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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1928-10-01 · 7 (10.1928) · p. Seite 206

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
8 (1928-1929)
Issue
7 (10.1928)
Date
1928-10-01
Page
Seite 206 (sequence 22)
Language
German
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Nr. 7 Seite 206 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN ü. O. B. B. kaner Pröf. (bittenden mit 30 Männern ausgeführt, die er in drei Gruppen teilte: eine (geistig arbeitende) Professorengruppe, in der er sich seihst befand, eine mäßig körperlich arbeitende und eine Athletengruppe. Sie alle gelangten dabei /.um_Ausschluß der Fleischkost und zu starker Finsehränkung der üblichen Quantitäten — and fühlten sich dabei lvesser. leistungsfähiger und gesünder. Das, was man beim f leisch als Kraftgevv inn deutet, ist eine eigenartige Reizwirkung, die ton seinen Harnsäuresubstanzen a.usgeht und einen Krregungszustand verursacht. ln \\ irklichkeit macht die fehlerfreie F.rnährung leicht und arbeitsfreudig,~da sie den Organismus nicht unnötig belastet und einen geheimnisvollen, aber nicht zu leugnenden F.influß auf das Seelenleben hat. Trübe, melancholische Stimmungen, über deren Grund man sich keine Rechenschaft gelten kann, schwinden und lassen dafür Frohsinn und Heiterkeit herein. Denn der gesunde Mensch ist immer heiter. Wer. sich all die vielen einmal anschaut, die täglich von neuem schwere Krnährungssünden begehen und die noch nicht kränk, aber auch ^nicht gesund, unfroh sich hinschleppeny begreift das Wort des Krnährungsphysiologen Mc. Carrison: „Ks gibt in der Tat int gegenwärtigen Augenblick keine wichtigere Aufgabe als die Aulklärung in der Krnährungsfrage.“ 1 Gab es die Inseln der Seligen? Die schöne Sage von den „Inseln der Seligen“, auf denen cs keine Not und keine Krankheit gibt, verdanken wir den Griechen. Der Ausdruck „Inseln der Seligen“ findet sich zuerst beji Hesiod, nächst Homer der älteste griechische Dichter. Hier si/id alle i unter den „Seligen“ nur Götter und iferoen zu verstehen. Derselbe Dichter erwähnt den Garten der Götter und die Ilesperiden. deren Name auf den Abend, also auf den Westen, hinweist. Pindar und Plato versetzen auf jene glücklichen Inseln auch Menschen, die drei tugendhafte Lebensläufe /urückgclegt hal>en. Was für TatsachenHagen nun diesen poetischen Sagen zugrunde? Schon der Dichter der Odyssee läßt den göttlichen Sauhirten humäos von der Insel Syrie erzählen, deren Linwohner weder Not noch Krankheit kannten. Syrie ist nicht weit von den Säulen des Herkules, also von der Straße von Gibraltar zu suchen. Man meint heute, es sei Madeira. Leberhaupt ist es wahrscheinlich, daß die Gruppe der Kanarischen i- Inseln, deren Bewohner zu allen /eiten als eine besonders ge- | sunde und gute Rasse gepriesen wurden sind, schon im Altertum als Inseln der Seligen galten. Auch die Insel der Kalypso (in der Odyssee) wird als eine glückselige Insel geschildert, die nach den Angalven der Alten im Westmeer gelegen war. Fis ist aber auch möglich,, daß die Sage von Atlantis, dem versunkenen Krdteil, mit jener anderen Sage zusammenhängt. W arum sollten nicht in grauer Vorzeit noch Ueberreste dieses Krdteils als Inseln aus der Meerflut emporgeragt haben? Aehn- Iich ist es ja mit der chilenischen Osterinsel im Stillen Ozean, die noch heute als einziges Denkmal einer fremdartigen Kultur aus dem Meere ragt. Merkwürdig ist jedenfalls die Legende von dem irischen Heiligen Brendanus, der eine abenteuerliche Reise gemacht haben soll, auf der er die Hölle und das Paradies berührt haben will. Später rüstete man wiederholt Schiffe aus, um diese „Inseln der Seligen“ zu finden, aber sie waren inzwischen spurlos im Meer versunken. Wie populär diese Krzählungen aber waren, ist daraus zu entnehmen, daß ältere Karten die Rrendanus-Inseln im Atlantischen Ozean verzeichnen. Wie deni auch sei: die ewige Sehnsucht der Menschen nach friedlichen und glückseligen Gefilden kommt in allen diesen 'Sagen zum . Ausdruck. * BMNNABO deutsche Wagen! \ Die in zthlrtichen internationalen Scbönheitskonkürrenzert u den bekanntesten Plätzen Deutschlands errunj genen Erfolge der im eigenen Werk fgrtilMiMlg bergestellten neuen Brennabor-Modelle fanden bei dem am * 16. September in S«4 MMMbf ausgetragenen furnier lies Westens wiederum ihre volle Bestätigung. Trotz eines Massenaufgebotes von mehr als 200 Wagen, unter denen die Creme der ln- und Auslands'Industrie vertreten war. erzielte Brennabor «frei erste Preise § //IW > Am gleichen Tage war der Marke Brennabor ein weiterer schöner Erfolg beschie», den. errang doch die in Bad HiffbMfg vorgefühlte 4sitzige 6'ZylinderLimousine den ‘Preis der Kurverwaltung Auch hier wieder trug die formvollendete Schönheit die elegante Linienführung, die harmonische Stileinheit söwie die vornehm - luxuriöse Ausstattung des rassigen Brennabor den Sieg über weit teurere Marken davon. Dab die Brennabor-Wagen auch maschinell Oberragendes leisten, bewies aufs neue die Haldlgaaglllhft SU« dlMhCbia Bhailt Bei der Stern fahrt nach Mainz erziehe Herr Paul Jwi0Mlrtll>Rneydt mit einer seriemnäbigen 10.45 PS IrüMbOf llWQMllM mit 60 km Stundendurchschnit' eine Tagesleistung von 1116 km und vollbrachte damit eine sportlich hervorragende Leistung, die mit dem I» PREIS ausgezeichnet wurde. GEBR. REICHSTEIN BRENNABOR-WERKE BRANDENBURG (Havel) Verkauf durch die Niederfassungen der Gemeinschaft Deutscher Automobilfabriken und die Brennabor «Vertretungen.

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