Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 10 (1930-1931)
- Issue
- 3 (6.1930)
- Date
- 1930-06-01
- Page
- Seite 49 (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 3 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U. O. B. B. Seite 49 Bücher und.Zeitschriften B. Jnruh: A u g c um \ |i g c. Kine l ntcrstichung und neuen Tcstiiment. Berlin, PhiloA erhig (i. /um ulten in. I>. II , l!»2tl. Kine Her »crdicnxtxnll uns den letzten .luliren. K sieh /.um I lnii|^>rol>lem uu im Kielite Scliurfsinn, der die /ulilre llügclten Wort gewordene Auge, /.ulin um Zulin“ mit stell .Schrillen iiher dus Judentum n scheinhures Kin/.elprohlem weitet «, wo hihlUclicr und jüdischer (leist ler Wuhrheil erscheint. Mil um ergleichlichem hen \rlieilen des Verfassers zum Mlen Testument uus/eicli net. wird der bekannte, /.um ge- Sulz des Pentateuchs: „\uge um seinen ursprünglichen Sinn zurück - geführt, der nie die pni dse Taliun, d. h. Vcrslüinniolungsstrafe durch Körperxcrlc xung hedeutet hat und bedeuten konnte. Mit zwölf unwiderleglichen Beweisen wird durgetnn. da« der Gesetzgeber nie an eine wörtliche \\ ic«lerxergeltung für Körper»erletzung gedacht hat. somlern stets an Schadenersatz durch (leid, wie es die alte .jüdische Tradition zu diesem Satz stets anerkannt hat. Worauf es aber Jacob ankoinmt. ist der Nachweis, da|( die altjüdische Krchtsprnxis nicht etw a eine Milderung i einer ursprünglichen Härle des Gesetzes war, sondern dnlt dieses Gesetz niemals die Rigorosität der Verstümmlungxslr ife kannte und beabsichtigte, und dieser Nachweis ist Jacob mit seiner rein exegetischen Methode so glänzend gelungen, «lall nun endlich das Gerede xerstummen niuft. die Religion des Mlen Testaments »erkunde ereclil igkeil und Wieder» ergellung, die Religion der l.iehe. ..Die Thora kt“ als das Khenhild Gottes und Humanität. Das christliche Mittelilseh »erstandene bildliche Tulion ler in unserem Buche .1: xlümmclungsstrnfcit hei die Vergeltung hei Griec drasch, über die Bergpr Testament »erfolgen, so i (linde, die »um Geiste « schuft lichkcil getragen das Judentum unendlich »»eil sic sich xon scicli( hält. Kin solches Werk Nieht.judcn zu empfehlen. cobs .Untersuchungen über .die Verlen altorientalischen Völkern, über jen und Römern, in Bibel und Miigt und ihr Verhältnis zum Alten lijssen wir bekennen, du ft seine Meder Wahrheit und echter Wissender gerechten Aufklärung über x^ertxolle Dienste leistet, gerade er, obe rflächlicher .\pologetik fern- . jedem »xahrheitsuchenden Juden und ist eine reine, sittliche Freude. Dr. I.öwenstamm-Spandali. cd i >t nur Rache und strenge ( das Neue Testament aber hat den Menschen cntdei ist damit die Wurzel der alter hingegen hat die t als Rechtsprinzip gehandluiht und ungcxxaudl. Wenn »xir xv» Dr. M. Joseph (iro/inger I’ h i 1 o s-o p h i e u p h c u »uu Mose genxvart. 1. Ban ■ Imiiiiii Mäimnn. Bei Ifljll. ■ , Die Aulgabe, die sich Juilen ander Kntxxirklu «ler /.eit «ler Aufklärung »»endige. Während »xir. I.« jüdischen l'hilosophic iin muh keines»»egs an dk' sophie'-l Irstoriker heranre heilen, die die jüdische sainmenhaiig und s» stein »inliegenden I. Bande gi Stellung des Menilelssoh llicoric,' Metaphysik, Reli Atsthetik) und behanilell und Nachbilger des B« Geschieht e «I e r j ii d i s c h e n u <1 «I e r j ü «I i s eh c n P h i l o s o - ••'Mendelssohn b i s zur Ge- I: \ nn Vloses Mendelssohn bis Saiii SW l>8,'Philo-W'rlilg G. nt. b. II . der Verlassen stellt, «len Anteil der g der europäischen Philosophie seil liis- ■heute darzüslellen, ist eine noti*eit»j Bücher über «lje Geschichte «ler Mittelalter besitzen, wenn sie.auch )ars(ellungen der allgemeinen Philo- •lieii, fehlte es bisher völlig an Ar Deuker seit Mendelssohn in Zu«; ll isclier (fi-dnung darlxflcn. In dem il (Irö/inger eine erschöpfende Darisilien Philosophierens (l'.rkenntnisjiousphilosophie, Kthik, Psychologie, ferner die Philosophie «ler Jünger liner Wellxveisen; Iler/ Wessel», ‘jMUHmMiiMmMmiMimiMMiuMmtKMHiiiimiiimiii nniiniiinmliiiiimmnniiiiiniiiniiiiimwnniiWMMMiMiiiiiii»iii>nmintt VOR KURZ;EM ERSCHIEN in zweiter, ve rbesserter Auflage VORTRÄGE und Ansprachen von MAXIMILIAN STEIN mit einem Geleitwort von DR. I^HO BAECK Herausgeg von derGrofijloge fürDeursdiland VIIIU.O.B.B. Umfang 296 Seiten In Ganzleinen gebunden RM 5.— AUS DEM INHALT: JD*r alte und der neue Ahasver. — Paul Heytct Memoiren und die Berliner Salons. — Friedrich Nietzsche und das Judentum. — Zionismus. — Judentum und Christentum. — Soziale Probleme Im alten JudentAn.1— Der Krieg. — Die Juden im Handel. Beethoven. — Die neutralen [jüdischen Jugendvercine. — Walther Ra* thenau. Die Existenzberechtigung des Ordens Bne ßriss. — Weshalb der U.O.B.B. nur Juden vereinigt. — Zur Eröffnung der jüdischen Tovnbeehalle. — Zum Jubiläum des Fraijenvereins. — Kritik. — Über Aufgaben des Ordens na»h |em Kriege. — Zum 25jährigen Amts* jubiläum des Großpräsidenteil Br. Timendorfer. — Das „Geheimnis" im Orden. — Zum Ordenstage. Festreden zur Einweihung neuer Logen, zur Installation von Beamten, zur Einführung von Brüdern. — Im Andenken an Maretzki. - Trauerreden. — Ansprachen bei ver* schiene len Gelegenheiten. J. KAUFFM Frankfurt am M ANN-VERLAG iin / S cfi i 11 e r s t r a ß e 19 Karlsbader Feil Morif. Besfellungs Köi Telcphonzen Konditor Lennestr. 1, ' Königstraße $4- Friedrichstraf Alexi empfiehlt Torten, Feinge SOUliB Kaffee-Sch Wiener ,und Bobes / ' P , < Für Fes Eis / Eisspeisen in feinsler Ausfül Zudebarches Jeden Freitag: \ in bckanrjt Zusendung nbäckerei und Konditorei iz Dobrin nd .Versandgeschäff: n^straße 34-36 . 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