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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1929-08-01 · 5 (8.1929) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
9 (1929-1930)
Issue
5 (8.1929)
Date
1929-08-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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I? 4 derBEBLINE OtJENUORB. BERLIN W62, KLEISTSTR. 10, LOGENHAUS 9. JAHRGANG AUGUST 1929 NUMMER 5 * .n< [ Quisquilien Lnsere Monatsschrift spielt in den Debatten der Berliner Logen eine nieht geringe Holle. Man hört immer dieselben Beweglichen Klagen. Haiti sind es die (geistigen Produkte unserer Hrüder. die die Kritik herausiordern, bald ist es der übrige Inhalt des Blattes, aut den unsere Schriftleitung keinen l'.influb besitzt. .Mit Hecht wird beanstandet, daN Artikel uutgennmmen werden, die unseren Tendenzen vollkommen widersprechen, und (lab mancherlei Lnterhaltungsbeiträge dem Blatt ein Niveau geben, das unserer doch auch geistig eingestellten Gemeinschaft nicht entspricht. Stets wird darauf geantwortet, dab uns die Drucklegung der Monatsschrift nichts kostet, und dab wir darum, auber auf die Heferate aus dem Bruderkreise, keinen Einflub auf die sonstige Gestaltung nehmen können. L’nd wenn der Geldpunkt in Frage kommt, schlicht sich nur allzu schnell der klagende Mund, bis nach einiger /eit wieder die gleichen Beanstandungen laut werden und auch die neue Debatte den gleichen negativen Erfolg zeitigt,. Dieses Spiel erleben wir nun schon seit Jahren, und ich glaube, dab es endlich an der Zeit ist, für Abstellung der als richtig erkannten Lebelstände zu sorgen. Auch die Berliner sollten Wert darauf legen, ein Organ zu besitzen, das ihrer geistigen Potenz, entspricht. Heute werden die literarischen Beiträge für das l.ogcnhlalt stets von dem gleichen, eng gezogenen Kreise von Brüdern geliefert, auf die die Schriftleitung immer wieder zurückgreift, weil sie bei diesen auf Verständnis für ihre keineswegs beneidenswerte I.age und darum mit Sicherheit auf Unterstützung bei ihrer Arbeit rechnen kann. Es unterliegt aber doch gar keinem Zweifel, dab es in jeder Loge eine nicht geringe Anzahl Brüder gibt, die etwas zu sagen haben und sehr wohl imstande sind, einen wertvollen Beitrag für die Monatsschrift zu liefern. Olt sie bisher nur aus allzu grober Bescheidenheit zurückgestanden haben, oli sie nur darauf warten, dab man um ihre Mitarbeit wirbt, ob sie ihre Bequemlichkeit und Huhe allzu ängstlich hüten oder sich im Bewubtsein ihrer Bedeutung zu erhabei dünken, um für das I.ogenblatt zu schreiben, bleibe dahingestellt. Aber es mub unsere Aufgabe sein, diese Brüder zu; entdecken und die Kraft, ihres Geistes und ihrer Erfahrung ujns nutzbar zu machen. Dazu aber sind nur die einzelnen Logein imstande und nicht die Mitglieder des Hedaktionsuusschussesi oder der Schriftleiter, die den Brütlern im allgemeinen fernsjehen und ihre Dualitäten nur wenig, kennen. übertragen. Der geistige Ausschub der. betreffenden Loge hätte die Aufgabe, die geeigneten Bl'Uder hcruuzuzichen und unter ihren Arbeiten eine Auswahl zju treffen, so dab eine Gewähr für wirklich wertvolle Beiträge gegeben wäre. Du wir neun Berliner Logen sind, so hätte sich jede nur alle neun Monate, oder wenn wir die l erien in Abzug 'bringen, einmal im Jahre dieser Arbeit zu unterziehen. Ein Wetteifer der einzelnen Logen, möglichst die besten Beiträge zu bringen, würde dem Niveau.des -Mitteilungsblattes nur zugute kommen. Hier könnte auch das Besondere jeder einzelnen Loge, das sie von den anderen unterscheidet, einen Niederschlag finden und ein Spiegelbild der \rbei| gelten, die in den einzelnen Logen geleistet wird. 'Wie viele wirklich gute, inhaltsreiche Heden werdcu /im l aufe (ler Jahre gehalten, die im Protokollbuch verschwinden, die es,aber verdienten, einem gröberen Kreise zugänglich gemacht zu werden. Hcleräte. die bemerkenswerte Anregungen enthalten. Auseinandersetzungen über grundlegende Eragen des l.ogculcbcns können * «las ' Material für Beiträge geben mul eine w eitcrgcheiide W irkung erzielen als bisher. Man braucht nicht ängstlich däs Thomä auf Logendinge zu beschränken, auch andere Fragen dürfen zur Erörterung gestellt werden, soweit sie sich mit unseren Bestrebungen dcfkcn.. Aber daran soll fcstge^alten werden, dab nur Brüder in der Monatsschrift zu Worte kommen. W ir besitzen genug geistige Kräfte, um auf die Mitarbeit Aubcnstehender verzichten zu können. Der Wert des Ballots, wie es sich -Äirzeit in den Logen abspielt. mub von jedem ernst denkenden , Bruder als recht gering angesehen werden. Dazu wickelt sich der Vorgang. Man sollte einmal geistige Ausgestaltung deli Versuch machen, jeder Loge die je einer Nummer der .Monatsschrift zu Mitteilung Durch behördliche Verfügung ist dem Büro der Berliner Logen U. O. B. B. die Sonntagsarbeit untersagt worden. Das Büro ist daher von jetzt ab an dtn Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen geschlossen. -- Der Ausschuß für die gemeinsamen Angelegenheiten /der Berliner Logen U. O. B. B. - Norden, Vorsitzender /

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