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Das Füllhorn · 1836-01-01 · 42 (14.10.1836) · p. Spalte 329-330

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Journal
Das Füllhorn
Volume
II (1836)
Issue
42 (14.10.1836)
Date
1836-01-01
Page
Spalte 329-330 (sequence 1)
Language
German
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Das Füllhorn. Gtrr Lettblatt» zunächst für und über Israeliten.?lro. 42. Bamberg, Freitag 14. Oktober 1836. Eine Stimme ruft: in der Wüste bahnet den Weg de- Herrn, ebnet in der Steppe ein« Straff« für unfern Gott! Zefatal. Moses Mendelssohn ' - an seine Glaubensgenossen an seinem hundertjährigen Teburt-tage. Eine Geisterstimme. --> lSchluß.) Auf denn, Israel, auf! in den Wissende-Recht« u. der Wahrheit Muthig -»griffen! »um Kampf gegen den^häßlichen Feind! Ob er auch tausendgestaltig stch rüste mit mancherlei Waffen — Mannigfach ist die Lüg', aber dt» Wahrheit ist Sin«, -infach ist ste und einfach sind die geheiligten Waffen, Welch« div Göttliche führt: — »immer gewichen dem Feind! Endlich muß er erliegen, denn mit ihm kämpfet di« Wahrheit, vir ist ewig, wie Sott, ewig gewiß ist ihr Sieg. Glaub' u lieb' u. hoffe! Sie täuschet dich nimmer, di« Hoffnung, Denn ste stützt auf da« Recht, stützt auf die Wahrheit sich ja! Tallest du jetzt auch noch im nächtlichen Thal« Zelmaveth; Einst wird kommen der Tag, wo sich dir lichtet di« Nacht» To dir die Sogn« der Freiheit strahlt in der Füll« de« Mittag«, To du äradtest mit Lust, «at du mit «einen gesä t. Za; er wird kommen der Tag» wo Germania « Fürsten u. Böller Sühn« der Menschheit Geist, lang« beleidigt so schwer, Tosteju tilgen versuchen derDorzeit Schmach, di« al«Brandmal, Nimmer verlöschend und stet« flammend in blutiger Schrift, Mht in d. Buch d. Geschichte, d. ernsten, unsterblichen Richt'rin, vie mit der Einen Hand fasset di« Wag« de« Siecht« Ad milder ändernden Griffel von Er,, der Seschehne't verewigt. Han« wird schwinden der Haß, schweigen der eisig» Hohn, bann «ird d. Bruder dem Bruder, der schöpft mit ander« geformter Schal' ««» der Quelle de« Heil«, «elch« für Jeglichen fließt» Awmer entstehen die höchsten, die heiligsten Tüterd.Menschheit, llad ei» gleiche« Teleschlinget um All« stch denn. Dann wird nimmer bestrafet di« Treu' u. belohnet der Meineid, Nimmer der Lüg' und de« Glück» Kupplerin ist da« Gesetz. Nur - Wa« thust du? fragt da-G«setz dann, nimmer: ««»glaubst du? Und ein Versöhnung»fest feiert-die Menschheit, vereint. —- Also erklang de» verklärten Geist'» sanfttönent« Rede, Und er enthob sich de« Staub, schwang sich zu seligen Hoh'n. G. Steinhard. Die Sprüche Salomo's. Herr Professor, vr. G. Fr. Seiler sagt in seinem größer» biblischen Erbauungsbuche in der Vorrede zu den Sprüchen Salomo's Folgendes: „ES ist keine Nation auf Erden, welche in dem kleinen Umfang eines Bucheder Art, wie die Sammlung der Sprüchwörter ist, so reine Grundsätze einer vernunftmäßigen Religion, so viele vollkommen richtige Sittenlehren mit den besten Klugheit-- u. Lebcnsregeln verbunden, aufjuweisen hätte. Man vergleiche mit diesen Gedenksprüchen vie Gnomen der Griechen, die räthselhasten Sentenzen der Araber, so weit wir sie jetzt schon kennen, und alles, was sonst im Altertum diesen Sprüchwörtern ähnlich ist, von -ockmami an bis auf die Sammlung deS Seneka und anderer römischen Weifen; und «an wird leicht bemerken, wie dürftig alledieß sey, wenn «an es mit dem Reich, thum der Weisheit vergleicht, welcher in diesen Salomonischen und andern Gedenksprüchen enthalten ist. In sehr vielen Sprüchwörtern der übrigen Völ, ker, auch selbst die Christen nicht ausgenommen^ ist

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