Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 10 (1930-1931)
- Issue
- 2 (5.1930)
- Date
- 1930-05-01
- Page
- Seite 29 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/4885084-6352732-6352924--1082-4886106- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 2 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. Seite 29 Angebot und Nachfrage (Fortsezung) 2 cleg. njlölil. Zimm. m. all. Komf., Bad, ex. in. Pens., aueli f. ält. Ilcrrn, z. xerm. Nr. 74 30. I.ogensclixx. xerm. .sof. schön. 2-fenstr. möhl. Zimm., W'armxx., 1 el., ip. liest. I’ens., schön, l.age in Pank., nahe Schloßl>ark. |[Nr-, 72 31). Möhl. Ziitim. nt. all. Komf. in gepflegt. Ilaush. an herufst. Dame «d. Herrn z. verm. Nr. 57 30. Logenxxitxve wünscht mit älterer Dame Zwecks gemeins. Wirtschaftsführung in Verbindung zu treten. Nr. 90 30. Jüdische Jugendbücherei In der Reihe der Ihnen schon längst gut bekannten Jüdischen Jugcndhüchcrci unter Mitwirkung der Jugcndschriflenkoinmission der Großloge Tür Deutschland VIII L'.O.B.B., herausgegeben von Dr. Arthur Galliner, erschien soeben: (>. 7. Bändchen Aus Tagen der Not Berichte und Dichtungen mit 4 Abbildungen. Ausgexxühlt tun Dr. S. Hirsch. Kni|lonnierl R\l. 1,00, in G-.in/lcinen gebunden RM. 2.00. Zu l>i>/iehph durch siiriitliehe Buchhandlungen oder direkt von .L Kaiiffmann, Verlag, Frankfurt a. M. Schillerst!-. 19. ■l' Agudas Jisroel, Weltorganisation der orthodoxen Judenheit. Die Gründung der A. erfolgte in Kattowitz im Mai 1012, nachdem in verschiedenen früheren Konferenzen, unter der Führung von R. Isaak ha-Levi, R. Chajiin Soloweitschik (Brisker Raw), Rabbiner Salomo Breuer und Jakob Rosenheim, das Problem der Vereinigung der Orthodoxie in einer" Weltorganisation erörtert worden xx’ar. An der Konferenz in Kattowitz unter dem Vorsitz von Dr. Abraham Hirsch nahmen zweihundert Delegierte aus den verschiedenen Ländern teil, darunter bedeutende Rabbiner aus dem Osten und Westen. Namens des provisorischen Komitees entwickelte Jakob Rosenheim Idee und Programm der A„ als deren Zweck die Lösung der jeweiligen jüdischen Ciesamtaufgabcn im Geiste der Tora festgelegt wurde. Ein provisorisches Komitee wurde eingesetzt, um einen Weltkongreß der orthodoxen Judenheit vorzubereiten, der jedoch infolge des Krieges erst später stattfinden konnte; als Sitz der Exekutive wurde Frankfurt a. M. bestimmt. Unmittelbar nach dem Waffenstillstand, im Februar 1919, fand in Zürich eine Weltkonferenz der jüdisch-orthodoxen Verbände statt, in der u. a. beschlossen wurde, eine Kooperation mit der Zionistischen Organisation in Palästina an/.ustreben; die diesbezüglichen Verhandlungen blieben ergebnislos. Auf einer 1920 in Preßbtirg stattgefimdcncn Konferenz wurde beschlossen, daß die provisorische oberste Leitung sieh in drei Zentren, Frankfurt, Warschau und Wien gliedern solle, wobei Wien als Vorort unter Leitung des Dr. Pinchas Kohn gewählt wurde und die Wiener Zentrale den Auftrag erhielt, die „Kenessija Gedola“ einzuberufen. 