Mannheim
Compact Memory

Das Füllhorn · 1835-11-12 · 46 (12.11.1835) · p. Spalte 381-382

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Füllhorn
Volume
I (1835)
Issue
46 (12.11.1835)
Date
1835-11-12
Page
Spalte 381-382 (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/4889117-4929677-4929807--229-4889310
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

zunächst für und 46» Donnerstag, über ZSVatliten. den 12. November 1335. Gerechtigkeit, — W ahrheit, — Friede. Morgen-Andacht. Li« Nacht erschien, und e« schloß flch mein Auge, Nachdem, Gottl «ein Blick flch zu dirstch gewendet» Und meine Seele, Hauch von Deinem Hauche, Damit Du «underbar den Leib belebtest. Z« Nachtgebet flch Dir anheim gegeben; Lertrauung«»oll. daß Du fle wohl bewahrest. Und steh'. Du «ecktest mich zu neue» Leben Und lassest mich die Sonne wieder sehen. Die Sergen über eine Dekt aukgießet. Nimm Vater drum de» wärmsten Dank zum Opfer, Der au« dem Herzen, da« Dich liebet, fließet. Sei Sw'ger, Du die Sonne meine« Lebe»«, Erleuchte mich .mit D-iurm «eise« Rathe, Das Irrthum nicht und Sünde mich tethöre. Wie glücklich,ist der Mensch t^r .auf de,n Pfade Der Sottttsürcht und hell'gen Tugend wandelt! Sr rvhet unerschrocken wie rin Löwe, Der in der kühle« Felsenhöhle wohnet; Sr blühet grün und saftvoll wie die Rebe So« Silterthao de« Mergln« hol» begösse». Und mag di« Welt auch flch ihm widersetzen — Sr ßehet hellenmüthig, wanket nimmer; Denn ihr« Pfeile können nicht verletzen Den Mensche», der auf Gott un» Tugend bauet. 8«, Tugend, du d« Himmel« schönste Sab«.' O-Heil de» Menscheu, der dir einzig huldigt: Du streust mit Blumen »hm den Weg zum Grate. O möchte delu» gold'n« Hiegeifahn« Bakd überall im Srdenthake prangen,- Da« Leich der Sünden ater untrrgehen, Da«, ach! die Menschheit izt noch hält umfangen. Welch schöne« Sden wäre dann die Erde, Wen» alle Herzen, di« nur Böse« schmieden. Loa Arglist schwanger, Haß und Zwietracht säen» In Einheit lebten und im -oldaen Frieden! Welch Gotte« - Tempel wäre dann die Erde, Loll Heiligkeit, wie jene Himmettphären, - Wo Halleluja« ewig, ewig tönen. In Engel« - und der heil'gen Geister Chöre», Wenn nur der Geist der Friedlichkeit und Lieb« Und der Srkenatuiß Gotte« und der Wahrheit De« Menschen Eiua uud Herz erleuchten würde. Wie izt die Srd. der Eoune Licht und äklarheit— Srleuchtet, wärmet berrlich und bestrahlet O Gott! die« Reich de« Heil«, da« Du'verheißen, O laß «< bald auf Erde» doch erscheinen! Dan« «erden alle Meuschen, ewig ewig preisen Dich Later tu der Wahrheit — Halleluja! E. M a a«. Die Beduinen. Die Beduinen, ein arabische- PEadenvols, haben noch viele Gewohnheiten und Gebräuche der alten Zeit. Lin Scheik (Familienhauxt) der S00 Pferde befehligt, sattelt und »äuuUchem ungeachtet sein Pferd, und gibt ihm Gerste und

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.