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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1927-09-01 · 6 (9.1927) · p. Seite 107

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
7 (1927-1928)
Issue
6 (9.1927)
Date
1927-09-01
Page
Seite 107 (sequence 19)
Language
German
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Nr. 6 Seite 107 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN LL-O.B:b! Der Erfolg dieser Bekanntmachung ist jedoch vorerst noch nicht zu erkennen. Man erinnert sich unwillkürlich an den hiesigen vorjährigen internationalen Baumwollkongroß, auf dem so viele schöne Reden gehalten worden waren und der dennoch ein so mageres Ergebnis hatte. Es ist auch angesichts der Vorgänge auf den amerikanischen Märkten schwer, sich ein Gesamtbild zu machen. Ausschlaggebend ist ja Aegypten nicht. Aber es ist kein Faktor, der einfach übergangen werden darf. ' Deckt doch zum Beispiel die hiesige Produktion mehr als ein Drittel dep- Rohstoffbedarfs der einschlägigen Industrien von Manchester. ‘So mag denn eine kurze Registrierung der hiesigen Baumwollverhältnisse nicht ganz ohne Wert sein. ln den Kreisen des Handels sagt man heute weiß und morgen schwarz. Da ist es in Aegypten genau so wie überall. Und die Produzenten erklären, unterstützt von maßgebenden Regiefrungsk reisen, die ganze Baun^’ollkrisc wäre spekulativer Na'tur. Lassen wir demgegenüber einmal die Statistik sprechen, die allerdings auf Grund amtlicher Schätzungen zustande kam. Diese Statistik gibt allerdings zu denken. Man höre: Insgesamt hätte Aegypten in den verflossenen elf Monaten der Saison (diese dauert von September bis August) 7 350 000 Kantar exportiert, was einem Monatsdurchschnitt von 670 000 Kantar entspricht. Nehmen wir, was durchaus gerechtfertigt scheinen mag, für August dieselbe Ziffer an, so gelangen wir zu einer Jahresausfuhri von 8 020 000 Kantar. Dem stehen nun die \orhandencn Lagerbestände gegenüber, die einschließlich der Vorräte der Regierung und ungerechnet der bisherigen Ernte von 1927 nach der jüngsten amtlichen Statistik von Ende Juli d. J. 2 370 000 Kantar betragen. Aus transport- und organisations-technischen Gründen kommt ein Export aus der Ernte aüch im August noch nicht in Frage. Man kann also ruhig di^ Ausfuhr für diesen Monat ebenfalls von den vorstehend erwähnten Beständen abziehen. Es verbleiben dann also 2 370 000 minus .670 000 gleich 1 700 000 Käntar. Ufid nun kommt zahlenmäßig, die erst® nicht uninteressante Feststellung: D i e.s e T 700 000 Kä n t a r sind weniger, alsderjährlic h’e SeJbstv er braue kinAegypten inkl. der exportfähigen Veredelungsindustrie (Matten, Tücher usw.) beträgt. Kehren wir für einen Augenblick nun zu dem vorerwähnten Gesetz zurück, das nur die Bepflanzung eines Drittels des vorhandenen'Areals'erlaubt. Bisher war dieses Gesetz nicht allzu streng gehandhabt worden.' Außerdem hätten sich viele Grundbesitzer bewogen gefühlt, dem Gesetze des Grenznützens folgend, plötzlich ebenfalls Baumwolle auf dem erlaubten Drittel zu pflanzen, während sie vorher das Land brach liegen gelassen hatten. Und trotzdem konnte sich das Gesetz soweit auswirken, daß d i e ä g y jh t j s c h e G c s a m t p r o d „u k t i ö n a u f 5 800 000 Kantar,. also* unter dendie.sjäbri ge n. Export, für 1926 27 zurückging. Nun hatte' man allerdings in diesem Jahre stark unter. Wassermangel zu leiden. Ueberdics war die Schädlingsplage in diesem Sommer größer als gewöhnlich. Trotz alledem kann man wohl kaum annchmcn, daß nunmehr, bei .verschärfter Anwendung des Rationicrungsgcsetzcs für dessen Geltungsdauer, also in den nächsten drei Jahren, jährlich mehr als 6 000 000 Kantar in Aegypten geerntet werden. Diese Zahl dürfte eher zu hoch gegriffen sein. Für das nächste Jahr ergibt siefir also, bei dieser optimisti-, sehen Schätzung unter Hinzufügung der vorhandenen Bestände afs Totalsummc 6 000 000 plus 1 700 00<L gleich 7 700003 Kantar.:—: Diese Zahl liegt aber uritg r, der angegebenen Exportziffer von. . 8 020 000, und zwar um 320 000 Kantar. Wir kommen daher' logischcrwcisc zu dem zwingenden Schluß, daß Aegypten in der nächsten Zeit weniger, produzieren' wird, als es bis he r zu cVportier.cn vermochte, und dies STEINBFRG&CO FLÜGEL-U PIANO FAB RI KEN VERKAUF NUR IN DER HAUPT FABRIK: BERLIN O * 3-* FRANKFURTER * A lL k L 12ki r.WF s 1950 MARK Der elegante Hi trägt 4 Kanfstt 164* HalserAWea 209 ■ * 790 nandannendoan. seit SO Jahres dio gufe Betteofüllung 3-4 Pid zu starkem Deckbett Kaule gut aber billig I W^T ^r^l^nntnrjitpPdcdtci 5E Ruplienern l.SO, 3,M. «.SO, 5 JO SdilelOfedern Gänse-Dannenm*,“ 30*® DMRM-OMMt mit 3 Pfand MandaHmea- Dasoco 90/190 schwinod.wiiS.m.Ziifiva ka federmati«tn,itirfc. Mod. \£ J*— 3-ltilif. mK KdtkiMM, f M m d«u nntn4.. I 1^» iso/au» BttlH 35.* 30- Fertige Betten Oberbett i .Tf“™',, 9,70 Unterbett 7,aO Kissen . . \ jfraoen . Federn 3»S" an Handarlnendaurien-Oberbett eckt tirkflaek-rot, UU. gold, AKW IralM bUH, UoiltnihiMl «Tv Kissen passend 15" fertige Inlette 5,M 1,95 rot 8,50 Qberbetti rot, ge- 5,00 Unterbt. Jo nstr. 9,35 Kissen ' rosa 50 00 Daunen - Ober bett 130X300 cs, mit 3 Pfund weißen Daunen gefüllt «SSO Dshcbef f eni i",iVa aw» . ml* bnntemBeaug, gut gepolstert I m Stadtbehnhef t

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