Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 10 (1930-1931)
- Issue
- 9 (12.1930)
- Date
- 1930-12-01
- Page
- Seite 161 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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1 Nr. 9 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U. Z>. B.k Seite 161 Gebot. Ein Grundzug seines Wesens ist der gute Humor, der ihm auch in den verzweifeltsten Lebenslagen treu bleibt. Dieser Humor ist stets harmlos und gutmQtig, manchmal läppisch, aber niemals boshaft. Nie macht er sich auf Kosten anderer lustig, daran hinderte ihn schon seine Herzensreligion. Mozart war ein religiös empfindender Katholik. „Ich weiß, daß ich soviel Religion habe, daß ich gewiß niemals etwas tun werde, was ich nicht imstande wäre, vor der ganzen Welt zu tun.“ Mozart’s Glaube war indessen frei von jedem Dogma, seine Frömmigkeit entsprang der Tiefe seines Gemfitslebens, so erklärt sich auch sein Beitritt zum Freimaurerorden, der den Zweck verfolgt, den! Fortschritt auf geistigem, sittlichem und politischem Gebiete zu fördern. Dieser Ordenslehre setzt Mozart in seiner Zauberflöte ein unvergängliches Denkmal. Aus Sarastro’s Worten tönen uns die Ideale, die Mozart in der Loge suchte, und zu finden glaubte: Menschenfreundlichkeit, Brüderlichkeit, Wohltätigkeit, selbstlose Liebe und Güte, Ehrfurcht vor allem Heiligen und Hohen, unbestechliche Wahrhaftigkeit und ein ^eiliger Drang, das eigene Ideal auch anderen zu zeigen, verbunden mit der Fähigkeit, sie durch richtige Mischung von Ernst und Milde, ja auch von Humor dazu zu erziehen. So charakterisiert sich Mozart in der Gestalt des Sarastro, der edelsten Gestalt, die seine Muse uns geschenkt hat. Und wie uns die Zauberflöte sein menschliches Porträt gibt, so gibt uns sein Requiem, das er noch auf dem Sterbebette in Angriff nahm, ein Abbild seines religiösen Denkens. Männlich gefaßt, künstlerisch geklärt singt er hier das hohe Lied von Tod und Ewigkeit. Für den gläubigen Katholiken Mozart ist der Tod als Ziel und Erfüllung des Lebens nicht zu fürchten. Der Tod hinderte Mozart an der Vollendung dieser Seelenbeichte, mit der sein Künstlerleben einen wehmütigen und doch erhabenen Abschluß findet. Sie erlassen mir eine Aufzählung' der Werke Mozart’s, sowie eine Würdigung se leb will nur kurz bemejrl sehen Oper geworden, Charakter zu entscheidi Kammermusik, seine KI i; sitonen und seine zahl 'i Schluß bedeuten, sonde^i Bahnen eröffnen. „Alle dieser''Art. Es liegt in Geschlecht zu Geschlech und verzehrt sein dürfte In der Geschichte Lebens dieses einzigen E ner Stellung in der Musikgeschichte, ken, daß er der Schöpfer der deut- < laß. in seiner Musik der dramatische < ndem Durchbruch kommt, daß seine vierwerke, seine kirchlichen Kompoeichen Symphonien nicht einen Abn für alle künftigen Musiker neue Werke Mozart’s“, sagt Goethe, „sind ihnen eine zeugende Kraft, die von fortwirkt und sobald nicht erschöpft “ I ler Erziehung, der Bildung und des eutsbhen kann man, wie Wagner sagt, J il Ein seltenes Jiibilänfi und Logenkreisen sehr Vor kurzem waren 50 Adolf Kraft Nachf. eintra danach von seinem inzw Stein aufgenommen wu: Oberleitung des gesamtb seiner Meisterschaft' auf das Aufblühen der Firm — Im Jahre 1901 erwi kaum bekannte Firma sah sich Herr Ritter ve der inzwischen zu führen Stadtküche emporgestieg:i an deren Spitze er noch und Frische steht. Geschä Wiche Mitteilungen Viax Ritter konnte der auch in Brüder-Vereinsbekannte Herr Max Ritter begehen, hre verflossen, seit er bei der Firma t, als‘deren, Teilhaber er nicht lange sehen /heimgegängenen Sozius Ludwig Herr Ritter hatte diealleinige n küchentechnischen Betriebes, und jedem Gebiete der Kochkunst war a zu einem großen Teil zu danken, sjrben beide Herren die damals noch Rollenhagen. Nach dem Kriege j'anlaßt, seine Tätigkeit ausschließlich er Stellung als Delikatessenhaus und nen Firm/a Rollenhagen zu widmen, heute in unverminderter Rüstigkeit i de/ * 'MfYPmi IQ dcis Sortiment ßoebfeim r Quafitätszigarren 1 L/J. IIIUJ) mild und würzig, mit Surpatra1-Sandblatt-Decke 1 U. I). LINDEN 24 Auswärtige Filialen: Frankfurt a*O..Wilhelmiplatz25 Rostock i. M. Hopfenmarkt 24 Landab«ri a. d. Warth«, Poatatraße I, am Markt Görlitz, Berliner Straße 16 Carolos 15 Pfg. Gustavos 20 „ Preciosas 25 „ Oportunos 50 „ Supremas 40 » Siestas 50« OHginalgrässe Nomiu,- Yecloaaa zu 21 Pfg. 2w Weißnacßten: zurrt OriginaCpreis.oßneAüfscßlag: Atf5 fr 1- Alle Normt« Sorten auch in Kisten zu 25Stück t , W.K- 2.Normus-^orleh \c15-50 Pfg. i. Kartons zu lOStüek Srtkneidemühl. Potener Straße 2 Itl KlSten ZU 50 StÜCk Carl Gusl.GEROLD. Berlin\VÖ MICH. ROSENTHAL FROHER K. ROSENTHAL SÖHNE, POSEN JUWELEN - GOLD — SILBER - UHREN — Kostenlose Entwürfe für Umarbeitungen — BERLIN W62 LUTHERSTR. 7/8 BARBAROSSA B B 4616 (7*r ti/ ln ür den Kursus in Schönheitspflege nach der Methode Institut de Beaute' Paris Pface Vendome Können noch Schülerinnen angenommen werden. Anfragen an ED BERLIN W 60 / N TROST "(Repr«a entant f Or’BerlliO RNBERQER STRASSE 61-62 , DauergarantfeÄ [ auf alle mechl&le. Mül voss