Mannheim
Compact Memory

Das Füllhorn · 1835-12-03 · 49 (3.12.1835) · p. Spalte 407-408

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Füllhorn
Volume
I (1835)
Issue
49 (3.12.1835)
Date
1835-12-03
Page
Spalte 407-408 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/4889117-4929677-4929813--245-4889323
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

407 - «4! mein erster Schrttt Srte».Mar «fn rrliir Stritt «öin dick<^ra«ft nuu Üssmjufü-mn. mit an« »aa! A 7» ' , falsch«- Denn «a« Leben gibt dem sieben, nah» mir dl« Geburt Denn mim Hot an« eine and>re. eine falsch« Freiheit an schon ab. Leah war es stet«, die alte, nicht die jung, Ra Hel kann. Durch den Fluch, der auf ihr lastet, bin lebend'g«>Leich« lch, - Und. wie «in gespenstig Wese», scheuen st« und stieh'n fl« auf «. Reue, und de« Dulder« hermich. 2ual. Um die Heißgeliebte tragen wir die Fesseln noch «ln Mal- Und der frech« Hohn verfolgt «ich und der stolz Kchbläh'n- Doch -e wird un< werden! Immer flegle Wahrheit Trug, ' noch und Recht, Uud veracht»«« häuft. wie Kohlen, auf mein Haupt der Wle Gewalt und LS,' auch trozten.' — frei chlkd Jakob hohlen Lug; "" doch, der Knecht! — Mich, den Menschen, stoßen Mensche« au« der Menschheit . . < schönem Bund. . L-S«»<schau'n den Sieg der Wahrheit! «H. Mich, den Bruder, haßt der Bruder, Und seln-Pftil reißt»« ' - - bl« Thräne rtnnt sp hei« Her« mir wund. — Kennt' ich doch die Braut erkaufen um gar leichte«, lrlche- - ... ten Prei«: Mgerechter! Der mit Deinem Zorn so schwer «ei» Haupt Lüg» «nd Melneld find der Kaufprrl«! gäb' ich ihn. fle du trafst» würde mir.' Sa« verbrach in Mutterleib ich, daß Du. ach! s» hart Doch von Deiner heti'gen Lehre «eich» ich nlmmer -nd .mich strafstk Ist e« doch dt« fromme Treue gegen Dich und.Deiu Gebot» Wa« dt« Brüder an mir strafen, al« Vergeh'«, mit Schmach und Noth. von D ir! —! > S. Stelnhard. ' i: I'! Ja .der Väter frommer Glaube, dieser hohe Leben«baum. Wurzelnd in der Lorwelt Grunde, ragend «der. Zeit «n» R-u«, Ach! er trägt wlr nebrn Früchten reinsten,. höchsten See«' lenglück« Auch dl« bitter« eine« herben, nirderbeugenden Geschicke«!— Rähbinische Legenden.' Herr Gotlieb v. Leon, ein würdiger Schüler und Freund Herder«, gab im Jahre 182L (Wien) in 'AarlArmbrusters Verlag) eint Sammlung rabbinischer Legenden herauf Am Eingänge der Dorerinnerüng sagt der Verfasser: „Den Stoff zu nachfolgenden Legenden fand ich' großen Ei°-N«r.st'-, wa«helß.ch husche. Ein« erbltt'ich in der a„en christlichen Polemik, einer Laß Mich schau.« de" «!"-« d«r Wäh^heitl Dl-. NU« abgeschiedenen und längst verlassenen wiffensen Trost gewähre mir! schaftlichen Gegend, wo hmzuwandeln (Gatt fe, Do« seseh. den Hohenpriester, »aß mir meiner Jugend gelobt!) nicht leicht ein Me»sch von Geist und Braut. Gemüth mehr Lust in sich fühlt; kurz, ich zog ihn, Ieoe« Hlm«el«kind. die Freiheit, endlich werden angetraut! um Mich Noch deutlicher jU erklären, aus alten, längst verschollenen Controversen voriger Jahrhunderte gegen die Juden, wo diese Mythen, Und wie Jakob einst um R-Hek, dienend geben Jnhr, gemeist zum Erweis des groben JrrthumSundrohsreit, en Aberglauben« der Hebräer gebraucht, alS Kin- Als» dienten um die Freiheit wir so manch' Jahrhundert der des Wahns und der Thorheit verrufen wurschon' den. Der hebräische Schriftlehrer, auö dem sie Doch wir wurdeu arg betrogen um der langen Knechtschaft der Judenfeind auflas, streute stein formloser _— Gestalt oft nur als notdürftiges Glrichniß oder Dennoch stet«, wenn »ir an« glaubten an de« hatten Sittenbild hin, das seiner Gesetzlehre eine an- Dienste« Ziel. schaulichere Erklärung geben sollte. Freilich ge- Ward fle an dem heil'ge» Altar der Natur mir doch ge ' weiht!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.