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Der Aufstieg · 1931-11-01 · 9 (11.1931) · p. Seite 219

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Journal
Der Aufstieg
Volume
Band 1 (1930-1932)
Issue
9 (11.1931)
Date
1931-11-01
Page
Seite 219 (sequence 1)
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DER AUFSTIEG EINE JÜDISCHE ZEITSCHRIFT 1. BAND, IX. HEFT KISLEW 5692 (NOV. 1931) BERLIN-WIEN ZUR UNTERBRECHNUNG IM ERSCHEINEN UND ZUM WIEDER¬ ERSCHEINEN DES "AUFSTIEG" SIEHE LETZTE SEITE DIESES HEFTES. AUF DER EINEN SEITE WACHST DER ANTISEMITISMUS, BE¬ TÄTIGEN SICH DDE HULIGANS; AUF DER ANDERN NIMMT DIE DURCHSEUCHUNG DER JÜDISCHEN MENSCHEN, SELBST DER RECHTGLÄUBIGEN, NAMENTLICHT DER JUGEND, MIT FREM¬ DEN ZERSTÖRENDEN GEISTES -ELEMENTEN IMMER MEHR ZU. ZU DIESEN ERSCHEINUNGEN SPRECHEN DER ARTIKEL "RELI¬ GIOSITÄT . MODERNE - JUGEND" UND DIE BEMERKUNGEN ERNSTE STIMMEN', "HULIGANS UND NICHTHULIGANS", "NICHTS RÜHRTE SICH" UND "WIE HERRLICH WEIT WIKS GEBRACHT HABEN". RELIGIOSITÄT - MODERNE - JUGEND Wenn Religiosität das Sichvcrbundenfühlen des Menschen mit dem Göttlichen bedeutet *), dann steht die Moderne in schroffstem (iegensatz zu ihr. Denn - so widerstrebend ihre verschiedenen Acusscrungsformcn unter einander auch sein, so sehr sie. sozusagen aus verschiedenen Wcltgegcnden stammen mögen - ihre beiden (irundelcmcnte sind, gegenseitig sich bedingend, die Emanzipation vom Göttlichen und die Souveränitätserklärung des Menschen - jenes Menschen, der sich als ein im Handumdrehen der Entwicklung zum Gott avancierter Menschenaffe darstellt. Aus diesen beiden Grundelementcn heraus erklären sich alle Parolen der Moderne, auch soweit sie sich bei den verschiedenen Gruppen widersprechen: So einerseits die Relativität der Moral und andrerseits die neue Justamentmoral im Gegensatz zur alten Moral; tu die Emanzipation der Ethik von der Religion; so die Verneinung •) Dabei nicht wie man «a neuerdings gern haben mochte In einem unfreundlichen "eganaataa aur raikflasan Gemeinschaft und Form, eoodero la Einheit mit ihnen. Ibra mache und Wirkung, undenkbar ohne sie

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