1922 fand eine Konferenz in Breslau statt, die die Stellungnahme der A. zur Palästinafragc dahin festlegte, daß die A. aktiv am Palästinaaufbau teilnehme und daß auch bei der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen das Religionsr gesetz unter allen Umständen maßgebend bleiben müßte. Am 4. Eltil 5073 trat die erste „Kenessija Gedola“ in Wien zusammen, die zehn Tage dauerte und von 000 Delegierten aus i leien Ländern — darunter von rabbinischer Seite R. Israel Meir Ifakohen (Chofez Chajiin) sowie der Cz'ortkower und Gercr Rabbi — beschickt ’ war. Auf der „Kenessija Gedola"' wurde die Organisationssatzung angenommen, ein geschäftsführender Ausschuß gewählt,' ebenso oine politische Exekutive; ferner wurde der Rabbinische Rat konstituiert mit einer Exekutive von elf Mitgliedern, sowie ein Zcutralrat von 100 Mitgliedern. Beschlossen wurde auch die Errichtung des „Keren ha-Tora“,'• der das Torastutlium lind die religiöse Erziehung fördern soll. Die Verfassung find Organisation der A. beruht auf folgenden Prinzipien: „Das jüdische Volk steht außerhalb des Rahmens der politischen Völker und ist ihnen xvjesensungleiCh. Gott ist der. Söuxerän dys ,jüdischen Volkes, Gottes Tora' das herrschende Recht des Volkes mul Gottes Land das für alle Zeiten verheißene Land des jüdischen Volkx-s. Für alle Befähigungen der A. jst daher die Tora maßgebend.“ Die Merrscherstellung der Tora gelangt zuorganisatorisch wirksamem Ausdruck im Rabbinischen Rat, Den Ländesorganisationcn stehen für die Angelegenheiten der' Länder die Rabbinischen Räte der Landesorganisationen zur Seite. Während die „Kenessija Gedola“ regchn'äöig alle fünf -Jahre Zusammentritt, soll in der ZwischenzGt .der .Zentralrat’ tunlichst jährlich cinberufen werden. Die Exekutive konzentriert sich im GeschäftSausschüß, dessen Mitglieder' von der „Kenessija Gedola“ gewählt werden. Nach § I der Satzungen erstrebt die A. „die Lösung der jeweiligen Aufgabe des durch die Tora konstituierten jüdischen Volkes im Geiste der Tora; den organisatorischen Zusammenschluß aller die Erhaltung des gesetzestreuen Judentums erstrebenden Juden; die Erhaltung des Be-' wußtseins von der Eigenart des jüdischen (iemeinschäftsbegriffcs gegenüber allen Strömungen, die dem Judentum wesensfremd sind; dil* praktische Förderung des toratreuen Lebens in allen seinen Anforderungen, die tatkräftige Förderung des Torastudiums mul ,der jüdischen Er/iehung im Sinne der Ueberlieferung; die Förderung einer' v.on jüdischem Geiste erfüllten SANATORIUM KURHAUS HUBERTUS BERLIN-SCH LACHTEN SEE, KURSTR. 11 TELEFON: G4 ZEHLENDORF 3441 Innere-, Magen-, Darm-, Nervenkrankheiten, Rekonvaleszenten Vollständig umgebaut mit modernstem Komfort Lift i Park, Wald / Sport- und Liegeplätze Ab 12.50 Mark volle Pension PROF. LIPOWSKI DR. W. MAAS ♦ DR. TATERKA Prospekte und Auskünfte bitten wir Sie von uns einzufordern tmWUXmwxHmwmmxMHWUvlmwuxvuxMuxmnxHUXHUxumuumxuuuvxuw ADOLF VEIT i (BESITZER DES HOTELS MAX M O S ES. *K O L B E R ü ) J Traifeur der Berliner Logen U. O. B. B. | BERLIN W62, KLEI5T5TR. 10 f FERNSPRECHER: B S BARBAROSSA 5736 \ “itiO Siadiküciie ^^3 j Aufsicht: Jüdische Gemeinde Berlin t Erstklassige Ausrichtung von Hochzeiten und | Festlichkeiten' i n und außer dem H ause I (Vorschläge sfehen unverbindlich zur Verfügung) JvWVMW\tWW4MWMW^>WVVHWWVWi*VWVVWll>WWMVVVWWWWWVWWMWW»