Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- I (1835)
- Issue
- 47 (19.11.1835)
- Date
- 1835-11-19
- Page
- Spalte 391-392 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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1 ichea,' ewig^roß^n ^niu^rw«Hbte^>a -^afrläMe^hrieben^wal^ ihitftMh gethan haschlief bei dm ISraelitm ringS umihn Alle-noch den wükdr, läßt sich schwer errathen; doch sicher tief, aber er vollführte zwei unsterhliche Werke,. wäre «-ihnen nicht Müpm ergangen. Ich verersilich schuf er, ein Mejter Prometheus, /u^ g^< Mi de§ijdlejs, chefflichen Kaisers Josef tobten Stoffen Menschen, und belebte, wie jener, nicht, von dem Klopstock (Oden, s. Bd.) so . sie mit dem vom Himmel geholten Feuer. schön, al-wahr sinat: uns reiste «(«a nicht minder sroß^M^>^« M..e.d- Ech°u« nicht. «.m. « fleh., auch den Shristnq, dast>>ie Israel,ten-Mt. uns« P^, tz°lf «^nwtr: doch auch nicht bloS körper -, sondern auch sei-. „Und ,hu, d«'« «ich», «eil uns-re Fürsten ' stcSgleiche Brüder wären, und sein Bemühen fand ..Cie in z° eisern- Fessel schmieden k Anerkennung. Dank euch edlen, nun seügmDei- „Du »se» ihnen. Retter, dt» roß«^. > stern Lessing' s, Abbt' Nikol Do*'>^.^stngangelegte Fessel vom wunden Arm;! hin'- u. A., die ihr da- Verdienst r^.-Mlchk^^sMMlen'«. glauben'« kaum. So lange gen verstandet und' den Menschen im Manschen «VkVvm die achtetet! ES war nun wirklich Heller worden auf beiden Seiten, und man kam näher und näher einer wahrhaft schönen Verbrüderung. Aber auf der stillen Bah«, die der Geist nimmt, war die Elenden hergeklirrt!" Aber wie so gar Vieles, so erlosch auch größtentheilS mit dem Tode Josef'S das Wohlthätige für Israel, und eS verwelkte deS guten Samenmehr, al-.deffmierfaulich aufging. Sein bessere Zukpnft noch m wntetRebelferne gelegen. Tolerantedikt war »u feiner Zeit gut und löblich; Da brach plötzlich ai>-drm iwch'immervom duukeln Gewölke mnyülltm Himmel ein zündender Blitzstrahl hervor; eS war die französische Revolution; eine diS zu zügellosen Ausschweifungen, biS zu Gräßlichkeiten getriebene „Freiheit und Gleichheit" hatte jeden Damm aller früheren Verhältnisse, wie rin kelfessder Slköni, dtirchbrvchen denn eS verbesserte den Instand der ISraelitm damals, obgleich noch Viele-, d<chei zu wünschen übrig blieb. Anderaber war eS bei Napoleon und seinem Hause. Er, der Gewaltige, der -roße Plane hatte und förderte, hatte überallwohin er seine Macht auSdehnte, auch seinen Einfluß auf dir Verfassungen best Landegeübt und und dieselben hinwtggeschlvbilMW- <MS aber die so Vielein jedem BeklÄchtümgestaltet. Daher Erde wieder trocken worden' war von den Waskam eS, daß auch die deutschen Monarchen ein fern dieser „Sündfluth", da enpuchdenn doch aufmerksamere- Auge ihren iSraelit. Uuterthaam der Keim einer gediegnen^ „Fr.echrit ünV Gleichheit", und dm Segen Derselben ^ndssen insbesondere auch diHISraeliten.' Hier hätten nicht Blutftröme auihrer' Mitte »ergossen, sondern die ihrer Feinde ihnen segenreicht Rechte berbri- -eführt, uvd so beispiellos fürchterlich aüch diese Revolution i» der Geschichte dasteht, so dürfen doch die IFraelitm von ihr eine neue Epoche einer Verbesserung ihreL ZustaudeS rechnen. (So läßt die gütige allwaltende Fürsehung auch alldem Bösen manch Gute-, audem Giftkraute einen Heiltrank erstehen!) — WaS Napoleon und —sein HM-dm ISraelitm Gutegethan, hat die Geschichte „mit diamantenem Griffel" in ihre widmeten, und vor und nach dem Sturze der Napoleon'schen Dynastie Dielezur Verbesserung derselben beitrugen. So namentlich eröffnete da- Ldikt vom 11. März 141» in Preußen, die Verhältnisse der ISraelitm betreffend, denselben die Laufbahn der vollkommenen Verbürgerlichung, und mit welcher Dankbarkeit diese-:Edikt von den ISraelitm ausgenommen und wahrhaft vergolten wurde, hat die Geschichte nicht vergessen, wenn eS äuch sä manchem Gedächtnisse entschwunden ist. Da- Edikt vom 10. Juni ISIS in B ay, ern hat, wenn auch unverkennbar« Mängel in sich tragend, dennoch mit großer Wohlthätigkeit aus die Fortschritte der Israeliten in geistiger