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Das Füllhorn · 1836-12-02 · 49 (2.12.1836) · p. Spalte 387-388

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Journal
Das Füllhorn
Volume
II (1836)
Issue
49 (2.12.1836)
Date
1836-12-02
Page
Spalte 387-388 (sequence 2)
Language
German
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388 Deut »ur Erd« uiitzrr Halle« ihr« Lieder, So di« jkörprr ruh»; Heilig! ttuferstandea i «u« drt reib«« Bande» Sind wir Geister «m! — _ 3. Rosenfeld. Auszug auS dem Schreiben eines Israeliten au- Jerusalem an feinen Krrunv zu Triest. Datirt aut Alerandria « Munat Ab SLVS. (Mitgetheilt und au« de« Hebräischen «versetzt v»« Hem, Rabbiner Leopold Schott in Rande,,.) Et ist nun geraume Zeit, in welcher ich von Ihrem Wohlbefinden keine Nachricht mehr erhalten, obschon ich Ihnen mehrere Briest geschrieben habe. WaS auS diesen geworden, weiß ich also nicht. Nur kann ich Ihnen Gottlob gute Botschaft erstatte«, daß wir nämlich so glücklich sind, einen Anfang der Erlösung erreicht zu haben, indem unS von Seiner Hoheit, dem Vizekönig, die Erlaubniß ertheilt worden, die Synagogen wieder zu erbauen. Schon im vorigen Jahre war dieseunfern sefardischen Brüdern "bewilligt-nvotden, und sie haben auch wirklich schon ihre Synagoge sehr prächtig und geschmackvoll erbauet. Jetzt aber hatte ich mich dazu verstanden, nach Alexandria zu gehen, und um einen Firma» wegen Wiederaufbauung der Synagoge, de- LehrhauseS und de- Hofede- Rabbi Jehuda Ehasild s. A. zu bitten. Dass ich mich schon auf <iuer frühem Sendung hiefür, aber vergeblich beworben hatte, wissen Sie wohl; jetzt ist emir mit Gotte- Hilst gelungen, da mir die dahier residirenden Generalkonsul« von Oestreich und Rußland Ihren hohen Beistand hiebei verliehen hatten. Diese Edlen hatten mir Ihre Fürsprache schon am verwich«»« Pessach ^lsie in der heil. Stadt Jerusalem «aom., «Heißen, und erfüllten nun ihr Versprechen. Sie warm mit mir zum Vizekönig gegangen, und Se. Hoheit veflchertt ibuen, meine Bitte gewähr« zu wollen: esolle ««- an Her Erbauung obengchrchten HvstS samt der Synagoge und dem Lehrhaust nicht nur Niemand hindern, sondern im Gegentheil soll unhiebei Jedermann freundschaftlich unterstütz«. Eben jetzt bi« ich auch schon bereit, um morgen von hier nach Joppe abzugehen, und von dort sogleich nach-Jerusalem zurückzureisen, um sofort den Bau zu beginnen, wozu wir bereits ein« sehr ansehnlkchen^öeitrag von dem ehrwürdigen Hm. Hirsch Leeren zu Amsterdam im Namen seine- Bruder-, des Hm. Akiba Leeren, erhalten haben. Derselbe wird gewiß auch «och Andere zur Förderung diesefrommen Unternehmenermuntern rc. rc. Einiges über die bürgerlichen und religiösen Der, HLltnisse der israel. Gemeinde in Dresden. . 1-ortsrtzua,) Inzwischen erhielt die Gemeinde auch im Innern durch da- Bestreben mancher Gutgesinnten verbesserte Einrichtungen; ein zweckmäßige-KraukenunterstützuugS« Institut mit deutsch-gedruckt« Statuten und einem jährlichen Stistung-stste mit zeitgemäßer religiöser Liturgie ward begründet, sowie auch sonst noch allerlei Vorurtheile bekämpft und Mißbräuche abgeschasst. — Da bestieg (1827) König Anton dm sächsischen Thron und an seine Regierung knüpft« sich neue Hoffnungen für die Israeliten. Auch beginnen seitdem die einzeln« mitunter nicht unbedeutenden Modifikation« in der Gesetzgebung hinsichtlich der Juden, welche doch wenigstenbeweisen, daß die Regierung nicht mehr dem früher« Prinzip« huldigt und nur in der Ausführung de- Besser« langsam fortschreitet. — Darlehen auf Hypotheken, sowie nicht mindep öffentliche Wechstlcomtoire wurden dm jüd. Günrbm-genossen nun gestattet, auch die Gemeinvk'sum Ankauf eine- Hausezur Rabbiuerwohnung rc. förmlich berechtigt und dadurch also die Heimathlichkrit der Jfi raeliten allhier gewißermaffea anerkannt. — Hieraus ward am 10. Sept. 182» al» dem 100 jähr. Se«

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