Der Aufstieg
- Journal
- Der Aufstieg
- Volume
- Band 1 (1930-1932)
- Issue
- 5 (10.1930)
- Date
- 1930-10-01
- Page
- Seite 134 (sequence 12)
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iirolctarozcntrischcn aufpfropft. Darum sagt er ja auch: „Oerade wer. wie der >chreiber dieser Zeilen, seine einzige Hoffnung auf den Durchhrueh eines fort- Nchrittlichcn Zionismus, auf die Arbeiterpartei setzt, wird mit Nelem bedauern deren Inkonsequenzen und Blöde n sehen, Die kritischen licnicrkungen, die ich hier vorbringe, werden nicht gemacht aus Freude an Kritik. Sie sind für mich pi/' ii ohew, die Wunden eines Liebenden." Ob wohl lierr \\f. Bergmann und alle, die ähnlich wie er denken. begreifen, dat. auch, wer keinem der beiden genannten Irrtumer huldigt.-die heutigen Ha l.istnu-l'olitiker nicht aus Liebe zur Kritik, sondern mit den schmerzenden Wunden eines Liebenden kritisieren kann „■.■.? I KK'/I ( KKKTK PILLK1V OHNK «ABANTIK Anläßlich der bevorstehenden Veröffentlichung des englischen Regicruiigsurogr.unmes für Palästina brachten die „Ii,lies" einen Artikel iber die Palästina- Frage, der die gröUb Meachtuug verdient. Zunächst werden die jüdischen kolonisatorischen Leistungen überaus gerühmt, sie werden als „der Siegeszug des Judentums", all „triumphaler firfolg der Juden" bezeichnet. Dann kommen Feststellungen, wie sich die Ar.«hcr zu diesem Sic^cszugc verhalten: Dali sie ihren Landbesitz, ihre h.xlstenz, Ihre'Freiheit, ihr\Vi>lksiuin und mri> Religion bedroht sehen. dali sie iniI immer groLitrvin Argwohn den las) uiiglaublicheii Vormarsch des Zionismus beobachten. Der Artikel schlietlt mit den Worten: ..Sehr -bald wird ein nach den Richtlinien der Britischen Regierung verfaBtes Programm der Palästina-Regierung vorgelegt werden, das als Grundlage für die <iestaltuug der Bodenpachl und für die Bodenverteilung in Palästina dienen miH. '"So lange die Veröffentlichung dieses Berichtes erwartet wird, wird wahrscheinlich dir f riede Inf"Ljinde nicht gestört Werden. Aber wenn die endgültige C H I sehe I d U n g der Mandatare n in acht und der P a I a s t i ii ,i - R e g i e r Ii n g nicht durch f. n I ge g e II k o in in e n und beiderseitige Z n s t i m in u n g sowohl der Juden als auch der Moslems nimriri) m m e n w i r d. ' d-r»-« n wird Palästina bis in s e i n e (i r u 41 d i e s t c n h i u e i Ii' e r s c h u t t e r t w e cd e II. Gegenwärtig sind keine Anz C i C h e Ii einet A u n ä Ii e r ii Ii g zu sehen, und auch kein,, wirkliche Bemühung, eine solche zustande zu bringen." Kurz Sulie Worte sollen im voraus eine bittere Pille schtrackhait machen, i nd Garantie wird nicht übernommen. KONCIBKM.SHLÜTIH IWi dem Kungrefl für das arbeitende Palästina versicherte der Arbeiterführer lien Qoriotl'U. a., dali die jüdische Arbeiterschaft in Erfüllung der Aufgabe, eine Drücke zwischen Ost und West zu bilden, mit ihren schwachen Kräften mithelfen werde, das englische Imperium in ein Reich freier Volker umzuwandeln. . Wenn er wenigstens so konsequent gewesen wäre, voq si nken KraiiiMi_tl. r indjsthrn Arhr^erschall zu spre'ubtn.-)(_-—— ORB ..NEUE ADKL" Du revisionistischen Ziouislen haben es auch zu einer Art Autstiegs-Ideal gebracht, Sie sprechen vcm einer „neuen Rasse", einem ..neuen Adel", die sie schaden Worin die Neuheit liegt, davon gehen die folgenden z*ei Strophen aus IM