Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 11 (1931-1932)
- Issue
- 11 (2.1932)
- Date
- 1932-02-01
- Page
- Seite 137 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 11 Seite 137 i I MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEl4 U.O.ELB, -—-;-1—t ein Dichter konnte sich so in die geheimsten Gedankengiinge und Absichten, in das Schaffen und Wirken Wielands vertiefen, und nur einer, dem Gott zu sagen gab, was er fühlt, konnte sein Leben und seine Ziele und seinen Einfluß auf die Menschen so darstellen, wie Goethe es in dieser meisterhaften Rede tat. — 1 Die freimaurerische Tendenz in Mozarts Zauberflötc inspirierte ihn zu einem 2. Teil dieser Oper, der über nicht ganz vollendet wurde. Unvollendet blieben auch die „Geheimnisse“, ein in Gedichtform gehaltenes Werk. Goethe hatte die Absicht, in diesem Werke die wichtigsten Ordens- und Rcligionssysteme und seine eigene Weltanschauung zur Geltung zu bringen. Auch in seinen anderen Werken finden sich häufig Beziehungen zu freimaurerischen Gedanken, besonders in Wilhelm Meisters Wanderjahren lind im 2. Teil vom Faust. Daß Goethe Freimaurer aus Ueberzeugung war, beweisen seine Aussprache in dieser Richtung: Große und edle Ziele können nur durch ein treues Zusammenwirken von vielen Gleichgesinnten erreicht werden. Die gesamte Menschheit zusammen bildet erst den wahren Menschen. Der einzelne kann Angebot und Nachfrage nur froh und glücklich sein, Wenn er den Mut hat, sich im ganzen zu fühlen. Jede höhere Wahrheit bedarf sinnlicher Symbole, jede gemeinsame Tätigkeit streng geordneter Formen und Regeln. Das schönste Gedicht,, das er für die Loge geschrieben hat, und überhaupt eines seiner schönsten, ist das S y m b o I u m. Des Maurers Wandeln, es gleichet dem Lehen, und sein Bestreben, es gleichet dem Handeln der Menschheit auf F.rdcn. Die Zukunft decket Schmerzen und Glücke schrittweisdem Blicke, doch ungeschrecket dringen wir vorwärts. Und schwer und schwere!: hängt eine llülle mit Ehrfurcht. Stille ruhn oben die Sterne und Anten die Gräber. Betracht’ sie genauer und siehe, so melden im Busen der Helden sich wandelnde Schauer und ernste Gefühle. Doch rufen von drüben die Stimmen der Geister, die Stimmen der Meister: Versäumt nicht zu üben die Kräfte des Guten! Hier winden sich Kronen in ewiger Stille, die sollen in Fülle die Tätigen lohnen. Wir heißen' Euch hoffen! Perf. Stenotypistin u. Korresp., sprachenkund., bürogew., sucht halbtags- oder stundenw. Beschütt, bei besch. Ansprüchen. Nr. 223 31. Beschütt, irgendw. Art sucht tücht. Innendekorat., Aufhäng. u. Abnehm, von Gardinen allerbilligst. Nr. 2 32. 25jühr. Sohn ein. Logenbr., tücht. Kfm., Franz., Span, im Ausland erlernt, gute engl. Kenntn., sucht pass. Post., mögl. Export. Nr. 3 32. Gebild. prakt. Hausfrau, vers. in Reformküche, sucht bei besch. Anspr. Wirkungskr. bei alleinst. Herrn. Beste Referenz, und Zeugn. Nr. 6 32. Exportkaufm., 20 Jahre, ausgeb. im Exportgesch., spez. Exped., Zoll-, Steuerwes., sucht Stellung, auch als Volont. z. weit. Ausbild, in gr. 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Speisezettel für eine Woche: Lungenhaschee mit Reis, Gemüsesuppe mit Fleisch, Mohrrüben mit Fleisch, Bohnensuppe mit W'irsing und Fleischklößen, Suppe, gebackene Heringe mit Kartoffeln, Reis mit Backobst, Kartoffelsalat' mit Hackbraten. , . ■ | Toynbee»Ha!fe der Berliner Logen U.O.B.B. j I ' ' U)obltatigfcits--matincc! Alhambra / Kurfürst e n dämm 68 j Sonntag, den 6. März 1932, 114 Uhr vorm, j PROGRAMM. > 1. ProIog | gesprodjen von Frl. Hansi.Bordiardt/. . > 2. -A n rfp.r a ch e des 1. Vorsitzenden der f 1 i Toynbee^/Halle, Br. Vize-Großpräsid. Kommerzienrat hÄa/dmilian Stein/ 3. Tönende Wochenschau/ 4. .Tonfilm „Der J a z z s ä n g e r “. Eintrittskarten: RM1.— für Saal und Rangplätze, RM 2 — fOr Logenplätze sind an allen Logenabenden bei den Sdi wes lern-Vereinigungen crhältlidi. \