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Das Füllhorn · 1835-10-01 · 40 (1.10.1835) · p. Spalte 333-334

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Journal
Das Füllhorn
Volume
I (1835)
Issue
40 (1.10.1835)
Date
1835-10-01
Page
Spalte 333-334 (sequence 1)
Language
German
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I Das Füllhorn. Win Leitvlatt?r zunächst ^ür und - r 40. Po.nnerStag, s,'. über JSraeliten. de» 1. Oktober 1835. r Gerechtigkeit. — , . »II,,. ti iiI" i > >. - - - ei^, Baät'T'esih'uE")' —^ ° ( Voll Adilbrrt von Ehamiff». Roch hatte der Rabbiner nicht begönne«»' Zu uaterrtchten i» gedrängten Kreise - Der Schüler hatte flch Gespräch entspannen; Gespräch von jenem räthselhasten Grejs», - Der in di« Svnagoge «oqr ^kmnme^ , ' Fast elgeothümlich schauerlicher Weise» < Der auf der Trauerbank den Plah genommen. Dem Sträfling gleich, andächtig immdrdaS. Ein Vorbild der Erbauung allen Frommen, Und «ote das Schloßgetet gesprochen war, Aufspringend mit befremdlicher Geberd«, . Sein Haupt verhüllt im faltigen Tatar. Eich queer am Eingang auf die harte Erbe Vor allen niederstürzend hingrßreilt. Auf daß mit Füßen er getreten «erde. Doch keiner that'S, denn jeder wich erschreckt Zur Seite, daß den Starren er vermeid«. Den er der legten Schritt« Hall erweckt» " Ein^Pofe mußt' er sein nach seinem Kleide» Doch haben, die ihn sprachen, ausgesagt. Daß ihn di« deutsche Mundart unterscheide. Nach seinem Namen haben fle gefragt, Woraus er seufzend Antwort nicht gegeben» Eie haben, mehr zu fragen, nicht gewagt. Di» trat, wie so di« Schüler sprachen, eben Der Greis hemin^hem Winter zu vergleichen Vom jugendlichen Frühlingsreis umgeben. W ahrhett, — Friede. ' . >. - r?>. . - - :>'/ Es sah'n die Ringsverflummendey ihn schleichen Dem leztenPlahe zu, ujn'drn^r bat, ,,7. Ihn sollte ha daheis'ge Wort erreichen. Und der Rahbiner sich erhebend trat Mit ernstem Worte zu dem selt'nen Gast. „Hier gibt e< auszustreueu gute Saat. Wie du im Tempel dich betragen hast Erscheint vielleicht in zweifelhaftem Lichts Dem, der den Gang des Lebens nicht «faßt; Wa< aber dich bewogen, das berichte Du diesen hier, damit auch fle e« wissen: Ich fod're deine düstere Geschichte. Gar mancher ist der Weisheit nicht beflissen. Der wahrlich anders würde sejn, -erstund' er Den Ernst der Thatim strafeydsn Gewissen." — „ „Ich bin ein Daal Teschuba, bsg diu Sünder, Der wallend durch das Elend Äuß« thut Und jezt der eig'nen Miffethat Verkünder. Nach meinem Mamen forschet nicht, der ruht Bet «einen Htnterlaff'aen, Wejb und Kindern, Und liegt bei Haus und Hof und Hab' und Gut. Ich handelte, geehrt und reich, mit Rindern Und sah mit Stolz auf meines Hauses Der sollte 8ben Sturzes bald flch mludern. . Ich stand intest dem Ehrenamte vor. Die Spenden der Gemeinde darzureichen Den fremde» Armen vor des Tempels Thor. Ein Weib, ihr Bild will nimmer von mir welchen, - Ein schwang're« Weib schall «inst «Icheinem Dicht

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