Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- I (1835)
- Issue
- 44 (22.10.1835)
- Date
- 1835-10-22
- Page
- Spalte 367-368 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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«7 s«s ^brra^ und^ahr(^ licb^,. ))opH^ VVN Bpssus-s/lnd kiBe''tzoldei,e Hals. kette schknken; er soll der zweite nach mir seinen Sitz nchmen und seiner IlWheit wegen ein Freund Dem Ersten gab ob Recht fleht >pchhübrr<ch und Der Sonn' am Himmel gleich, so krllftig mild, Ctthrilen Niedern fle und Hohen Segen. Uns blühte diess--2rn«L°j« »<t,-«.n. L« Mg-gchgnnff werdend Un« blüht e« füHdes'un^errisd»>L« ^ulk -^7^7" er dte Frage, ob der Wern, dem Zwetten, d der K ö n i g, dem Dritten, ob da- Weib da- Gott lfl'-. der Dir ln Deinen ^"drrn AyA. ^'tztärkste aller Wesen sei, oder ob die WahrxLMMVS'-' 52 Wie mancher Fürsten-Jüngling wird «ktzückt, ^Ef der König ein. Des Morgens ließ Der heil'gen Ehe hlmmlisch Glück ju findet,,^ er die Großen des Reiches, die Satrapen und An solcher Engel Hand! Sie diesem Lag, dem Verleih' o Gott, dem hohen Jubelpaare De« Leben« Hochgenuß» de« Heiles viel! Laß nahen fle dem größer» Jubeljahre, N ' -! Beglückt erreichen die« erwünschte Ziel! Und wenn einst Enkel Ludwig« Thaten flngen, «o wird Th» e fl a Ljed erklingen, Daß Eie der Armen -ut'ge Mutter war. ' Benedikt Matner. Rückkehr der Juden aus dem Babilo- .'Nischen Exil *) ' , > « l, l! '« r ) , k, 1s.1l l. 7 - l Darius gab in seinem ersten RegierungSjahre, seinem ganzen Hofe, dem heimischen und medischen Großen, den persischen Satrapen und HeereSansührern in den hundert stehen und zwanzig Provinzen dH jjeMcheN.Reichs. ichischenJndlcn und Pethiopien. ein' große/ Fest. Nach der Tafel beg-b sich jeder voüdenGästen in sein Gemach, und der König zur Ruhe.: Aber der König war um seinen Schlummer! Da begann er mit drei Anführern seiner Leibwache, deren einer Zorob/bel, autz deiy ^Vm;ne Jud-,pomGeschlrchte Davids war) sich zu unterhaltend Wer von euch meine Frage am besten beantwortet, sagte er, dem will ich erlauben sich in Purpur zu kleiden, auS goldenen Bechern zu trinken, und auf goldgewirkten Kissen zu schlafen. Ich will ihm einen Wagen mit goldenen Ziegeln, §ine *) Flaolu«Jos«pht>«,Anttqiikillte«,XI.Dach,überstell von vr. M. Horschrhk», Prag, 18LS. * gen in Gegenwart dieser Versammlung zu beantworten. Der Erste sprach: Ihr Mächtigen und Großen! Erkennt ihr nicht, daß der Wein im Uebermaaß-äeiwssen den'-Geist-de- Trinttr« fesselt? Verwandelt er nicht'Könhu ^jn hilflose Kinder; macht er nicht'dirGklusrN frei/hte Aknen reich? Schgsst-er^uichs dif ganze, Stipunzmg her.Seele um? Er gießt stellt ^M-.inqllx Andern, scheucht die Trauer vom Betrübten, und macht den Verschuldeten zunz ReichsteN*der Erde, läßt ihn mit Kleinigkeiten sich gar nicht befassen and nur gleich Millionen verschenken. Er läßt den Gehorsam gegenKönige nad Fürsten vergessen, und raubtdaS Gedächtniß für Freund und Verwandte. Er bringt ihn auch oft gegen seine Treuesten und Liebsten-in Wuth! Md^drs Weine- Gewalt über Nacht verraucht, so hat, der ihn getiunken, schon wieder vergessen, was er früher gethan und gesprochen. Wer kann nun verkennen, daß der Wein der Mächtigste unter allen Dingen sei? Nachdem der Erste beendigt, begann der Zweite die Macht der Könige über alles zu erheben. Der Mensch, sagte er, hatdie'Herrfchaft über Land uiid Meer sich erzwungen, und deS Menschen. Beherrscher ist der Könige. Befiehlt er ihm segen seinen Feind zu Felde zu ziehen, so zieht-er hin. Heißt er ihm der Gefahr Trotz bieten, so. geht er ihr muthig entgegen. Schafft er ihm Berge umgraben, so durchwühlt er ste. Er