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Das Füllhorn · 1836-01-01 · 43 (21.10.1836) · p. Spalte 337-338

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Journal
Das Füllhorn
Volume
II (1836)
Issue
43 (21.10.1836)
Date
1836-01-01
Page
Spalte 337-338 (sequence 1)
Language
German
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( .. Gin Leitdlstt. zunächst für und über Israeliten.?kro. HA, Bamberg, Freitag 21. Oktober ISS«. Der Gerechte bekümmert sich um das reden seines Thiers. Salomo«. De» Wanderer und der Vogel. D« Wand rer sah auffli«-«n Sin D»-'1e« rasch in Sil. Das wollte just er kriegen Und schoß es mit dem Pfeil. Vas Dög'leia an« der Höhe ziel nieder ohne Gang, Dem Wand'rer heimlich Weh* Tief in die Seel« drang. v möcht' es wieder singen Vas Dög'leia, stumm und bleich, V möcht' es «ieder schwingen Sich in sein lustig Reich! 1 Stets wird mich hoch gereuen Harmlojmt Gängers Tod; Die mehr wisi ich bedräuen Dich Thierlein ohne Roth! — I. Rosenseld. Über 5. B. MosiS, K. 32, V. 4. Gott offenbart sich auf zweifache Weist: im Rau, me und iu der Zeit. Unter de« Ersten oerstehen wir die Produzirnng der ganze« sichtbaren Natur und ihrer Kräfte, unter dem Zweiten die Ereignisse i« der Welt, namentlich in Bezug aus die Menschen.' I« der Ersten ist uns Alles verständlich und klar. Überall, wo wir unsere Augen himvenden, werden wir von der Allmacht und Weisheit Gottes, vorzüglich aber von Seiner Güte Md Liebe zur Bewunderung hinge. risse«. »Empfindet und sehet wie gut der Herr ist,» *) werden wir bei jedem Blicke, bet je, dem Schritte, den wir thun, sagen können. — Hier sehen wir ein ährenreiche- Feld, da- MS daunent» behrliche Brod al- Nahrungsmittel liefert; dort sehe« wir eine Quelle, an welcher sich der durstige und lechzende Wanderer labet. Da sind wir von Weinbergen umgeben, welche damit beschäftigt sind, einen Trank unS zu bieten, der Freude und Stärke in unsere Adern gießt; anderwärts erblicken wir Bäume, Gesträuche und Gewächse mit den verschiedensten Früchten beladen, die unS zur nützlichen und angenehmen Nahrung dienen. Bald entzücken schöne Blüthen m»d Blumen unser Auge, Md laben unsere Seele mit dem Dufte balsamischer Wohlgerüche, bald werden wir von dem kunstlosen, natürlichen Gesänge der harmlosen Lustbewohner mit Bergnügeu erfüllt. — Mezeigt von einem weisen, höchstgütigen Vater« der für die Bedürfnisse seiner Kinder, Md für da-, waS ihnen unschuldige Freuden und Vergnügen gewähren kann, so reichliche Anstalten traf. Da ist kein Geheimniß, kein Räthsel, Alles liegt offen Md verständlich vor u«S da. Und wir sehen nichts Anderes, al- Gott uud Seine - Weisheit Und Seine Güte und Seine Wohlthaten. — Anders istaber wenn wir unfern Blick auf da- Wirke« Gottein der Zeit richten, auf die Ereignisse 1 Psalm S«. S.

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