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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1932-11-01 · 8 (11.1932) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
12 (1932-1933)
Issue
8 (11.1932)
Date
1932-11-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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/ / derBEBUNE // iP ,0€ E N UORB BERLIN W 62, K L EI S T S T R . 10, LOGENHAUS 12. JAHRGANG NOVEMBER 1932 NUMMER 8 Verf rauen und Aktivität Ansprache zur Eröffnung des neuen Legender na ins Sic haben mir und dem größten Teil der Brüder, die die Stelle Aufgabe hatten, unsere liebe Montcfiure-Loge im Logentermine 1931.32 als Beamte zu leiten, die Ehre erwiesen, uns das verantwortungsvolle Amt noch einmal zu übertragen. Wir sind uns der hohen Auszeichnung und des Vertrauens, das Sieuns durch Ihren einmütigen Beschluß bekundet habe», auls tiefste bewußt. Ich kann und will mich aber mit diesem flanke für das uns von Ihnen erwiesene Vertrauen nicht bcgnügen, sondern will in dieser Stunde in dankbarer Genugtuung sagen, daß ohne Ihre Mitarbeit, oder, um bei, der exakten Wahrheit zu bleiben, ohne die enge, vertrauensvolle Mitarbeit eines nicht unerheblichen Teiles von Ihnen, der Krfolg dieses Logentcrmincs, den Sic durch unsere Neuwahl anerkannt haben, nicht hatte erreicht werden können. Hierfür möchte ich Ihnen in dieser Stunde .aufrichtig danken. Sie' werden cs verstehen, daß es mich drangt, einen sehr erheb; liehen Teil dieses Dankes an die Brüder zu leiten, die mit mir gemeinsam die Würde und die Bürde der Leitung der Loge ein Jahr lang getragen haben. Ich darf von all diesen Brüdern mit Dankbarkeit sagen, daß sie mir in brüderlicher Treue unentbehrliche Helfer beim Aufbau und Ausbau der- Logenarbcit gewesen sind. Wir sind in gemeinsamer Arbeit . zu einem Bunde zusammengewachsen, der auch nicht durch die leiseste Disharmonie in seiner Eintracht und Geschlossenheit gestört worden ist, zu, einer Gemeinschaft, die von einem einzigen Willen, von echt brüderlichem Zusammengehörig- . keitsgefühl erfüllt war. Darum bin ich glücklich, daß ich das schwere Amt der Leitung der Loge mit dem größten Teil dieser bewährten Brüder weiterführen darf und spreche, indem ich den aus unserem Kreise ausscheidenden Brüdern den herzlichen Dank der Loge ausdrücke, die Hoffnung und das Vertrauen aus. daß sich die heute in den Beamtenrat neu eintretenden Brüder in diesen Geist der Eintracht schnell cinfügen und am Dienste an der I.oge die gleiche innere Beglückung erleben werden wie wir. Ein letztes Wort des Dankes in dieser Stunde ernster Besinnung auf die hohen Aufgaben, die unserer harren, aber sei der hochw. Großloge dargebracht. Unsere Montefiore-Logc wird auef im neuen Logenterminc in dem Geiste geführt werden, dir die Grundlage unserer "Arbeit ein Jahr lang gewesen ist und uns den ersten Erfolg beim Wiederaufbau der Loge beschert hat. Diese Erklärung enthebt mich der Notwendigkeit, in dieser Stunde des Ncubeginnes ein Programm zu entwickeln. Meine Vorstellungen von Orden und Loge liegen durch zahlreiche Ansprachen, Bekenntnisse und Aufsätze und jetzt auch durch citl Jaht* der Arbeit aufgeschlossen vor Ihnen. Ich kann dem, was ich so oft ausgesprochen und geschrieben habe, in dieser Stunde nichts Neues hinzufügen oder Besseres an seine < von Br. Präs. (Georg Herlitz (M.L.) setzen. Für mich erschließt sich der. (Zugang zunl Wesen de* Ortlens und der Loge und zu aller Logenarbeit aus einem Begriffe: ..Bruderliebe ". Ith habe dieser, meiner ' Erkenntnis in meiner Ansprache bei der, Eröflnung des jetzt abgelaufcncn Logentermins durch.das Bibelwort .Ausdruck gegeben: „Meine Brüder suche ich!" Ich will heute die gleiche Erkenntnis und die Uebcrzeugung, die mein e i n z i g e a Logenprogramm ist, in dieser Stunde in die Wortekleiden, die ich vor kurzem als meinen Beitrag, für die Aphorisineu-Sammlung zum »((jährigen Jubiläum des deutschen Distriktes unseres Ordens" formuliert habe. " ■ „Wir" geben dem tiefen Sinn 'unserer Arbeit im Orden gewöhnlich mit einem Dreikjang Ausdruck: Wohltätigkeit, Bruderliebe. Eintracht: Letzten Endes würde aber zum Ausdruck unseres Wullens schon ein einziges Wort genügen: Brutl crl'icbe. Denn wer die Menschen als Brüder liebt, wird sich weder seiner Pflicht entziehen, ihnen "wohlzutun, noch jemals etwas tun, was den Frieden und die Eintracht im menschlichen Zusammenleben stören könnte. Bruderliebe üben, das ist darum unsere letzte Forderung. Das ist der. ganze Ben Briss!" . Wir haben uns bemüht, die Logena’rbcit im verflossenen Termin nach diesem einen Grundsatz zu führen. Unablässig haben wir versucht, diesem Geiste der Bruderliebe eine Stätte in der Loge zu verschaffen, die Brüder zu solchem brüderlichen Verständnis füreinander un'd zu allen daraus erwachsenden menschlichen Verpflichtungen aufzurufen und hinzullllllt*inlllllllllll«<lllllllllllll«ll!lllllllllll*llll!lllllllll*lllllllll!llll*llllllll!lllli*(IIIILIIIIIIl«l!IUIillllinill«ll!lllll(l!»l*lllllll Für alle Pfleger und die Mitglieder der Beratungs- und Unterstützungs-Ausschüsse aller Berliner Logen U.O.B.B. finden zwei Vorträge statt, die den Brüdern Gelegenheit geben sollen, sich über alle . llihseinrichtun'gen für Notleidende , zu unterrichten, die bei Staat, Stadt und Gemeinde bestehen. Br. Rechtsanwalt Dr. Fritz Lamm (M.L.) vom Wohlfahrtsamt der Jüdischen. Gonteinde hat sich liebenswürdigerweise bereit'erklärt, diese Vorträge zu halten. 1. Vortrag: Donntr*tag. 17. November lt)32, abds. 191 i Uhr, 2. Vortrag: Donnerstag, L Dezember 1932, abds. 19*.'» Uhr. Wir sind sicher, daß alle Brüder, die an den Wohlfahrtsaufgaben der Logen initarbcitcn, diese Gelegenheit benutzen werden, sich über aUe ".bestehenden Möglichkeiten zu orientieren. Der Ausschuß für diegemeinsamen Angelegenheiten der Berliner Logen l/.O.B.B. Norden! llllll«IUIIIIIIIIII«lllllllllllll>«illlllllllllll«lllllll||||lllllll«llllllllltllll«(llllllllltl!(*<lllllllllini«tl!llllllllll«lllllllllllll«illllll

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