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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1927-04-01 · 1 (4.1927) · p. Seite 13

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
7 (1927-1928)
Issue
1 (4.1927)
Date
1927-04-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Nr. 1 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O. B. B. Seite 13 busch erworben, das einen Berliner Sammler .— wir kennen leider den Namen noch nicht — zwischen seinen Schätzen darstellt: stolz lächelnd hat der offenbar rrecht wohlhabende_ Herr auf dem[ Bilde der Therbusch Gemälde, Miniaturen, Bronzen und Schwarzweiß-Blättcr, deren eines den Namen Rembrandt zur Schau trägt, um sich vereinigt. . Doch das alles waren gleichsam nur Präliminarien. Das Werden der Kunststadt Berlin nach dem Begriff unserer Zeit entfallet sich erst in der preußischen Verjüngungsepochc. nach den Freiheitskriegen. Den bedeutsamen Markstein bildet ,die Eröffnung des „Museums", wie man damals sagte, des Alten Museums, wie'wir heute sagen müssen, im Jahre 1830. Die weitausschauende Kulturpolitik der preußischen Staatsmänner jener Jahre war sich darüber klar, daß eine aufmerksame Pflege und Förderung des künstlerischen Lebens zu den Mitteln gehören mußten, der Hauptstadt ^des vergrößerten Königreichs ihre Stellung in der Welt zu sichern und sic allmählich mit den großen westeuropäischen Zentren konkurrenzfähig zu machen. In dem Jahrhundert, das seitdem verstrichen, hat das Museumswesen Berlins einen Aufschwung genommen, durch den die Stadt in die vorderste Reihe der Kunststädte der ganzen Welt cingerückt ist. Der Kreis, den es heute umzieht, hat alle Gebiete einbezogen, denen sich künstlerisches Interesse überhaupt zuwendet. Zuerst ging die Erweiterung nur einen gemächlichen Schritt; unter Friedrich Wilhelm IV. baute Stüler an Schinkels Museumstempel am Lustgarten das Neue Museum an, das in seinem Treppenhause den damals hochgepriesenen Schmuck der Kaulbachschen Wandgemälde erhielt. Doch nach dem neuen Einschnitt der preußisch-deutschen Geschichte, den dis Jahre 1870 und 1871 brachten, setzte ein anderes Tempo ein,' um sich bis in die unmittelbare Gegenwart in fast ununterbrochenem Strome immer mehr zu beschleunigen. Ueberblickcn wir, ohne den historischen Gang im einzelnen weiter zu verfolgen, den heutigen Bestand, so ergibt sich ein Bild von ungeheurem Reichtum. Das Alte Museum, ursprüngjlieh im Gegensatz zu seinen jüngeren Genossen also' tituliert, führt jetzt seinerv Namen noch in einer anderen Bedeutung, da es vor allem die Kunst der „Alten" enthält, sp wie die Zeit der klassischen ^Bildung den Begriff faßte: den Bestand an Werkender antiken, der griechischen Kunst. Das Neue Museum ’ beherbergt als meinen Hauptinhalt im Erdgeschoß die Aegyptische Abteilung, im Obergeschoß das?u einem KifnStinstitut ersten Ranges angcwachscnc Kupferstichkabinett. Die reiche Sammlung der Gipsabgüsse nach antiken Bildwerken, ein Studienmaterial, wie man es kaum an einer anejeren Stelle der Welt findet, ist es vor einigen Jahren in den neuen Westflügcl der Universität übergesiedelt, wo sic ein eigenes neues Museum bildet. Die „Museümsinsel" selbst, d. h. der am Lustgärten beginnende nördliche Teil der von den beiden Sprccarmcn umflossenen Insel, einst so getauft, weil sich die ersten Museumsbauten darauf ansicdelten, ohne Rücksicht darauf, daß nach der Sjiitze zu noch vielfache Baulichkeiten ganz anderen Charakters standen, ist nunmehr bis zum Rande mit Museumsgebäuden bedeckt. Filmpeter. Inh.: Feier Bscheim Berlin W62. Kleiststr. 35 Filmaufnahmen von Hochzeiten Festlichkeiten Vorführung am selben Tag Kinder- und Heimfitme Filmvorführungen bei allen Gelegenheiten Heimkino und . 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