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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1929-12-01 · 9 (12.1929) · p. Seite 184

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
9 (1929-1930)
Issue
9 (12.1929)
Date
1929-12-01
Page
Seite 184 (sequence 8)
Language
German
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Seite 184 Nr. 9 , r MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. Schwcstcrn-Vcrcinigung Julius Fcnchel-Logc Dienstag, den 17. Dezember '2(l> _■ Uhr Dienstag, den 24. Dezember Dienstag, den Jl. Dezember Dienstag, «len 7. Januar 2m Uhr Dienstag, den 14. Januar 2m Uhl- Schwestern-Vereinigung der Abraham Gcigcr-I. ,oge _WiUwoih. «leif 18. Dc/pmber |Ö Lhr 21 Ihr Mittwoch, den 25. Dc/einhcr "Mittwoch, den 1. Januar Mittwoch, den 8. Januar 2m.. Ihr Mittwoch.-den 15. Januar 2m L hr Jugendabt. Montefiare-Logc Dienstag, «len 17. Dezember 2m .• Lhr Dienstag. «Icn 24. Dezember Dienstag, den 51. Dezember 21 Uhr Dienstag, «len 7. Januar ’ 28 Uhr Dienstag, den 14. Januar. 21 Lhr Jugendabt. Spinoza-Loge Donnerstag, den Iß. Dezember >m Lhr Donnerstag, «len 28. Dezember Donnerstag, den 2. Januar 2m _. Ihr Donnerstag, den ß. Januar 21 Lhr ~ Donnerstag, «len Iß. Januar 21 L hr Kr;iucn-\'crcin der Berliner l.o^cn U. (). B. B. Donnerstag. den!>. Januar 17 Ihr Aihcitssitzung, Vortrag von Herrn Kammergerichtsrat Dr. Jacques Stern: „Heute in Indien“. Die Sitzung fällt aus. Die Sitzung fülll' aus. , Vrlicitssilzung. \Urtrag von Frau Anna II a m l> n r g e r - 1. u d \v i g. „\eue Vorschläge und' Anregungen“. Ariieitssil/.ung. Teilnahme am Vortrag der Loge. Kinderfest. Besondere Kinladungen ergehen noch. (icmütlichcs Beisammensein mit Tanz. Die Sitzung killt aus. Die Sitzung fäUl aus. (iesehärtssit-zung. Teilnahme am Vortrag der Loge. Arheitssilzung. Diskussionsahend. v V Kleinknnstahend unter Mitwirkung der .lügendeerg. cler 1 imendorfer Juhiläums-l.oge mit der Sehvvcslernverg. der Monlefiore-I.oge. Zusammenkunft fällt aus. r Chanukkah-Ball in den Bäumen der Konditorei VI o r i t z 1) o h r i n, Königstraße (s. Anzeige). Finladungen ergehen noch. Geschäftssitzung und l’rogrammfragen. » Teilnahme' am Vortrag der Loge. Herr Vla\ Aufsesser: ..Benjamin Disraeli“. Zusammenkunft fällt aus. Sehulreferent der .lüd. Cieineinde. Herr Hoher! 11 i r s e h f e 1 d: „Jü disehe F.rziehungsfragen". Teilnahme am Vortrag (1er l.oge. Stiftungsfest. Sitzung. Berliner Distrikt dos Schwestern-Ycrbandes der L. O. B. B.-I.ogen Donnerstag, den 2. Januar Hi1 .. Lhr Sitzung. Krankenschwesternstalion der Berliner Logen U.O.B.B.: VV 62, Kleiststr. 11, B 5. Barbarossa 4781. Beratungsstelle der Schwesternvereinigungen des Berliner Distrikts. Die Beratungsstelle kann gute möblierte Zimmer mit und ohne Pension in allen Stadtgegenden und allen Preislagen nachweisen. I.ogcnangehörige können durch die Beratungsstelle Nachweise für Stellungen erhalten. Tägliche Sprechstunde von 11 bis 12 Uhr, außer Sonnabend und Sonntag, in der Geschäftsstelle des I) i's t r i k t s bei Sehvv. Selma Michaelis, Charlotten bürg, Mommsenstr. 27 part., Telefon: Bismarck 768. Auch schriftliche Anfragen sind an diese Stelle zu richten. Minna Schwarz, Vorsitzende. aber älter als ihre in diesem Jahre festgelegten „Alten PI liebten" ist das Gesetz unseres Bundes, des Brith «dam vom Sinai: „Den Nächsten liehen. Sinkende stützen. Gefallene au fricfiten!" Br. Großpräsident B a e e k beginnt seine Aussprache mit Worten des Dankes dafür, daß der I.ogen-V erhand uns diese I cicrstundc bereitet, in der alle Brüder, die in ihrer l.oge etwas Kigenes und Wertvolles sehen, sieh doch geeint wissen als Brüder der einen großen Berliner Loge. Kr gibt der Freude' Ausdruck über die Anwesenheit von Br. Khrengroßpräsident T i m e n d o r f c r. der vorbildlich als Präsident des DERCHOR der Schwestern-Vereinigung der Berthold Auerbach-Loge der sich erfreulich entwickelt, bittet um HEUANMELDUN6EN aus dem Kreise aller Berliner Monatlicher Schwestern Beitrag t m. Chordirigent: Herr-Max Widetzki 7<»»»»»>X »»»»>»»»»»»»x »»»»»»»»»» »»»»»»»»»»A deutschen Distrikts, vorbildlich als Bruder in der Hingebung an seine Loge und an die Gemeinschaft der Berliner Logen gewirkt habe. Br. Hirsch habe dje Bedeutung Br. Baer den Ursprung des Ordens dargelegt; ihm liege es ob, über „VV eg und Ziel" zu sprechen. Br. Großpräsident führte sodann aus: Der Weg beginnt/ für jeden Bruder hei ihm selber. Mit jedem Menschen wird die Menschheit neu geboren. Was in der Menschheit wohnt, was die Menschheit je einmal himmelhoch jauchzend und zu ,'Tode betrübt erlebt hat, das wiederholt sieh in jedem Menschen. So kann auch von jedem Bruder gesagt werden, daß mit'jedem Bruder der Orden neu geboren w ird. W as der Orden an Beglückung und Kntläuschung gehr acht, erfährt jeder Brudbr, wenn er wahrhaft es ist, wieder an sich. Der alte monarchische Satz „Der Staat hin ich“ hat im Orden den demokratischen Sinn, daß jeder Bruder von sich sagen kann „Der Orden bin ich“. So ist der Weg des Ordens det Weg. den jeder von uns gehpn soll. Der Weg ist überall, wo es Logen gibt, der gleiche. In Berlin hat er aber den besonderen W ert seiner Richtung. VV ir leben in einer Zeit der Völkerwanderung. V on der klei non Stadt in die große Stadt. Jeder weiß aus der Geschichte seines Lehens, wie sieh diese Wanderung vollzieht. Wir sind Großstädter geworden. Ein Drittel der deutschen .Juden wohnt in Berlin, mehr als die Hälfte in Großstädten. W ir sind somit enger aneinander gerückt.

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