Das Füllhorn
- Journal
- Das Füllhorn
- Volume
- I (1835)
- Issue
- 19 (7.5.1835)
- Date
- 1835-05-07
- Page
- Spalte 145-146 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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DasKüllhorn. B in Le i t d l a t t . l : zunächst für und fy. 19. Donnerstag. über Israeliten. den?. Mai 183 Gerechtigkeit, M a i l i cd. Holdselige Tage, Wie seid ihr s« schön! Sein' Wörtchen der Klage Darf jetzo besteh'»; Was lebet und liebet, Das freu' flch der Zeit, Was immer betrübet, Bleib' ja nur recht weit! Da draußen im Freien Da koset die Lust Mit scherzenden Maieu, Mit sonnigem Dust»., Da zwitschern und fingen Die Vögel mit Lust, Und Lieder erklingen Aus jeglicher Brust. Auf freundlichen Höhen, Im grünenden Valn, Da fingen und gehen Dl« Wand'rer allein; Da fühlen den Busen Wir «ohler und frei. Da winken die Musen Den Dichter herbei. Za wohl find wir selig Zn seliger Welt! Wahrheit, — Friede. Man weilet so fröhlich, Wo's jedem gefällt. Man liebet die Brüder Mit wärmerem Blut, Singt trauliche Lieder, Ist selber flch gut! Der Reiche, der Arme. Der Jüngling, der Greis, Geneset vom Harme, ' Geht'S fort auf die Reift, l Und Wandern im Maien Da« ist ja der Brauch» Die Lust zu erneuen Zm lenzigen Hauch! Fort also mit Sorgen, Der Frühling ist da! So frisch ist der Morgen, Die Sonne so nah» So heiter der Abend, Die Nacht voller Stern', So herrlich und labend, "" Die thauende Fern'! <2 dürft' ich mich tauchen Hinein in die Welt, Die Sehnsucht verhauchen, Di« zanbrisch mich hält. Den Frieden, die Liebe Des Lenzes verweh'n, u.