Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- I (1835)
- Issue
- 29 (16.7.1835)
- Date
- 1835-07-16
- Page
- Spalte 227-228 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Furcht und Hoffnung' ^..^ju n^intsi Ohretr; so komme^znch mir zu fok- - ' Sine Erschein»««-.*/ „gen; ich bringe dich in ein gute- Land, in ein 'te bin ich zwanzig Jahre alt worden, „Land, wo nimmer etwafehlt, wo Quellen chrlich die Eage, dit mir in der Welt /MS ^hälerns pröchen, wo Bergwaffer deinen Erscheinung.*/ „gen; ich bringe dich in ein gute- Land, in ein Ute bin ich zwanzig Jahre alt worden, „Land, wo nimmer etwafehlt, wo Quellen -Mld wahrlich die Eage, dit mir in^derPeH ,MS Thälerns pröchen, wo Bergwaffer deinen „verflossen seit meinem Dasein, sie sind viel, und „Äugen sich darbieten, dort findest du Ruhe, „ich bin noch so leer von allem Wissen. Welt! „dort Rast für dein Gemüth! O wie war ich „ihre Bahn wanket vor mir; den Weg, den'ich »rfreut ob ihrer Worte! ich fragte sie: „Sosa- ,,gehen /oll, ich, kenne ihn nicht, ich suche Ruhe „S« mir doch^ » Iungfchü r Wer bist du? und „für meinen Fuß und' finde nirgends einen Ort „wie ist dein Name? Kennst du auch denNa- „der Ruhe; die Gesellschaft der Jüngling«, die „men dieser Alten? O sage rnir'S!" und sie „mich umgibt.— ach, sie sind, wie ich, auch sie antwortete: „Ich heiße Hoffnung; jene Alte „wissen nicht-; ich ivende mich zu den Greisen, „aber heißet Lurch t." — Da eilte ich ihr „sie können mich nicht belehren; undMejtunh entgegen, und rief ihr zu: „O rette mich auS „breit liegt vor mir daS Meer der Wett; ich „bet Hand dieser Alten; denn ich mag sie nicht, „stehe in seiner Mitte, erschreckt voO.em Don- „laß mich dir Nacheilen, leite mich, daß ich in „ner seiner Brandungen, daß sie mich nicht über» „deinen Wegen wandle!" — Da ich nun so „schwemmen; wer hilft mir, daß ich nicht ihre sprach, und jener nachzurilen gedachte, da faßte „Beute werde? die bejahrte Frau meine-, Mantel- Ende und Also dachte ich'-in meinem Herzen, also sprach sprach zu mir: „O enteile dem Wege dieser ich'-, da zeigte sich ein« Gestalt meinen Aigen, „Schönen», gehorche ihr nicht, sle verleitet dich eiire Frau, hochbetagt, sah ich mir entgegenkom- „nur mit'der Gälte ihr«k Sprache; sie bringt men, da-Haupt zitternd vor Älter, Furcht deckte „dich 'nicht in ein gutes Land; höchstens nur ihr Gesicht, und mich ergriff Beben ihr gegen- „kannst du eS sehen; sie läßt dich nur Schätze über, alS sie mir zurief: „Komme, Jüngling, „am hohen Himmel schauen; aber wer wird sei- „ich will dich leiten, folge mir nach und du „ne Höhe ersteigen mögen? Wohl führt sie dich „kommst an den Ott. der Ruhe, den'du wün- „durch Lustgesiche-durch wasserreiche Auei^ aber „schest." And -che sie noch geendet, da faßte sie in ein Land der Fjnsterniß, voll Dornen mich, mit ihr zu gehen, ich konnte ihr nicht „und Disteln, wo nur Ungeheuer nisten,' nur entfliehen. Erstarrt, ihre Motte hören, rief „Dämonen Hausen, dort lebst du in Trauer deiich: „Wehe mir, ich vergehe! Nur um mich „ne Zeit, dort schwinden im Kummer deine Ta- „irre zu führen vom Wege, ist diese- Weib ge- „ge." — ' „kommen,hin wirb sie mich führen'in's Land der Da ergriff ein neuer Schauder mich, und wie- „abgeschiedenen Geister, in'S Schattenreich, wo de- Feigen -^rrz am Tage der Schlackt BMgen „kein Strahl mehr erscheinet; o hätte ich doch ergreift, wenn der.^riegSdrommete Ech-all ertönt, „geschwiegen, mir wäre besser!" — daß er nicht weiß, wohin sich» wenden? Wer Noch sprach ich so, da zeigte sich eine andere siege, und «er »«tzttiege^ Also stand ich, und Gestalt meinen Augen; alS schöne Jungfrau kam wußte nicht, welche» Stimmeich» gehorch«; wolle mir entgegen, Huld und Würde ihr Gkwand, hin zu Wandel»-Üh much^weNded^ovtei:— Noch Milde und Liebe ihre Sprache; sie rief,mir zu: stand ich sch HV'fchwevee nn vr»,r v^mw vor- „Jch hörte deine. Stimme,, dein Klagen drang über, unV'oü Häuschen hätte iry die Stimme zu _— . mir redeu: „Mtiischeüsdhll, h5te nilch, und Monate Slulss-I d. z. A. — sterne, Furcht und 4-^fnu.ng« .gab der