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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1928-03-01 · 12 (3.1928) · p. Seite 247

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
7 (1927-1928)
Issue
12 (3.1928)
Date
1928-03-01
Page
Seite 247 (sequence 19)
Language
German
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Nr. 12 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGE N L 0. B. B. Seite 247 wandt, die Götter zu verherrlichen, die ihnen in dem schweren, ungleichen Rinden beig^standen, und besonders der Tochter des Zeus, Pallas Athene, tauten sie. immer treue, immer schönere Häuser. Neben dcrti ijivergleichlich erhabenen Parthenon entstand so das-überaus iierliche und besonders reizvolle Erechtheion. Nicht zufriedi n mit der Betätigung der höchsten. Anmut des attisch-ionischen Stils an) ganzen Gebäude, Iügtc der Baumeister der Südsci e noch eine kleine Halle an,'in der er die Blüte des athenischen Volkes, die herrlichsten Jungfrauen, in den unmittelbaren Dienst der Gottheit treten läßt; -Schön in dem Festzuge, der in Relief die ganze Außenwand der Cella des Parthenon umziehl j sehen wir schöne, züchtige Jungfrauen in holder Befangenheit 'schreiten, um der Göttin Festgaben und das selbstgefcrtigte Gewand zu bringen. Aber hier in der vorspringenden Seitenhallc jdes Ercchtheion treten sic selbständig in voller Figur in den Die ist der geliebten Athene, die,.jungfräulich wie sie selbst, gern den Dienst der edlen Jungfrauen annimmt. Sechs auserlesene Mädkjhen von untadeliger Schöne stehen hier, das Gebälk auf ihren | Klopfen tragend. Fest und ruhig, mit ernstem Sinn untcrzichfi oder links zu schaue haschen zu wollen, g ganz Freudigkeit, daß achtet wurden und es mit Geist und Körper än sie sich dieser Aufgaben, ohne rechts ohne einen Blick des . Beifalls crz Hingabe an den Dienst der Göttin, sie dieser höchsten Ehre für würdig er- (iun für ihre alleinige Pflicht erkennend, der Gottheit sich zu widmen. Auf ihr 't' ‘ r Gewand bis auf die Fii einfacher, geradliniger Säule (Kannelüren), die eigenes architektonisch das eine Bein fest aufgi wachsen, das andere in legte Last nicht zu gr] Arme zur Unterstützung Haupt haben sic die La£t gelegt, denn freiwillig haben sie diese Arbeit übernommen. Las Haupt, der Sitz der Seele.'gibt sich zum Stützpunkt her. . In vollen Festschmuck, ganz umhüllt, das Je reichend, stöben sie da, die Falten in nordnung, ähnlich den tiefen Rinnen der sie vertreten und deren Wesen sie ihr anpassen. Ohne Beugung des Körpers, setzt, als wären sie mit dem Boden ver- Knie nur wenig gebogen, wie um zu bekunden, daß für ihre blühenden, kraftvollen Gestalten die auferß sei. So bedürfen sic auch, nicht der sondern lassen diese ruhig gelassen her- mi iiniHiit iiikimimii jimimii in in i m ni i tl ni in in in im in mm in in mm in jn niiiiiMiiiiHii m iuim iimii imaiM II Gummistrümpfe iiiiiiiiinii"= H | sind bei | eleqant^ | Bein eiih; s I leihen ihj< | Wir empfehlen: i Fra der heutigen kurzen Mode für die rau unentbehrlich. Sie geb;h dem wundervoll festes Gefühl und veröl eine schlanke Form bei Beinleiden Gummis) webe (n: ferner neu: ümpfe mit Zwirn- oder Seidengetlos, hauchdünn) gummilolde Krampfaderstrümpfe. | iz zur Iformverbesserung l[ Strümpfe' aus reinem Gummi | || Leibbihjden || Herrengürtel 11 Bruchttandasen | ' f j Fußstützen nach Gipsabdruck ‘ § §| Wochenbett-Ausstattungen 11 C. KUCHMANN II (INH. Dn. E. GOLDSCHMIDT u. G. STRAUSS) | 1 NW 7, »rotheenstr. 31 an der Meuen WilhelmstraOe Zentrum ,112 u. 7860 Fahrendes SpeilUhaus für Bandagen (Mitglieder erhalten 5<>'0) Gegr. 1905 11 ÖHiiiiiiimmmmmiiiimiiiiiiiimiiHiHjifmiiimiMmiHivimiiimiiimimiiiiiiimmiiiiHimmmmiimiiNMiiiiimmr äii c h abhängen. Keine Spu1 von schönen Züge, ^ondern nur Ernst. Aberes’ist ihn :n au Die sechs stämmigen. Koren bedürfen keiner großen Änst tragen, und dem Bescl auer erspart, es könne ihren Häupte architektonisches.Glicdj einem ruht, wie man ihn noch heute LandbcWohnennnen vielcrort: Haupt. Das Gebälk isl.wie breitet: sogar der bikftragc findet, ist tortgelassen» um mit 'den weiblichen Ktäftcn Griechen .würden cs hä Blich unter ein sehr schw er :s setzen oder, in diesem 1'alle. schwere Last aufzuladen tiger Männer zum Trag : Dazu war ihnen Wahrhp satz ihres $chaffens, aufwandes. Durch die vcrschi Faltenwurf der Gcuanl daß jede Steife vermied über d^cr ganzen Ersch drückf'dic volle HarmQii die Ge b oder p ein: it in darmo Ermüdung | leigen die harntönisch freudige Dieüstwilligkeit undhohen keine unpissende Last aufcrlegt. (Mädchen, ilaher Karyatidenhalle) engung, um das leichte Gebälk zu bleibi jede Empfindung der Sorge rn zu schwu r werden. Ein kleines Korbe gleich* der auf einem Wulst auf den korbtrage.nden Köpfen der sieht, mildert den Druck auf das in leichter Baldachin über sic ge- (idc’Frieä, den 'man sonst überall Last auch äußerlich in Harmonie zu setzen. Denn .die feinsinnigen und 'Unkünstlerisch gefunden haben, älk oder Haus dünne Säulen zu :arten Jungfrauen eine aoßjheinend umgekehrt ■ die Gestalten gewals /zierlichen ^Gebälkes hinzustcllcn.' der Konst zu sehr oberster Grundriie 'der Leistung und des Kraft- 4d cnc ung, en' w einunj ic ih Stellung der Füße bckofnmf der :inc anmutsvolle. Abwechslung, so rd.' Ein addachtsvollcT Ernst liegt die Achnlichkcit der Gestalten r Verrichtung aus. II. . ung d ir in Die zweite Vcrweiij Architckturteil linden Girgenti. Die wunderbar dem Handel in der zwischen den Küsten früh die verschiedenste zügliche natürliche Häf^n begü es vollen menschlichen Körpers als \grigent auf Sizilien, dqm h<ju| rs als iigvn j sch V ne, Mitte* Lurop; Voll lichtbare Insel Sizilien, so günstig des Mittelländischen Meeres fand s und Afrikas gelegen, hat sc jon er des Altertums angelockt. ^ornstigtep die Anlage von Hand :1sezieben die kl»chifle ijAchhtCk »Svt £ L-nJ-Utuf OOQ S>Jb*U Odjf ’ &hhcjhmarhe irxec «S UtjertE'jaxenfatrik o4xiolf CKaxulex^ 'i&echjT. 30 36-0txmuinusix. 163-

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