Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 11 (1931-1932)
- Issue
- 4 (7.1931)
- Date
- 1931-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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derBEßLINE ,06BNUO.RR BERLIN W62, KLEISTSTR. 10, LOGENH|\US 11. JAHRGANG JULI 1931! H-1-—-M- NUMMER 4 Die Akiba Eger-Loge im Termin 1950/31 Die Arbeit des Terrji Loge unter dem Zeichen stark den Kreis des jüdii; rer Brüder erfaßte. u In einer sol.chen Zeit Pi üsidenten immer melir cj «einen Bruders zu sein zu ausreichen, auch helfend einzugrleifen. Wir können mit lern Unterzeichneten das Vertrauen weitestem Muße entgegengebracht wurde, und daß die Hilfsbereitschaft] der Loge nicht versagt hat. Eine Summe, die fast drei Viertel unserer Gesamteinnahmen ausmachte, konnte n wir für Uhterstützungs- und Wohl- Dies war uns ' allerdings nur durch in besseren Zeiten angesummellen Freude feststellen, daß der einzelnen Brüder in fahrtszwecke verwenden. Inanspruchnahme unseres Logenvermögens möglich. nter Weise gemeinsam mit der w. Spinoza-Loge veranstaltet. Es war uns einem Abend Br. Großprtsident Bat gemeinsam sprach. Wir ins 1930 311 stand auch in unserer der Wirtschaftsnot, die besonders eben Mittelstandes und damit unsekonzenlrier. sich die Tätigkeit des darauf, Berater und Freund jedes und, soweit die Mittel der Loge da- Ein anderes Gebiet pflege nach außen konn wird, und der manchem die Berufsausbildung er erscheinen, wenn einzelne Brüder den Teil der Logenarbeiten der sich mit der geistigem Fortentwicklung befaßt, sich nicht immer gleichmäßig interessiert zuwenden' konnten. Trotzdem haben die von uns veranstalteten V der selbstverständlichen Logenthemen, insbesondei Schafts- und Zeitfragen durchaus beachtlichen T Kurzreferaten des geistig Arbeiten hielten wir fest. orträge, die sich neben Behandlung von Großlogcn- und e mit jüdischen, politischen, Wirt- >efaßten, die Aufmerksamkeit eines ils der Brüder gefunden. An den;cn Aussch isses und über soziale Unser Versteh, auch über aktuellste politische und jüdische Themen diskutieren zu lassen, kunn als recht gelungen gelten. Wir haben in gewoh einige unserer Vorträge tnd der w. Gabirol-Loge eine besondere Genugtuung, daß an stern auch unsere Jugentl zur Teilnahme herangezogen, und wir konnten an Aussprache-Abender von der Schwesternvereinigung und ubteilung veranstaltet wurden. — Bei ten wir dankbar der wertvollen Mitarbeit unserer Schwesterngedenken, die uns insbesondere bei dem kleinen Rest sozialer Arbeit, die wir nach au len überhaupt npcli zu leisten in der Lage $ind,. warm und tatkräftig unterstützten. unsereF beschränkten Wohlfalirtse auch in diesem Termin weiterhin uufrecht erhalten werdei. Es handelt sich' hierbei um den Fricdlünder-Ausbildungs-' ’onds, der nicht aus Logenmitteln, sondern ausschließlich njus Spendet einzelner Brüder dotiert jungen Menschen und seinen Eltern eichtcrte. Wir benutzen diese Tatsache' gern, all den Brüdern, die uns Spenden aus den verschiedensten Anlässen lür die verschiedensten Zwecke zukommen ließen, zu danken. Wir ersahen hieraus erneut ihre enge Verbundenheit mit unserer Loge und unseren Bestrebungen. Das Leben in unsere ' Loge war auch im vergangenen Termin sehr rege. Dies kn n zum Ausdruck in zahlreichen An- . die wir an die Großloge und^ an trägen und Anregungen Das heutige sorgenvolle Berufsle >cn läßt es verständlich den L0genVcrband/ weiteileiteten, und die, wenn auch nicht in ullen Punkten unseren A’ünschen und Vorschlägen entsprochen werden konnte rt~ '■ ° z. B. in der u. E. praktischen und wichtigen Frage der Vei legung /kiest Logcntermins —, doch in nützlich füfdie ^Vciterentwirklung Anpassung teil weihe veralteter Vori n.digkeiten der jetzigen Zeit aufgeck zu allen drei Logen haben häufig neben unseren' Schweteilnehmen, die einmal einmal von der Jugenddieser Gelegenheit möchiitancher Beziehung als des Logenlebens und du Schriften an die Notvvtji nommen wurden. Unser Zusammengehörigkeitsgefühl zeigte sich auch in Naclibarlogen der Provinz Brandenburg und in der Mitarbeit an den gemeinsamen Bestrebungen aller Logcnvcrbündo de; Deutschen Distriktes. Daß unsere Beziehungen zur Größlo;e und insbesondere zu unserem Betreuer, Br. Exprüs. $cel igsohn, Sp.-L.^ sowie der Gesamtheit deren Institutionen, denen wir zahlreiche) Mitglieder neu zaführen konnten, besonders herzliche waren, braucht wohl an dieser Stelle nicht besonders betont zu werden. Neben den Richtlinien zdr Weiterentwicklung des Logenlebens arbeiteten wir noch anj der Abfassung von Richtlinien für unseren Vorprüf ungsausschuß, jn denen ebenfalls eine den jetzigen Verhältnissen entsprechende Auffassung zu Logendingen und Anforderungen, die an nguaufzunehmende Kandidaten gestellt werden müssen, zum Ausdruck kamen. Anzalganvar BRÜDER-VERLAQSGESE BERLIN W62, KURFÜRST FERNRUF: B 5 BARBAR i I t u n o : LLSCHAFT M. B. H. ENSTRASSE 115/16 DSSA 4760 U. 9181 Umara Zalliohrlft druckt: ARTHUR SCHOLEM / BUCH- U. STEINDRUCK BERLIN SW68, ALEXANDRINENSTRASSE 134 FERNRUF: F 1, MORITZ PLATZ 4286