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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1926-07-01 · 4 (7.1926) · p. Seite 74

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
6 (1926-1927)
Issue
4 (7.1926)
Date
1926-07-01
Page
Seite 74 (sequence 10)
Language
German
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Seite 74 \ \ y " MONATSSCHRIFT t)ER BERLINER LOGEN U.O.B.B. Nr. 4 Ergebnis der PreisJVufgabe der Briider-Verlagsgesellschaftm.b.H. Es sind 10S1 Lösungen auf Postkarten eingegangen und 42 Briefe, von denen wir einen kleinen Teil am Schluß unserer Ausführungen veröffentlichen, 'da der Inhalt von allgemeinem Interesse sein dürfte. Außeildcm liegen zwei schwere Drohungen vor. uns die Rechnung für die Behandlung durch Augenärzte aufzuerlegen. Es ^teht fest, daß der Anzeigenteil unserer •Organe \ sogar mit «Jcr Lupe geprüft worden ist, denn es sind nicht nur sämtliche Fehler gefunden worden, sondern auch einzelne ganz kleine Buchstaben, die durch Zufall in dem einen oder anderen Heft nicht ganz ausgedruckt waren. Vielen Einsendern müssen wir den Vorwurf machen, daß sie sich die Preisaufgabe unnötig erschwert haben. Es war ganz selbstverständlich. daß wir keine Sinnentstellungen bringen würden, sondern nur ganz klar und deutlich erkennbare Druckfehler und Buchstabenumstellungen: fast alle Anzeigen der Juni- Nummer sind auch in. den früheren Ausgd&en zum Abdruck ,ge^ langt und es wäre ein leichtes gewesen, Zunächst festzustellen, ob dieselben Fehler in den früheren Anzeigen enthalten waren. Acht richtige Lösungen waren ohne Adressenangabc: die Karten haben an der Auslosung teilgenommen. Von uns aus - waren im Einverständnis mit den sich in unserem Anzeigenteil empfehlenden Firmen folgende Fehler vor- T'gesehcn: In der Anzeige von S. Grosser ist in der zweiten Zeile das Wort ..Wäsche" nicht voll aus^edruckt, bei D. L. Haim & Co. ist die, AdFesscn^ngabe „Potsdamer Str." mit drei „t" gedruckt worden. Lcüsht'^zu finden waren die Fehler in der Anzeige des Bettenhauses Schaeker: Dort waren drei-Fehler vorgesehen,' um es den Lesern leicht zu machen, die verlangten vier Fehler im gesamten Anzeigenteil zu finden. Zunächst war in der unteren rechten Ecke die Adresse „Börse" umgedreht. ferner war bei dem Angebot für die Steppdecken statt ..cm' nur „cn ' gedruckt und schließlich werden die Leser bei dem Angebot für Matratzen finden, daß statt „mit" nur „mi" gesetzt worden ist. Auf der dritten Umschlagseite steht bei der Adressenangabe von Benno Stahl & Sohn statt „Berlin W 8" — „Breiin ". Das waren also die Fehler! Fehler sind aber sonderbarerweis« in fast allen Anzeigen unserer amtlichen Monatsschrift gefunden worden: Ausnahmen machen nur die Anzeigen der Firmen S. Adam, Carf Bernstein, Großwäscherei Giesecke, Montania, Wilhelm Perlwitz G. m. b. H., Albert Rosenhain und Seidenhaus Michels. Die meisten Schwierigkeiten scheinen die Anzeigen der Firmen F. V. Grünheld und R. Boll gemacht zu haben: Bei Grünfeld ist das zweite „i" in „Hauptpreisliste" schlecht ausgefirubkt worden und cs ist tatsächlich nur mit der Lupe festzuslellen, daß es. . sich um ein „i" handelt. Annähernd 250 Einsender beschäftigen sich mit der Geschäftsempfehlung unserer Druckerei R. Boll. Es wurde uns von verschiedenen Einsendern telephonisch erklärt, daß es heißen müßte: „Drucke — jeden Umfang, jedäs Verfahren, jede Sprache". Auch hier müssen wir erklären, daß wir nicht daran gedacht hjben, stilistische Aenderungen in dem Klischee vorzunehmen, die der Prefsaufgabe schließlich einen ungeheuren Umfang gegeben hätten. falls die Einsender die Anzeigen der Firma Schaeker als dehlertiaft bezeichnet hatten und gleichzeitig F. V. Grünfeld aufgaben, haben wir die Bewerber an der Verlosung teilnehmen •lassen, da der Sinn unserer Pr'eisaufgabe erfüllt schien. Wenn uns aber bei der Anzeige der Firma Heß & Rom von einer Einsenderin, die wir .telephonisch wegen des Fehlers, den wir nicht finden konnten, befragten, erklärt wurde, daß es „blauen" Schleiflack nicht gibt, so konnte eine Teilnahme aß der Verlosung natürlich nicht erfolgen. Wir können aus Platzmangel nur noch auf einige Anzeigen eingehen, die uns als fehlerhaft bezeichnet worden sind und deren Fehler wir telephonisch zu er-, mittein suchten: Bei der Firma A. Born erklärte uns Frau Else A„ daß es „Motorradkeilriemen"! nicht gibt, es müsse bestimmt „Motorradkleidriemen" heißen. Es wurde uns von der an-, scheinend sportvertrauten Einsenderin sogar eine Wette angeboten, daß wir im Unrecht seien. Wetten der Ehefrauen bedürfen aber der Genehmigung des Ehemannes und letzteren haben wir korrekterweise darauf. aufmerksam gemacht, daß ein Teil des HaushaltgeWes in Gefahr gebracht werden sollte. Frau A. hat rieht wetten dürfen! Bei der Anzeige der Bettfedernfabrik Gustav Lustig in der Prinzenstraße 46 Ist bei „Kinder Wagen" der Bindestrich vergessen worden. Gerade bei dieser Anzeige konnten wir feststellen, daß recht viele Leser keine mit 4 Pfd. Mand.-Daunen mit Mandarinen Daunen Daunen 4.25 13.50 80X80 cm vraurot mit grauen Federn Kopfkissen, stellen, schwarz oderj weift mit } Zugfeder« matratze j stark. Modell ( Matratze . 160X >• 215 cm, mit pa. Gänsedaunen in ££.80" 80" 96M 21.50 yanz federfr.Daun.gefüllt >25 Deckbett Bezug I ’ 130x200 cm, weiB 80X80 cm, weiß Handarbeit. 150x 200 cm in allen Farben siadibahnnoi Burse IRontania fjatidelagefellfcbaft für Hoble,‘HoftsundHebenprodu&tem.b f). Cljarlottenburg 2, ftnefebecfcftr. 5 Telephon: ^teinplats 9412'14 £agerpld<}: Cfjarl., Jim Spreebord liefert Sd)mel^fofe, ©asfofe,!33rifette, Sfeinfoljlen, §013 I 42^484

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