Der Aufstieg
- Journal
- Der Aufstieg
- Volume
- Band 1 (1930-1932)
- Issue
- 11 (7.1932)
- Date
- 1932-07-01
- Page
- Seite 289 (sequence 23)
- Belongs to
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REZENSIONEN. Aus Raummangel können wir in dieser Nummer die Rezentionen mehrerer Bücher nicht bringen, die wir gerne gebracht hätten. Wir reservieren sie für das nächste Heft. Zur Besprechung gelangen u.a.: Pestschrift für Jacob Rosenheim. Anlässlich der Vollendung seines sechzigsten Lebenslahres, dargebracht von seinen Freunden. 1931. I. Kauffmann Verlag. Prankfurt a Main. — Adolf Altmann. Das früheste Vorkommen der Juden in Deutschland. Juden im römischen Trier. Herausgegeben von der Gesellschaft für nützliche Forschungen und dem Provinzial-Museum in Trier. 19J2. — bemann uwechol hoarozaus Mahadauro achenio. Chaifo. 5690. — Uriel Birnbaum. Volk zwischen/Nationen. Ein zurückgewiesener Beitrag zu dem Sammelwerk „Der Jud ist schuld ....!" Wien 1932. Im Selbstverlage des Verfassers — Dr. DesideriusBreitenstein O.F.M. Die sozialistische Erziehungsbewegung. Ihre geistigen Grundlagen und ihr Verhältniss zum Marxismus. Herder & Co. Gm bH. Freiburg im Breisgau 1930. SIEDLUNGSWESEN. MANGEL AN GELEGENHEITEN FUER LANDWIRTSCHAFTLICHE AUSBILDUNG. Der Gedanke der jüdischen Berufsumschichtung, namentlich derjenigen mit dem Ziele landwirtschaftlicher Betätigung, bricht sich immer mehr Bahn Und man darf mit Genugtuung hervorheben, dass immer mehr junge Leute den Entschluss fassen, sich der Landwirtschaft zu widmen. Aber Landwirtschaft muss praktisch erlernt werden und es hat sich gezeigt, dass die Zahl der Gelegenheiten hierzu, verglichen mit der Zahl der Bewerbungen, vorläufig sehr gering ist. In der Orthodoxie wird es Aufgabe der „Sozialen Kommission" der „Agudas Jisroel". Fürth i/B., und des Herrn Dr. Nathan Birnbaum, des Dezernenten der «Agudas Jisroel" für Siedlungsangelegenheiten, sein, diesem Uebelstande mit Erfolg zu begegnen. Dazu brauchen sie die Unterstützung Aller, die von der Bedeutung der siedlerischen Bestrebungen durchdrungen sind, insbesondere durch Empfehlung an Landwirte, in erster Linie jüdische, oder wenigstens durch Angabe von deren \ Adressen. Mitteilungen an die Redaktion des „Aufstieg" erbeten. Die „Jüdische Landarbeit G.m.b.H." und deren propagatorische Schwesterorganisation, der „Reichsbund für Jüdische Siedlung in Deutschland" (Ris) konnten bisher auf dem Gute Gross-Gaglow fast nur für die Installierung von Siedlerfamilien sorgen. Nun glaubt aber der ..Reichsbund für Jüdische Siedlung" auch dem Problem der landwirtschaftlichen Ausbildung Erwachsener nähertreten zu aollen. Vorerst is daran gedacht, einer allerdings beschränkten Anzahl von solchen Lehrlingen Gelegenheit zur Ausbildung in Gross-Gaglow zu schaffen. 289