Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- II (1836)
- Issue
- 33 (12.8.1836)
- Date
- 1836-08-12
- Page
- Spalte 257-258 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Das K üllh o t «. Gin Leitblstt, zunächst für und über Israeliten. ' —— > > >> .. p!ro.,S3. , Bamberg, Freitag 12. August , Nimmer «ird man Uebel« thun, nimmrr Verderb«, aarichtea auf «eine« heiligen Berg«; - - den» voll «ird seyn die Erd« der Erkenntniss Gotte«, »i» Wasser MerrMtiefe» bedecken. Zeselet. ' ' ' DaS Reich de- MessiaS. ' V»ach S. Mos. 30, 3-v. Jes. L 2-«. 11,1-13. -3/44-^23. Zer. 31,-34 -37. Zach. 2,14-17. 14, S, »qch. 3. S. Zoel 3,1-2- Micha4,1—4.) Hoch da« Her» vor Freuden schlägt und glüht, .. WM begeistert greif ich in die Galten; Lena «ein «lick,itzt woimrtrunke» steht,- , Li» »snß «mog.Gohn, ,<p>« fernen Weiten; Zbae« Glück, da« einst der Menschheit blüht, i Baß di» sihönsie glücklichste der Zetten; -Ilnb'dt,« heil',»'Reich, E Lilker,'die der Slauben«ha- »ntjweit, Wäh» und Irrsinn feiiMich hat geschieden. Werde« dann, voll Lieb' und Himmeltfrrud', Freundlich sich die Hand einander bieten. ' Nimmer «iib'daon Gtol» und Hass uüd Neid, Groll und Rache unter Menschen «üthen; Eelbst der Tieger und da« fromm« Lamm Ruhen friedlich unter Einem Stamm. Satte« Seist m»d Kraft und Majestät Wird sich allen Menschen offenbare«; Gläubig Heien Alle ich Gebet Zu dem »in»'-»», ein'-ea Sott, dem wahren, Ihre Hände, »nd di« Palme «eht " Lieblich den getrennten Slanben-schaarea. Zah« Zunge den» dem.Höchsten schmort. v»d sei» ^ob erfüllt di« «eite Erd'. La. «erbrochen Wird denn ran»' und Schwer». »ab »ia Brüder dann sich «I, liebe»; Kampfe »ird sich Niemand üben» Niäer dann de« Andern schätzt und ehrt. Israel froh «ach seinem Land«.kehrt, . Da« i« Glauben, Hoffen treu geblieben; Und, beherrschet »eif von David « Sohn, . Wanket nimmer dann sein Reich und Thron.' -_ S. M»a«. Di« Juden in Ko^ychiu. In dm zu Mclhras erschienenen »1'rneel« «/ kadbi Dsriä äs Letlr HiUel« findet sich folgercher Ben'cht über die weißen und sch«arzen"'Iudm von Kotschin r „Zur Zeit meiner Anwesenheit befanden sich etwa zweihundert weiße Mische Familien daselbst, die eine sehr schöne Synagoge haben, deren Fußboden mit Platten von chinesischem Porzellan.gepflastert ist. Die Holländer beschenkten sie mit riner herrlichen Glocke, für welche ein eigener Thurm gebaut rvrrde. Diese Synagoge besitzt bedeutende- Grundeigenthum an Gartenland, und an Festtagen wird eine große Menge von silbernen und goldenen Geräthm in ihr zur Schau gestellt, von dem man einige-, wenn r« auder heiligen Lade zu de« Pulte getragen wird, auf die Manuskripte stellt, audenen die Rabbiner da- Gesetz vorlesen und erklären. Zur Zeit der Holländer warm die weißen Juden große und reiche Rauh leute, die jedoch seit jener Zeit so sehr herabgrkom. mm sind, daß sie jetzt größtentheilS vom Verkauf« dein bestem Tagen' angeschafften Schmuck- und a» dem GerätheS leben. Sie sind zu stolz', um ihren Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, und bri» gm ihre Zeit lieber mit Besuchen hin; sogar da- Lm