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Das Füllhorn · 1836-07-22 · 30 (22.7.1836) · p. Spalte 233-234

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Journal
Das Füllhorn
Volume
II (1836)
Issue
30 (22.7.1836)
Date
1836-07-22
Page
Spalte 233-234 (sequence 1)
Language
German
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1SSS. ZMM.' Das K st s l tz o r«. Gin Leitblatt. zunächst für und über Israeliten. Illro. 80. Bambsrg, Freitag 22._L-»UL Mögen alle Völker, jede« «andela i« Namen seine« Satte«; mir »andela im Namen de« Ewigen, unsere« Satte«, immer und e»i>. Micha. Aas dm Tag der Zerstörung von Jerusalem , durch TituS.. (Dan Lord Byron.) Von de« letzten »erg, der dein -eitigthu« zeigt. Sah, o AiF»! ich dich, vor dem Römer geneigt; Deine SiWVWr hin, deine« ttntergang« Sluth Erlosch, al« zuletzt ich dich schaute, im »lut. Deinen Tempel sucht' ich, und suchte «eia -au«. Und der Knechtschaft Leid blieb einen Augenblick au«, Ich sab nur da« -euer, da« am -eikigthum »ehrt, Und di« Kette am Arm, die dir Rach« venvehrt. Die -öh', darauf ich stand, war de« Abend« manchmal Gefärbt von de« Tage« ersterbendem Strahl, Und ich stand und schaut« dem Strahlenspiel zu, Da«, erbleichend, der Stadt war da« Zeichen zur Ruh'. Und an jenem Tag stand wieder ich dort; Von mir noch bemerkt schmoll da« Abendroth fort, v hätte statt seiner der Blitz dort gejuckt, Und der Donner mit Tod di« Erob'rer erdrückt! Doch sollen nicht heidnische Götzen entweih « Da« -er», da« der Ew'ge einst gnädig nahm eia; Wird zerstreut auch da« Volk und geplagt, gleich de« Thier, Uas'r» Huldigung, Vater, bleibt e«ig nur Vir! i»' vre Allegorien des Rabba bar Bar,Chan» (Thalm. Baba.Bathra 7Z, 74.) Herr Julius Fürst sagt in dm Scholien zu seiner, in diesen Blättern, Rr. 28. ermähnten Schrift »eksriue koaioim,« die eine vortreffliche Gnomen- Sammluug a«S dem Talmud in alphabetischer Ordnung besonders schätzenSperth macht: "Diese fünfzehn Mährchen (deS Rabba), denm sich die emblematischm und sinnbildliche« Mährchen «Scherze Jochanan'S, Safra'S und Jfhuda'S, deS indischen Proselyten, in Gestaltung und Tendenz anschließen, sind die unbiegsamsten, »och bis jetzt nicht zur Genüge gelösten und entzifferten symbolisch«verschlungenen Allegorie« aus der talmudischen Epoche. In der Form von See« Mährchen vorgetragen, in einem schars ausgeprägten, reinaramäischeu Style, erheben sie sich nicht selten durch ihre malerischen Bilder, durch ihre phantastischen, scheinzauberischen und seeuartigen Zusammenstellungen zur erhabenen, blumenreichen und poetischen Ausdrucks« weise, die jener alterthümliche wundergläubige Sinn, jene abbildende, versichtbarende, obgleich auch seltsam« liche DarstellungSart noch erhöhete. Eine Schaar von Gkoffatoreu und Sommentatoren, fest dem geonäischen Zeitalter bis auf unsere Zeit, sind in jme Lnigmati« sche und allegorische Weisheit hineingelockt und hineingeneckt worden; Jeder senkte sich, mit neuer Kunst nnd Methode ausgerüstet, in die dunkle, gespenstische Tiefe, um neue Meermuscheln heraufzuholen; man construirte »ach Analogien Wesen zu jenen PhantaSmagorien, »au suchte bald eine historisch,prophetische, bald eine-ethisch«philosophische Denttr »an wand bald einen Ariadne «Faden durch dieses ganze Lady« rinth, bald lernte man jede Mähre für sich anschanen

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