchste Genehmigung der königl. StaatSregierung erhalten. — Solche Er« scheinungen thun dem Herzen wohl und' söhnen es mit de« riiiekftiltig sich puffernden Groll und Haß der Wett äuk ' ' ' . r s z e k l e n. »- Es ist iüirrcffant zu wissen', daß nicht nur die DbtschM^ Gekehrten und Erklärer der heiligen Dchrifchß'die Prophezeiung JesaLaS K. 52, D. 13-^15, dann daS ganze Kapitel» 53 vom israelitischen Bv'kke' verstehen/(soJarchk, Aben Ssra, Da, vid K'imih^ Adürbanel- Sak, den Mekech, der Verfasser des Buches EoSri, Rabbi Isaak ben Si^igtrt vo^rcchbmer S. Ä. Ro^nseld. — Abraham l^ clürvek Lpuusl»), sondern auch,ri," Menge christlicher Gelehrt^: neuerer Zeit, dieser An. sicht beistimueu; so: Döderlein, Eh. G. Sch«, ster, Eichhorn,"Joh. Fr.Delge, Roseumntter. «Stephans Eckermaup. — Dem Volke Israel wird sehr oft in Jesaias das Prädikat "Knecht Lottes" beigelegt: Kap. 41, st. 9.. Kap. 42/ 19. Kap. 44, 1. 21. Kap. 4L, 4^ Kap. 48 , 2st.-— Nachdem Gott selbst von ler ungemeinen Erhebung dieses seines verachteten Knchtes und das Staunen, dadasselbe bei Völker« rpd Königen erregt, am Schliffe de- 52. Kapitel, sticht,' werden, Kap..-3, V. 1—'10, die Völker, die oieses Wunderereigniß mit aufthe«, redeud eipgefichrt; sie legen das reuige Geständniß ab, daß sie Israel verkannt, und. erst jetzt überzeugt werden, wie es -«schuldig und nur sü» ihre, der Völker Sünden stesvertr-tend gelitten habe. V. 8. S. wird uicht von eiuetz Tode, den, dieser Knecht GottrS schon erlitten habe, pudern voy der. Geduld, womit er sich jeder Todesaf als. Märtyrer seines Glauben- und dem schimpsti-e« Begräbniß, als sei er wirklicher Sünder und Hrbrechep, Preis gab. V. 11. 12. spricht Gott selbst wieder, der das von den Völkern Gesagte bestätigt, (S. GeftniuS Kommentar über diese Stelle.) Eau müßte in der Eha» die ganze Stelle gus ihrem Zusammenhang« reiße» und alle Wahrscheinlichkeit auf deu Augen verliere«, wenn man ihr eine andere Anwendung geben wollte. AtS die Stadt Nürnberg im Jahre 119S durch König Heinrich in der Fhde mit seinem Vater, dem Kaiser Heinrich, zerstört werde, waren die Juden die Ersten, welche "die Statt wieder auftubaueu anfingen. So heißt eS in Johann Müllner's „Annalen der Stadt Nürnberg," S. 312: Doch haben die Juden am ersten angefaügen/wiederum z» bauen , und deswegen mit. ihren chäüsern die beste» u. gelegensten Orte der Stadt eingenommen, die sie auch lange Zeit bewohnt, bis sie davon hinweggrschafft worden. Gedruckt in der Kr. Hu maurischen Buchdruckeret/