Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 6 (1926-1927)
- Issue
- 4 (7.1926)
- Date
- 1926-07-01
- Page
- Seite 75 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 Seite 75 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LO^EN U.O. B. B. Kenntnis von der Herstellung einer Zeitschrift haben. Es handelt sich bei der Firma Lustig um eine Klischeeanzeigp. die wir1 ohne 'erhebliche Unkosten nicht verändern konnten. Noch mehr Unkosten wären uns durch.die spätere Richtigstellung der Anzeige entstanden. — Wir behalten un!s vor, in einür der späteren Ausgaben einen Aufsatz über Drucktechnik zu bringen. — Bei Edmund Franzkowiak & Co. haben $ich 42 Einsender an der Bezeichnung „Hamburg G. m. b. H." gestoßen. Das ist aber kein Druckfehler, denn die Firma wollte damit zum Ausdruck bringen, daß ihre Hamburger Niederlassung die Gesellschaftsform der G. m. b. H. besitzt. Ueber. 60 Einsendungen fanden in der Anzeige der Möbelfabrik Julius Kiwi einen Fehler in der Adressenangabe „Schwartzkopffstraße". „Schwartzkopff" wird tatsächlich mit zwei „f" geschrieben; die Straße ist nach dem Geheimen' Kommerzienrat Louis Victor Schwartzkopff benannt worden. Sonderbarerweise ist auch die Anzeige der Firma L. Juergens Papierhaus in 18 Fällen als fehlerhäft bezeichnet worden. Auf Anfrage erfuhren wir, daß „Füllhalter" ein Druckfehler sein soll, es müßte doch „Füllfederhalter" heißen! Auch hier handelt es sich um ein Klischee, das kaum verändert, werden kann. 14 Einsender bemängeln die Bezeichnung „weitestgehende" in der Anzeige der Firma Leiser. Wir haben schon einmal darauf aufmerksam gemacht, daß wir es nicht wagen konnten, irgendwelche stilistischen Aenderungen vorzunehmen,- da uns sonst der Vorwurf hätte treffen können, die Preisaufgabe zu Schwierig gestaltet zu haben. Einen ungeheuren Lacherfolg löste der „Fehler" aus, den eine 16jährige Schülerin bei der Anzeige der Firma Josef Rodenstpck gefunden haben wollte. Auf unsere telephonische Anfrage erführen wir, daß das kleine Fräulein die Bezeichnung „optisch-ocülistische Anstalt" bemängelte. Sie war nicht davon abzubringen, daß es eine „ocüiistische Anstalt" nicht geben könne. Gemeint sei selbstverständlich „okkultistische Anstalt"; Auf unsere Frage, ob denn die Eltern ebenfalls diesen Fehler gut geheißen hätten, erklärte die junge Dame, daß sie selbstverständlich die Fehler allein gesucht habe, da die Eltern sich ja auch mit der Lösung der Preisaufgabe beschäftigt hätten und sie allein den Beweis ihrer Tüchtigkeit erbringen wollte; die Eltern haben übrigens die richtigen Lösungen eingeschickt! j Hier soll auch nicht unerwähnt bleiben, daß wir sämtliche Mitglieder einzelner Familien 'kennengelernt haben, denn von Urahne bis zum Urenkel sind Karten eingesandt worden, um so bei der Verlosung ganz sicher zu .gehen! Ueber 200 Einsender, haben sich, und zwar falsch, mit der Anzeige der Firma Carl Hohmann, Krankenmöbelfabrik, beschäftigt. Hinter der Adressenangabe ’LützoWplatz 3 steht ein „z". Di« ises „z" ist mit voller Absicht von der Firma vorgesehen worden, um eine Kontrolle über die Anzeigenerfolge zu haben. Am Mittwoch, den 16. Juni,: abends 8 Uhr, erfolgte im Brüder-Vereins-Haus die Auslösung der 569 richtigen Einsendungen. Die Leitung der Auslosung hatte freundlicherweise Herr Rechtsanwalt und Notar Justizrat Dr. Alfred Salomon, *" Berlin W 30, Speyerer Straße 9; übernommen,f der auch das Protokoll über die Ordnungsmäßigkeit der Ziehung bescheinigte. Der Vorstand des Brüder-Vereins z. g. U. hatte uns liebenswürdigerweise die altehrwürdige Wahlurne des Vereins?ur Verfügung gestellt und in ihr fanden die Postkarten, die gleichzeitig als Lose dienten, nach vorheriger Prüfung der Richtigkeit der Eingänge, Aufnahme. Die Gewinne wurden gezogen von den nachstehend genannten Herren: Handelsgerichtsrat Georg Silber'stein, Berlin-Halensee, Kurfürstendamm 74. Schatzmeister des Brj3er-Vereins z. g. U. und Vorstandsmitglied der Berliner LogenU. O. B. B. Amtlicher Agent der Metallbörse Martin Pintus, Berlin-Halensce, Paulsborner Straße 10, zweiter Vorsitzender des Brüder-Vereins,. ferner von den Herren Max Gottlieb, Berlin W 15, Sächsische Straße 10 11, Ludwig Herbst. Berlin-Wilmersdorf, Wagseihäuerstraße 18 und Rechtsanwalt und Notar Dr. Martin Loewe, Berlin W 56.' Französische Straße 28, Die Brüder-Verlagsgesellschaft hatte sich infolge der außer^-K gewöhnlich hohen Beteiligung an der Preisaufgabe entschlossen, weitere sechs Staatstheaterkarten — Oper am Platz der Republik — für Donnerstag, den 24. Juni, zu erwerben und es sind somit 16 Preise zur Verteilung gelangt; die Namen der Gewinner .veröffentlichen wir auf Seite 78.. > S. (Sr off er Spejialbaus für feine Herren »IPäfcfye Crifotageu etc. Spfjinltläl; ©bcrßfmöcn nach fllafj BERLIN W( CHARLOTTENSTRASSE 65 FERNSPRECHER: MERKUR 6339 Der elegante Hi trägt Reisernii Kanlstt 164* Kaiser Allee 209 JULIUS KIWI MÖBELFABRIK ' nurChausseestr.60 Fernspr.: Norden 2260 U.-Station: Schwartzkopff Straße (Nord-Süd-Bahn) Mitglieder erhallen 3 Prozent Rabatt •liHiimiuiiiiNUiiuiiiMiiumiMmmtiiunimiHiiiiiimMiHMiiMiiiHiiiniiHNiMiiMiMiHiu S 5 | £ I Ausstellung | | vornehmer | | Wohn räume | j zu billigen Preisen f | Zahlungsweise nach Übereinkunft | | Verlangen Sie Kosten-Anschläge | | | i I