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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1930-05-01 · 2 (5.1930) · p. Seite 30

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
10 (1930-1931)
Issue
2 (5.1930)
Date
1930-05-01
Page
Seite 30 (sequence 10)
Language
German
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Seite 30 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U. O. B. B. Nr. 2 Grosse Kapitalien WIH ERSTKLASSIGE HYPOTHEKEN HABE ZU GÜNSTIGSTEN BEDINGUNGEN ANZULEGEN ADOLF REWALD BERLIN W 8 JÄGERSTRASSE 61* TELEPHON: MERKUR 4635-37 VOR KURZEM ERSCHIEN in zweiter, verbesserter Auflage VORTRÄGE UND ANSPRACHEN von MAXIMILIAN STEIN mit einem Geleitwort von DR. LEO BAECK * I lerausgeg. von derGroftloge fürDeutsdiland VIII U.O.B.B. Umfang 296 Seiten In Ganzleinen gebunden RM 5.— AUS DKM INHALT: Der alte und der neue Ahjsver. — Paul Heyses Memoiren und die Berliner Salons. — Friedridt Nietrsdte und das Judentum. — Zionismus. — Judentum und Christentum, — Sozia'« Probleme im alten Judentum. — Der Kriej. — Die Juden im Handel. \ Beethoven. ~’ Die neutralen jüdischen Jusendvereine. — \X'alther Ra» thenau. — Die Existenzberedttijfung des Ordens Bne Briss. — Weshalb der U.O.B.B. nur Juden vereinigt. Zur Eröffnung der jüdischen Tovnbeehalle. Zum Juhil.tum des Frauenvereins. — Kritik. — Über Aufgaben des Ordens nadt dem Kriege. — Zum 25jahrigen Amts' iubiUmn des GroHpräsidenten Br. Timendorfer. — Das „Geheimnis" im Orden. — Zum Ordenttage. Festreden zur Einweihung neuer Log^n, zur Installation von Beamten, zur Einführung von Brüdern. — Im Andenken an Maretzki. — Trauerreden. — Anspradten bei ver» | schiedenen Gelegenheiten. J. KAUFFM ANN-VERLAG Frankfurt am Main / Sdiillerstraße 19 MICH. ROSENTHAL FRÜHER K. ROSENTHAL SÖHNE. POSEN JUWELEN — GOLD — SILBER - UHREN ■ Kostenlose Entwürfe für Umarbeitungen — BERLIN W 62 Barbarossa LUTHERSTR. 7 8 B 5 4515 Brüder! « 8 Nur die Inserenten erhalten unser Organ UNTERST Ü T ZT SIE! 8 Literatur und Presse; die Besiedelung des Heiligen Landes im Geiste der Tora; die Besserung der wirtsehaftliehcu Lebeushc. dingungen der jüdischen Massen in den Ländern der Not; die Abwehr von Angriffen auf Judenheit und Judentum mul die Pflege der Beziehung der jüdischen Gemeinschaften in den < ialutländern zu den Staaten, wie es die Tora zur Pflicht macht. Mitglied der A. kann jeder Jude werden, der tlie Verbindlichkeiten der Tora für sieh und das jüdische Volk, anerkennt.“ Organisatorisch wurden seit tler „Kcncssija üedola“ die Landcsorganisationen in Polen. Litauen, Lettland, Rumänien, Tschechoslowakei, Schweiz, Holland, Belgien, England, Palästina,. Nordamerika gegründet bzw. ausgebaut. In den meisten Ländern wurden auch Jugendorganisationen gegründet; in Polen und Palästina wurde die agudistischc Arbeiterorganisation „Ppale Agudas Jisrocl“ geschaffen, in Polen auch eine agudistischc Frauenbewegung „Bcnos Agudas Jisrocl“; ferner in Amerika und Polen die Organisation der „Pirchc Agudas Jisrocl“. In vielen Ländern wurden agudistischc Presseorgane (Wochen- und Monatsschriften), in Polen eine jiddische Tageszeitung („Der Jud“), in Wien ein zentrales agildistisehcs Pressebüro in Lehen gerufen. Das tägliche Studium des Talmuds wurde in den meisten Ländern durch die Einführung des „Daf Jomi“ gefördert. Die politische Tätigkeit der A. bestand vornehmlich in der Aufklärung der wichtigsten Rcgieriinj’sinstanzen über die Eigenart und die religiösen und kulturellen Bedürfnisse des orthodoxen Judentums, in der Politisierung der gesetzestreuen jüdischen Massen in den Ländern des Ostens und der Bildung eigener parlamentarischer Vertretungen der Orthodoxie in Polen, Litauen lmd Lettland, in der Vertretung der jüdischen religiösen Interessen in Sachen der Kalenderreform beim Völkerbund; ferner in der Vertretung der orthodoxen Interessen in der Frage der gesetzlichen Organisation der palästinensischen Judenheit ((iemcindcgesetz) hei den politischen Instanzen in Jerusalem, London und Genf. — Besondere Aufmerksamkeit w urde der Pflege .'des Torastudiums durch •den „Keren ha-Tora“ zugewandt. In den Jahren 1921 26 brachte die A. insgesamt ca. RM 1 400IKI0 in Sammlungen für die Torainstitutionen der verschiedenen Länder auf. In Polen wurde das .Mädchenschulwesen ausgehaut, das gegenwärtig (1927) 10 Volksschulen. 77 Religionsschuleri und 23 Abendkurse umfaßt, mit ca. 10(HK) Schülerinnen; in Krakau wurde ein I.ehreriiincnscminar errichtet; verschiedene Jeschibot wurden unterstützt. Die Herausgabe von Lehrbüchern in hebräischer lind jiddischer Sprache wurde in Angriff genommen. Es erscheinen regelmäßig die „Keren ha-Tora“-Blätter (deutsch und hebräisch. Die Arbeiten in Palästina, die von der Palästina-Zentrale der A. in Frankfurt a. M. geleitet werden, umfassen die Gründung des „Keren ha-Jischuh“, der „ha-Bajif-Hcimstätten-Gcscllschaft m.b.H. für Palästina, der A.-,,Land and Building Company“ in Amerika sowie die Gründung der landwirtschaftlichen! Schule „Hirschhof“ bei Falkengesäß. Größere Bndcnflächen wurden in Palästina gekauft und die Kolonie „Machaiie Jisracl“! gegründet.; die polnischen Kolonisationsgesellschaften „Gihat Jchuda“ und „Nachalat Lublin“ wurden unterstützt. In Tel--« Awiw wurde eine vierklassige Knabenschule begründet, in Safed eine ebensolche Mädchenschule. Andere Schulen in Palästina wurden unterstützt. Ferner wurde ein Schemitta-Fonds zur Unterstützung der das Sabbatjahe beobachtenden Kolonisten geschaffen. Auch auf soziale Hilfsaktionen erstreckt sich die Tätigkeit der A„ insbesondere durch Unterhaltung und Förderung von Waisenhäusern in Galizien, Polen, Litauen, Palästina und Wien sowie durch Sendungen von Lebensmitteln für die notleidenden Juden in der Ukraina. Die leitende Verwaltungskörperschaft der A. bilden: 1. der Rabbinische Rat, dem u. a. R. Israel Meir ha-Kohen (Chofcz

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