Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- I (1835)
- Issue
- 35 (25.8.1835)
- Date
- 1835-08-25
- Page
- Spalte 279-280 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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< -so '-»Hn Kovk der Erbarn Jungfrau Rebecca. Der Bo« vr. Jos. Dernbu rg; 7) Nachrichten aus, Welche der Synagoge. - Die Aufsätze sind meistens sehr ,^Tochter Rabbt Mosche des Levttten. seiche Wir wünschen daher dieser Zeitschrift „in ihre Ewigkeit eingegangen lst^am s. Tagde»^ viele"Leser und ein glückliches Gedeihen. — Mondten Adar. — Im Jahr da mau zählt50S8 Nichten doch die Reichen Israels, die zugleich?808l Ihr Seel sei eingebunden im Bündeauf Herzens-undGe.steibeldungAnspruch machen, „(L808). ^yr Veec ,e» ruigrvuttv«» mehr n^,„stützung derlei Unternehmungen, „lein der Lebendigen. Im Paradiese, Amen, eS auS Meht alö einer Rücksicht sehr Noch .Amen. Sela." .... thut, beitragen! Sie würden dadurch vorzüglich ihren Gemeinsinn an d/euTag legen, und zeigen, baß ihnen die heiligen Interessen der Religion und der Nation nicht gleichgültig seien. Die meisten Gelehrten von Profession unter unS sind leider in ihren Ljnkömmmssen zu sehr beschränkt, als daß sie Vieles auf Literatur ver«venden.kLnnten. Um so mehr ist eS Pflicht wohlmeinender und wohlhabender Geschäftsleuteihren Kräften gemäß das Gute zu fordern, und dadurch die Gelehrten der Nation,die Talent und Willen haben, Nützliches zu leisten, zur Entwicklung ihrer Thätigkeit auf- -E-'N. _ g,-». , > „Amen, Sela. Endlich wurden die Juden im Jahre 1498 mit GenehmigungKaisers Maximilian I., ganz auS der Stadt verbannt, erhielten jedoch die Erlaubniß, daß sie in die Stadt kommen und Handelsgeschäfte treiben durften, mußten aber jedesmal, so oft sie in die Stadt kamen, «in Kopfgeld bezahlen, durften nicht allein gehen, sondern wurden von dazu aufgestellten Weibspersonen bei allen ihren Geschäftsgängen begleitet, und mußten mit untergehender Soune wieder die. Stadt »erlassen.. Gegenwärtig aber ist dieses Alles aufgehoben^ . H... Bei ihrer Vertreibung zogen viele nach Frankfurt am Main, andere in die benachbarten Orte, Für Stammler. Liter a t u r. Nach einem Aufsatze in 1>er Didaskalia vom 15. und 16. Juni!. I. hat Hr. Joh. Hellers,i>» »-M-»««,- nach Sütth,«ZL tig> keine geringe Seeleozshl suömachen. ftmven, dettn- Befolgung die Heilung dieses Ue-, bels innerhalb 14 Tagen bis 4 Wochen bewirkt. Hr. Hellermaon hat m. Mginz eine Anstalt gegründet, womit neben detHellnna von Stotternden auch noch der weitere Zweck verbunden ist, solche Personen darin aufzunchmen, dce ihm von Regierungen oder Körperschaften zur Fortpflanzung seiner Methode, a^ künft.ge Lehrer übergeben werden «ollen. 'Hr. H. läßt sich für die Anwendung seiner Mrthvdd bei Vermögenden ein geringes Honorar bezahle«, Armen leistet er Hülfe umsonst. DoN der in Nr. 4 dieses Blattes emähnten, von dem Rabbiner, Herrn vr. Abraham Geiger angekündigten Zeitschrift ist daS erste Heft, unter dem Titelr „Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theqlog ie," bereits erschienen. Dasselbe enthält: .1) dgSZudenthum unsercrZeit und die Bestrebungen in ihm; S) die wissenschaftlich« Ausbildung d«S JndrnthumS in den zwei eysten Jahrhunderten deS zweiten Jahrtausends bis zum Auftreten deS MaimouideS. Von A. Geiger; 3) Grundlehren deS israelitischen Glaubens. Von vr. Creizenach; 4) der Kampf christlicher Theologen gegen die bürgerliche Gleichstellung der Juden, namentlich mit Bezug auf Anton Theodor Hartmann; 5. lieber diesynagogische Zulässigkeit und Einrichtung der Eonfirmation. Bon vr. Herxheimer; 6) Recensi« on deS WerkeS: Leben und Wirken des Rabbi MvseS ben Maimon rc. von PrWPger 1834. U Erziehung. Was Sonnenschein und Sieg«» 1« d« Ökonomie sind, da» gab-Milde und Strenge ln der Erhebung: Jedes äueschlleylch schadet; beide abwechselnd bringen die erwünschte Setechllchkekt.. R-d. e .. - Redigirt von Rabbiner S. D. Rosen selb. — Verlegt von Fr. Wal ihr l» Dinkelsbühl»