Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- II (1836)
- Issue
- 38 (16.9.1836)
- Date
- 1836-09-16
- Page
- Spalte 297-298 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Dk § F S I! p - -j'. ' _" - > .- Gin Lettvlstt, . zunächst für uyd über Israeliten. üß-o. 28. Bamberg, Sreitäg 1«. Septkmber 4826. Vertraue Israel dem Ewigen, denn bei dem EM,«, ist Gnade.und der Erlösung viel »ei Ihm. Er wird Israel erlösen v»n seine« Sünden. «tnfeng«s«ag». Der Traum de« neue« Jahre«. Wie ward mir, alt de« abgelaupnea Jahre« ' Minuten letzt» in der Sanduhr ran«, »l« Engel sangen, Menschen,»nge« lobten, . La« Jahr am letzten Kaden »ö-rrnd spann!— , v« träumt' e« mir, al« hält' di» Zeit »»Lendet. Zu Grab getragen »ürd' ihr müder Leib, Di» Mensche« all« seien hergrsrndet, Triumph »« jauchzen dem besiegten Weib, Di« Ewigkeit sei glorreich einge,o-«n. Der Himmrltgott von seinem Sternea-aa-, Vernichtung, Tod und Sünde sei betrogen, »eftri't« Geister jauch,tea Cherubs«»-; »uch ich war Seist, di» Menschen alle Geister, Sie »arsen hi« da« dunkle Modrrkleid, Im Strahlenglan, umringten sie den Meister, Und sangen Lieder der Unsterblichkett, Sie »ohnten ties in gold'aea Gluthensonneu, Verklärt« Ruh« auf dem Angesicht, Von Lieb', Eat,ü«kun-, Andacht, Furcht entbrennen Durchdachten sie da« nahe Weltgericht, Den Staub durchdachten sie der nieder» Himmel, Der «inst'ge» Leiber ungestüm«« Brunst,- Die nied're Pflicht, die Lust und da« Getümmel. Sefühlettaumel und Sedankendun-, Derrath und Unheil tück'scher Sturmeinächt«, Gemein« Thorheit offenbare Sucht, Da« Stinge« um die kau« geahnten Recht«, «nd aller Tage» aller Zeiten Flucht, - Da faßte sie »in »ameulose« Bange«, Sie tauchten schamroth i« das Lichtermeer. In Reu' zerschmolz und in Sottverlangen Verstummten'sie und lobte«, ach', nicht mehr) Bi« daß ein lrißhinschwedende« Getön« 'Au« alle« Himmel« ftjärisch sich erhebt, UNd selber Er , der Herr, in seiner Schöne, Und hohen Majestät hernirdetschwebt, ' Di« Donner brauste«, Feuerstr-m» schwammen Und wogten durch der Geister bange« Reich, ' Der Himmel dröhnt»,' der stther stürzt' zusammen, Di« Erd, war ,u schauen schlafend — bleich; Da war nicht Regung mehr, kein menschlich Wesen; Zerstiebt war alle« Leben, Nicht« bestund. Nur Dunst und Farbe rangen sich ,u lösen Au« wechselseitig altem -rauem Bund: »Dass wäret Ihr», so sprach der Herr der Himmel, »Da« waren Menschenleiber nimmer ruh'nd. Da« waren Menschen, in de« Lnst-rtümmel Unsinnig schwärmend und sich gütlich thu'Nd, Da« wäret Ihr, jetzt bleich« zag« Geister, Nr wollt Versöhnung, taubgebora« Meng»? Versöhnung? Ha! Ihr süadsgtet dem Meister, Verachtet sein im wirren Weltgedräng'! Erlösung Schmachtend«! Ich merf euch wieder ' Zurück in'« Schattenland, in'« fahl« Nicht«, Ihr seid uqwerth der Seligkeit der Güter, Ihr seid uawerth de« himmlischreinra Licht«.«. So sprach Sr «ad die Seisterschaar erbleichte. Und flehet« empor zum Licht, empor, tjnd ßackmelt't Date«, Vater! ach! «nd reichte Li« Brest zu« Gnadenblick de« Herr« empor. Und steh', di« höher« Geister auch, sie kamen Und riefe« auf: Versöhnung, Vater vn! . Und rieft» An bei« heiligsten der Name«: J'«v«, chater/schwör' Varsöhnungzu! ' ' ' Sich blaue Stern« au« den höchsten Sonnen Sötz nia» »»blinken schon und «iedenieh^a, ' Es» milder Strahl von Ihm, dem Sott der Wonnen.